{"id":712944,"date":"2026-01-12T16:24:11","date_gmt":"2026-01-12T16:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712944\/"},"modified":"2026-01-12T16:24:11","modified_gmt":"2026-01-12T16:24:11","slug":"berlin-regierung-will-entwicklungszusammenarbeit-neu-ausrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/712944\/","title":{"rendered":"Berlin | Regierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Unter dem Druck von Sparzw\u00e4ngen will die Bundesregierung ihre Entwicklungszusammenarbeit k\u00fcnftig auf die \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt und das \u00dcberwinden von Hunger und Armut dort konzentrieren. \u00abWir k\u00f6nnen nicht \u00fcberall alles machen. Deshalb b\u00fcndeln wir unsere Kr\u00e4fte\u00bb, sagte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan in Berlin.\u00a0<\/p>\n<p>Die SPD-Politikerin stellte ein Konzept f\u00fcr die Neuausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit vor, die nach ihren Worten strategischer, fokussierter und partnerschaftlicher werden soll. Sie solle auch st\u00e4rker Deutschlands Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen dienen.<\/p>\n<p>Deutsche Hilfe soll sich auf \u00e4rmste L\u00e4nder konzentrieren<\/p>\n<p>K\u00fcnftig werde der regionale Fokus gesch\u00e4rft, sagte Alabali Radovan. \u00abKonkret hei\u00dft das: Wenn es um Stabilisierung, Wiederaufbau und Perspektiven in Krisenregionen geht, konzentrieren wir uns auf unsere europ\u00e4ische Nachbarschaft, den Nahen Osten und Nordafrika sowie den Sahel und das Horn von Afrika.\u00bb Man werde sich auf die Krisenregionen konzentrieren, die f\u00fcr die Sicherheit Deutschlands und Europas von zentraler Bedeutung seien.<\/p>\n<p>Strategischer werde die Entwicklungszusammenarbeit, weil sie k\u00fcnftig weniger nach dem Gie\u00dfkannenprinzip betrieben und gezielter ausgerichtet werde. Mit aufstrebenden Volkswirtschaften werde grunds\u00e4tzlich nur noch \u00fcber zur\u00fcckzuzahlende Kredite zusammengearbeitet. Mit Haushaltsmitteln werde nur noch den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern in der Welt geholfen &#8211; \u00abdort, wo viele Menschen in Armut leben, Kinder hungern und Perspektivlosigkeit zur Flucht zwingt\u00bb.<\/p>\n<p>Regierung strebt Partnerschaft auf Augenh\u00f6he an\u00a0<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit solle k\u00fcnftig eine \u00abPartnerschaft auf Augenh\u00f6he\u00bb sein und nicht mehr das klassische Modell von Geber- und Nehmerland, erl\u00e4uterte die Ministerin. Bei der Ber\u00fccksichtigung deutscher Wirtschaftsinteressen gehe es darum, dass bei Vergabeverfahren f\u00fcr Entwicklungsprojekte etwa der Europ\u00e4ischen Union auch deutsche Unternehmen zum Zuge kommen. \u00abWenn davon vor allem chinesische Unternehmen oder andere profitieren, dann ist das keine gute Situation.\u00bb<\/p>\n<p>Alabali Radovan geht davon aus, dass ihr Ministerium auch im Bundeshaushalt 2027 sparen m\u00fcsse. \u00abWir m\u00fcssen schauen, wie wir mit einem sinkenden Etat das Maximale erreichen.\u00bb Diesem Ziel diene die neue entwicklungspolitische Strategie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Unter dem Druck von Sparzw\u00e4ngen will die Bundesregierung ihre Entwicklungszusammenarbeit k\u00fcnftig auf die \u00e4rmsten L\u00e4nder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":712945,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1165,296,1173,29,2143,1721,30,1458],"class_list":{"0":"post-712944","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-armut","9":"tag-berlin","10":"tag-bundesregierung","11":"tag-deutschland","12":"tag-entwicklungszusammenarbeit","13":"tag-finanzen","14":"tag-germany","15":"tag-soziales"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115883059686220143","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=712944"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/712944\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/712945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=712944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=712944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=712944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}