{"id":71290,"date":"2025-04-29T18:49:14","date_gmt":"2025-04-29T18:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/71290\/"},"modified":"2025-04-29T18:49:14","modified_gmt":"2025-04-29T18:49:14","slug":"ungelesene-buecherberge-was-steckt-hinter-tsundoku-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/71290\/","title":{"rendered":"Ungelesene B\u00fccherberge: Was steckt hinter Tsundoku?"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/leben\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_leben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leben<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/leben\/wohnen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_wohnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohnen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 29.04.2025, 19:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/autoren\/20739\/\" title=\"Zur Autorenseite von Luise Rau\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" rau=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Luise Rau<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Viele Menschen sammeln scheinbar endlos B\u00fccher an, ohne diese tats\u00e4chlich zu lesen. Dieses Ph\u00e4nomen ist als Tsundoku bekannt. Welche Gr\u00fcnde gibt es daf\u00fcr?\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">F\u00fcr viele Menschen stellt der Erwerb von B\u00fcchern eine gro\u00dfe Freude dar. Der Anblick von <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/leben\/buchtipps\/vier-unverzichtbare-hilfsmittel-abstauben-flusen-wollmaeuse-buecher-putzlappen-buecherregal-putzen-zr-92822101.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;gef&#xFC;llten B&#xFC;cherregalen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/leben\/buchtipps\/vier-unverzichtbare-hilfsmittel-abstauben-flusen-wollmaeuse-buecher-putzlappen-buecherregal-putzen-zr-92822101.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:21}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gef\u00fcllten B\u00fccherregalen<\/a> mit unterschiedlichen Titeln, das Flanieren in Buchhandlungen oder das Sichten von Online-Buchplattformen animiert dazu, B\u00fccher zu kaufen, die h\u00e4ufig lange Zeit ungelesen bleiben. Dieses Verhalten wird auch mit dem japanischen Ausdruck \u201eTsundoku\u201c bezeichnet und kann unter bestimmten Umst\u00e4nden sogar die Lesefreude beeintr\u00e4chtigen.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/37803547-buecherstapel-NEBG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"741\" width=\"1100\" alt=\"B&#xFC;cherstapel\"\/>Wenn man mehr B\u00fccher sammelt, als man lesen kann, spricht man auch von Tsundoku.  \u00a9\u00a0patrickdaxenbichler \/ Panthermedia \/ IMAGOUtopia.de \u2013 Der Ort f\u00fcr Nachhaltigkeit\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Dieser Artikel erscheint im Rahmen einer Kooperation mit <a href=\"https:\/\/utopia.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;FactBox&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;FactBox InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Utopia.de&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/utopia.de\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:11,&quot;storyElementCount&quot;:21}}\">Utopia.de<\/a>, Deutschlands<strong>\u202f<\/strong>einflussreichster Medienmarke f\u00fcr Nachhaltigkeit. Die Utopia-Redaktion bietet unabh\u00e4ngig, kompetent und glaubw\u00fcrdig Orientierung und Inspiration zu allen zentralen Fragen eines nachhaltigeren Lebens<\/p>\n<p>Wie entsteht Tsundoku?\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Tsundoku setzt sich aus den japanischen W\u00f6rtern \u201eTsun\u201c (Vorr\u00e4te ansammeln) und \u201eDoku\u201c (Lesen) zusammen. Seine Urspr\u00fcnge reichen bis in die zweite H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts zur\u00fcck. Dabei war der Begriff anf\u00e4nglich nicht unbedingt negativ konnotiert. Dennoch kann es dazu f\u00fchren, dass Personen zunehmend <a href=\"https:\/\/basmo.app\/tsundoku-buying-books-never-reading\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;unter Druck geraten&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/basmo.app\/tsundoku-buying-books-never-reading\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:14,&quot;storyElementCount&quot;:21}}\">unter Druck geraten<\/a>, st\u00e4ndig neue B\u00fccher anzuh\u00e4ufen, die sie letztendlich niemals lesen. Dies kann so weit f\u00fchren, dass