{"id":713265,"date":"2026-01-12T19:19:17","date_gmt":"2026-01-12T19:19:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713265\/"},"modified":"2026-01-12T19:19:17","modified_gmt":"2026-01-12T19:19:17","slug":"friedrich-merz-in-indien-neue-partnerschaften-und-ziele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713265\/","title":{"rendered":"Friedrich Merz in Indien: Neue Partnerschaften und Ziele"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Am Anfang steht f\u00fcr den Kanzler die Vergangenheit. Zusammen mit dem indischen Ministerpr\u00e4sidenten Narendra Modi geht Friedrich Merz am Montagmorgen durch den Ashram von Mahatma Gandhi, ein Geh\u00f6ft am Fluss Sabarmati, wenige Kilometer entfernt von der westindischen Stadt Ahmedabad mit ihren acht Millionen Einwohnern. Merz zieht die Schuhe aus und l\u00e4sst auf Socken mit Modi zusammen rote Bl\u00fcten auf eine Gandhi-Statue rieseln. Merz schreibt ins G\u00e4stebuch, dass Gandhis Erbe Inder und Deutsche als Freunde verbinde \u201ein einer Welt, die Gandhis Lehre vielleicht n\u00f6tiger hat denn je.\u201c Denn wie es um die Welt und Deutschlands Platz darin heute steht, treibt den Kanzler um. Sein Besuch in <a data-rtr-index=\"40\" title=\"Indien\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/indien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indien<\/a> soll auch in die Zukunft f\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es ist die erste Asienreise von <a data-rtr-index=\"92\" title=\"Friedrich Merz\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/friedrich-merz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Merz<\/a> als Kanzler, und es ist schon ein Zeichen, dass sie ihn nach Indien f\u00fchrt \u2013 und nicht zuvor nach China, wie es Bundeskanzler vor ihm gehalten haben. Aber in einer Welt, in der Russland einen Krieg in Europa f\u00fchrt, die Beziehungen zu China immer komplizierter werden und Amerika sogar B\u00fcndnispartner wie Gr\u00f6nland bedroht, sucht die Bundesregierung die N\u00e4he zu anderen Partnern. Sowohl beim Handel als auch bei der Sicherheitspolitik sieht man in Indien viel Potential, der mit 1,4 Milliarden Menschen gr\u00f6\u00dften Demokratie der Erde. Und auch wenn Indien mit Blick auf Moskau und Peking einen ganz eigenen Kurs verfolgt \u2013 das Interesse an einer gr\u00f6\u00dferen N\u00e4he teilt man in Neu Delhi.<\/p>\n<p>Einladung in die Heimatstadt von Modi<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Als Merz und Modi nach dem Besuch in Gandhis Ashram, nach einem Abstecher beim Drachenfestival, einem gut 30 Minuten langen Gespr\u00e4ch unter vier Augen im Auto und weiteren Gespr\u00e4chen der Delegationen in einem Kongresszentrum vor die Presse treten, w\u00fcrdigt Modi, dass Merz zuerst nach Indien gekommen ist. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien sei wichtig f\u00fcr die gesamte Menschheit, sagt er. Merz sagt, angesichts \u201eder tiefen geopolitischen Ver\u00e4nderungen und Umbr\u00fcche in der Welt teilen wir ein fundamentales Interesse daran, unsere strategische Partnerschaft zu vertiefen\u201c. Und: \u201eSo wichtig Europa und die transatlantischen Beziehungen f\u00fcr uns Deutsche sind, wir m\u00fcssen heute ein breiteres, ein gr\u00f6\u00dferes Netz von Partnerschaften kn\u00fcpfen, und zwar schnell und mit langem Atem zugleich.\u201c Indien sei dabei ein \u201eWunschpartner\u201c.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nat\u00fcrlich sind schon deutsche Regierungen vor Merz auf die Idee gekommen, mehr und enger mit Indien zusammenzuarbeiten. Nur war es mit den Taten nach den Worten schwieriger und der Fokus auf China gr\u00f6\u00dfer. Merz hatte schon im Wahlkampf bei einer au\u00dfenpolitischen Grundsatzrede deutlich gemacht, dass seine interessengeleitete Au\u00dfenpolitik bedeute, dass Deutschland seine \u201eRohstoff- und Handelsketten im Sinne der strategischen Souver\u00e4nit\u00e4t diversifizieren\u201c m\u00fcsse. Da hatte er auch Indien im Blick. Erfreut zeigte man sich in der Bundesregierung, als Merz von Modi nach Ahmedabad in Gujarat, seinem Heimatstaat, eingeladen wurde. Erst wenige Staats- oder Regierungschefs hat diese Ehre schon ereilt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Als Merz durch die Stra\u00dfen f\u00e4hrt, kann er sich \u00fcber unz\u00e4hlige Plakate am Stra\u00dfenrand freuen, die ihn willkommen hei\u00dfen und auf Englisch verk\u00fcnden: \u201eLang lebe die deutsch-indische Freundschaft.