Lesen f\u00fcr Sie eher zu einer negativ behafteten Verpflichtung wird und nicht l\u00e4nger ein entspannendes Hobby darstellt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus geben Sie m\u00f6glicherweise viel Geld f\u00fcr B\u00fccher aus, die Sie letztendlich gar nicht wirklich nutzen k\u00f6nnen. Bei jedem Kauf neuer B\u00fccher geht au\u00dferdem eine Ressourcenverschwendung einher, da f\u00fcr die Produktion eines Buches betr\u00e4chtliche Mengen an Energie und Papier ben\u00f6tigt werden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ein wesentlicher Faktor f\u00fcr Tsundoku ist die Attraktivit\u00e4t des Neuen. Neuerscheinungen, Bestseller oder Empfehlungen wecken die Neugier und den Wunsch, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Die Vorstellung, dass diese B\u00fccher zum Lesen bereitliegen, erzeugt ein beruhigendes Gef\u00fchl \u2013 selbst wenn der Stapel ungelesener B\u00fccher stetig w\u00e4chst.\u00a0Auch die sozialen Medien tragen zur Tsundoku-Kultur bei. Buchstapelfotos und Leselisten werden gern geteilt und schaffen zus\u00e4tzliche Anreize, mehr Literatur zu erwerben.\u00a0<\/p>\n<p>Tipps gegen Tsundoku: Lesen statt Sammeln\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Um Tsundoku entgegenzuwirken und B\u00fccher tats\u00e4chlich zu lesen, anstatt sie nur anzuh\u00e4ufen, k\u00f6nnen Ihnen folgende Ratschl\u00e4ge helfen:\u00a0<\/p>\n<ul class=\"id-StoryElement-list id-StoryElement-list--unordered\">\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\">Nutzen Sie lokale Bibliotheken, um Zugang zu einer breiten Auswahl an B\u00fcchern zu erhalten, ohne diese dauerhaft besitzen zu m\u00fcssen. Dies erm\u00f6glicht es, verschiedene Genres zu entdecken, ohne das eigene Regal zu \u00fcberf\u00fcllen. Zudem m\u00fcssen Sie nicht jedes Mal Geld ausgeben, wenn Sie ein neues Buch lesen m\u00f6chten. Viele bieten auch die M\u00f6glichkeit, \u00fcber ihre Onleihe kostenlos B\u00fccher auszuleihen.\u00a0<\/li>\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\">B\u00fcchertausch mit Freunden: Organisieren Sie Treffen zum B\u00fcchertausch. Dies bietet nicht nur die Gelegenheit, neue B\u00fccher kennenzulernen, sondern reduziert auch den pers\u00f6nlichen B\u00fccherbestand.\u00a0<\/li>\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\">Treten Sie Lesegruppen bei, um B\u00fccher gemeinsam zu lesen und zu diskutieren. Solche Gruppen f\u00f6rdern nicht nur den Meinungsaustausch, sondern helfen auch dabei, sich auf bestimmte B\u00fccher zu konzentrieren.\u00a0F\u00fchren Sie ein Lesetagebuch, in dem Sie notieren, welche B\u00fccher Sie gelesen haben und welche noch auf Ihrer Leseliste stehen. Dies schafft nicht nur einen \u00dcberblick, sondern kann auch die Motivation steigern, ungelesene B\u00fccher in Angriff zu nehmen.\u00a0<\/li>\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\">Buchbudget festlegen: Beschr\u00e4nken Sie das Budget f\u00fcr B\u00fccher, um Spontank\u00e4ufe zu vermeiden. Ein finanzieller Rahmen zwingt dazu, bewusster \u00fcber die Buchauswahl nachzudenken.\u00a0<\/li>\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\">F\u00fchren Sie die 30-Tage-Regel ein, bevor Sie ein neues Buch erwerben. Wenn Sie nach einem Monat immer noch Interesse daran haben, ist die Wahrscheinlichkeit h\u00f6her, dass Sie es wirklich lesen m\u00f6chten. Je nach Situation k\u00f6nnen Sie die Regel auch auf 20 oder 10 Tage verk\u00fcrzen.\u00a0<\/li>\n<li class=\"id-StoryElement-list-item\">Regelm\u00e4\u00dfiges Aussortieren: \u00dcberpr\u00fcfen Sie regelm\u00e4\u00dfig Ihre B\u00fcchersammlung und seien Sie bereit, B\u00fccher zu spenden oder weiterzugeben, die Sie wahrscheinlich nicht mehr lesen werden. Dies schafft Platz f\u00fcr neue B\u00fccher und f\u00f6rdert eine bewusstere Sammlung. Sie k\u00f6nnen die B\u00fccher zu \u00f6ffentlichen B\u00fccherschr\u00e4nken bringen oder beispielsweise \u00fcber das Projekt Bookcrossing an andere verschenken.\u00a0(von Luise Rau)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Leben Wohnen Stand: 29.04.2025, 19:01 Uhr Von: Luise Rau DruckenTeilen Viele Menschen sammeln scheinbar endlos B\u00fccher an,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":65393,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-71290","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114422753844406662","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71290\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}