\u201c Allerdings haben \u00e4hnliche Plakate vor gut vier Wochen auch den russischen Pr\u00e4sidenten Putin in Neu Delhi begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Indiens immer noch enge Beziehungen zu Russland geh\u00f6ren zu den wenigen Punkten, in denen Uneinigkeit herrscht. Neu Delhi hat den russischen Angriffskrieg in den Vereinten Nationen nicht mit verurteilt, seine Handelsbeziehungen zu Moskau ausgebaut und im gro\u00dfen Stil russisches \u00d6l importiert. Indien begr\u00fcndete dies einerseits mit dem hohen Bedarf an g\u00fcnstiger Energie vor dem Hintergrund einer gro\u00dfen und armen Bev\u00f6lkerung. Auf der anderen Seite ist der Austausch mit Russland Teil der indischen Politik der \u201estrategischen Autonomie\u201c, mit der sich das Land Optionen in alle Richtungen offenh\u00e4lt. So war Indien mit 38 Prozent des verkauften russischen Roh\u00f6ls im November weiter der zweitgr\u00f6\u00dfte Abnehmer nach China.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Modi und Merz an der Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr Mahatma Gandhi\" height=\"2000\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/modi-und-merz-an-der.webp.webp\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Modi und Merz an der Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr Mahatma Gandhidpa<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Da Indien als wichtiges Gegengewicht zu China gesehen wurde, hatten die USA und Europa die \u201eneutrale\u201c Haltung Indiens lange akzeptiert. Mit der zweiten Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich das ge\u00e4ndert. Trump belegte indische Waren mit Z\u00f6llen von 50 Prozent, die H\u00e4lfte davon als \u201eStrafe\u201c f\u00fcr die \u00d6limporte aus Russland. Dass Indien damit von allen L\u00e4ndern die h\u00f6chsten Z\u00f6lle abbekam, wurde in Neu Delhi als schwere Dem\u00fctigung empfunden. \u201eEr ist nicht gl\u00fccklich mit mir\u201c, sagte Trump j\u00fcngst \u00fcber Modi.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Indiens Beziehungen zu den USA, die sich seit den Neunzigerjahren kontinuierlich verbessert hatten, erreichten einen Tiefpunkt. Trumps Idee einer Welt, in der die starken L\u00e4nder den schwachen ihren Willen aufdr\u00fccken, widerspricht der indischen Idee einer Multipolarit\u00e4t mit zahlreichen Freundschaften auf Augenh\u00f6he. Neu Delhi bef\u00fcrwortet zwar eine regelbasierte Ordnung, sieht das bestehende System aber als ungerecht an, da Indien und andere L\u00e4nder des \u201eGlobalen S\u00fcdens\u201c nicht ausreichend repr\u00e4sentiert seien.<\/p>\n<p>Indien f\u00fcrchtet den R\u00fcckzug Amerikas<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Am meisten f\u00fcrchtet Neu Delhi jedoch einen m\u00f6glichen R\u00fcckzug Amerikas in die westliche Hemisph\u00e4re, wie er sich unter Trump abzeichnet. Er w\u00fcrde bedeuten, dass Asien in Zukunft st\u00e4rker China \u00fcberlassen wird. Und so ist es f\u00fcr Indien umso wichtiger, seine Beziehungen zu anderen L\u00e4ndern zu st\u00e4rken. Das geschieht mit China und Russland und den anderen BRICS-L\u00e4ndern, mit Japan und Australien, aber auch mit Europa. Mit der EU und den einzelnen Mitgliedsl\u00e4ndern gebe es in den Beziehungen \u201ederzeit das gr\u00f6\u00dfte Wachstumspotential\u201c, lobte gerade Au\u00dfenminister Subrahmanyam Jaishankar.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dabei sieht Indien sowohl sich selbst als auch Europa als wichtige Pole in einer neuen Weltordnung. Deutschland geh\u00f6rt als gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Volkswirtschaft wie selbstverst\u00e4ndlich zu den wichtigsten Partnern. Im Vordergrund stehen die Handels- und Verteidigungsbeziehungen, wobei sich Indien insbesondere den Transfer deutscher Hochtechnologie erhofft. Zu den Beziehungen tr\u00e4gt auch die zunehmende Zahl von Indern bei, die dabei helfen, den Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland abzufedern. Den j\u00fcngsten Zahlen zufolge leben in Deutschland 175.000 sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigte indischer Herkunft. Mit 60.000 stellen sie die gr\u00f6\u00dfte Gruppe ausl\u00e4ndischer Studierender in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Begleitet wird Merz von einer gro\u00dfen Wirtschaftsdelegation, die Spitzen von gut 25 Unternehmen sind dabei. In Berlin hofft man, dass die Verhandlungen \u00fcber ein EU-Indien-Freihandelsabkommen bald zu einem Abschluss kommen, Ende des Monats gibt es einen gemeinsamen Gipfel in Indien. Nach den Gespr\u00e4chen am Montag gibt man sich in der Delegation noch zuversichtlicher, dass es gelingt. \u201eHoch intensiv\u201c seien die Gespr\u00e4che verlaufen, hei\u00dft es. Am zweiten Tag seiner Indienreise will Merz mit Bengaluru im S\u00fcden auch noch das Hightech-Zentrum des Landes besuchen und sich unter anderem bei Bosch ein Labor zur Forschung an Wasserstoffantrieben zeigen lassen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zur Choreographie solcher Besuche geh\u00f6rt oft die feierliche Unterzeichnung von Vertr\u00e4gen oder zumindest Absichtserkl\u00e4rungen, und so ist es auch in Ahmedabad. In dem Kongresszentrum stehen Modi und Merz vor den Fahnen ihrer L\u00e4nder, vor ihnen werden die Dokumente ausgetauscht, 27 sind es insgesamt. Applaus, Foto und weiter. Neben einem Abkommen zur Anwerbung von Fachkr\u00e4ften im Gesundheitssektor sowie der Vereinbarung zwischen den Bildungsministerien zu Austausch- und Studienprogrammen sticht die Absichtserkl\u00e4rung zur St\u00e4rkung der Zusammenarbeit der Verteidigungsindustrien hervor.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Merz hatte fr\u00fcher schon gesagt, dass die Partner im Indopazifik wissen m\u00fcssten, dass Deutschland und Europa aktiv zur Stabilit\u00e4t und Sicherheit beitr\u00fcgen. Das zielte gegen das chinesische Gebaren in der Region. In diesem Jahr plant die Bundeswehr, sich mit Luftfahrzeugen an multilateralen indischen \u00dcbungen zu beteiligen, und auch der Austausch mit den indischen Streitkr\u00e4ften soll ausgeweitet werden. Vor allem aber kann Deutschland mit dem Verkauf von R\u00fcstungsg\u00fctern nicht nur gute Gesch\u00e4fte machen \u2013 sondern zumindest in diesem Bereich dazu beitragen, die indische Abh\u00e4ngigkeit von Russland zu verringern. Bei den Verhandlungen zum Kauf von sechs U-Booten der U214-Klasse bei dem deutschen Unternehmen TKMS wird von gro\u00dfen Fortschritten berichtet, ohne dass es eine endg\u00fcltige Einigung gibt. Der TKMS-Chef ist im Tross des Kanzlers dabei. Bisher hatte Indien vor allem U-Boote russischer und franz\u00f6sischer Produktion im Einsatz.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dass man Indien hingegen bei der Abh\u00e4ngigkeit von russischem Gas und \u00d6l nicht viel zu bieten hat, ist auch Berlin bewusst. Daher versucht man es mit Bitten, \u00f6ffentlich h\u00e4lt sich Merz bei dem Thema in Indien zur\u00fcck. Die Inder wiederum registrieren durchaus positiv, dass Br\u00fcssel und Berlin weniger mit dem erhobenen Zeigefinger auftreten und Indiens Russlandbeziehungen weiter tolerieren. Vor der Presse im Kongresszentrum sagt Merz, die Weltordnung sei \u201ezunehmend gepr\u00e4gt von Gro\u00dfmachtpolitik und Denken in Einflusssph\u00e4ren\u201c. Russlands Angriffskrieg sei der \u201ewohl drastischste Ausdruck\u201c davon. \u201eIn dieser neuen Welt\u201c, sagt Merz an Modi gerichtet, \u201em\u00fcssen wir gemeinsam die Werte und Interessen behaupten, die uns miteinander verbinden.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Modi hatte zuvor zum Ukrainekrieg nur gesagt, Indien sei immer f\u00fcr friedliche L\u00f6sungen aller Probleme und unterst\u00fctze \u201ealle Bem\u00fchungen in diese Richtung\u201c. Sp\u00e4ter f\u00fchrt Merz noch einmal beim Besuch eines Stufenbrunnens aus, er sei sich mit Modi in der Bewertung zum Krieg in der Ukraine vollkommen einig. Druck auszu\u00fcben mit Blick auf die \u00d6l- und Gask\u00e4ufe, die Indien ja trotzdem t\u00e4tigt, sei aber nicht das \u201erichtige Instrument, um eine Partnerschaft auf eine neue Basis zu heben\u201c. Da ist Merz schon angekommen in der Welt der Gegenwart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Anfang steht f\u00fcr den Kanzler die Vergangenheit. 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