{"id":713558,"date":"2026-01-12T22:00:17","date_gmt":"2026-01-12T22:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713558\/"},"modified":"2026-01-12T22:00:17","modified_gmt":"2026-01-12T22:00:17","slug":"tanken-wird-immer-noch-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713558\/","title":{"rendered":"Tanken wird immer noch teurer"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Viele Autofahrer reiben sich zum Jahresbeginn verwundert die Augen: W\u00e4hrend man den Liter Super E10 zwischen den Jahren noch f\u00fcr weniger als 1,60 Euro bekommen konnte &#8211; ganz vereinzelt sogar f\u00fcr 1,53 Euro, lagen die Preise diesen Freitag durchweg \u00fcber der Marke von 1,70 Euro, zum Teil sogar \u00fcber 1,80 Euro. Auch wenn diese gewaltigen Preisunterschiede vor allem mit den starken Schwankungen je nach Region und Tageszeit zusammenh\u00e4ngen, l\u00e4sst sich eines festhalten: Die Fahrt zur Zapfs\u00e4ule ist 2026 merklich teurer geworden.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDie Preise sind binnen Wochenfrist um 1,9 Cent gestiegen\u201c, relativiert allerdings ADAC-Sprecher Andreas H\u00f6lzel auf Anfrage der \u201eSchw\u00e4bischen Zeitung\u201c. Diese Aussage beziehe sich jedoch auf Durchschnittspreise f\u00fcr ganz <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Deutschland\" data-rtr-id=\"6c48d7d5b099c64b41367070a52ae27833560fd5\" data-rtr-score=\"19.71300194300518\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"6\" href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/thema\/deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a>, die regional nat\u00fcrlich ganz anders ausfallen k\u00f6nnten, gibt er zu bedenken. Am Freitag kostete Super E10 laut ADAC im bundesweiten Mittel 1,726 Euro. Vor einer Woche, am 1. Januar 2026, waren es 1,709 Euro, also 1,7 Cent weniger.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Diesel-Preis lag am Freitag bei 1,677 Euro, vor einer Woche bei 1,658 Euro. Der Hauptpreissprung fand allerdings schon zum Jahreswechsel statt. Ein Grund daf\u00fcr: Eine h\u00f6here CO2-Abgabe hat sowohl Diesel als auch Super dauerhaft um rund drei Cent je Liter verteuert. Ab 2026 bildet sich der CO2-Preis durch die Versteigerung von Emissions-Zertifikaten \u2013 vorerst in einem Korridor zwischen 55 und 65 Euro je Tonne, ab dem Jahr 2028 dann auf dem freien Markt. \u201eDadurch wird Sprit immer teurer\u201c, stellt der ADAC-Sprecher klar.<\/p>\n<p class=\"tw-text-neutral-10 tw-py-2 tw-border-t tw-mb-0 tw-text-title-md tw-font-medium tw-border-solid tw-border-b-neutral-10 tw-font-primary\">Empfohlene Artikel<\/p>\n<p>Steuern und Abgaben betragen bis zu 64 Prozent<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Neben der CO2-Abgabe machen die Steuers\u00e4tze einen betr\u00e4chtlichen Anteil am Spritpreis aus. F\u00fcr Benzin betr\u00e4gt der Energiesteuersatz laut ADAC aktuell 65,45 Cent je Liter, f\u00fcr Diesel 47,04 Cent. Au\u00dferdem wird auf alle Energietr\u00e4ger die Mehrwertsteuer in H\u00f6he von 19 Prozent f\u00e4llig. Diese wird auf den Warenwert inklusive Energiesteuer erhoben. \u201eInsgesamt ergibt das bei jeder Tankrechnung einen Steuer- und Abgabenanteil von rund 64 Prozent bei Benzin und rund 56 Prozent bei Diesel &#8211; jeweils bezogen auf den Jahresdurchschnittspreis 2025\u201c,\u00a0 wie der ADAC auf Anfrage vorrechnet.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Rest des jeweiligen Spritpreises setzt sich zusammen aus den eigentlichen Kosten des Produkts von der Roh\u00f6lquelle \u00fcber den Transport nach Deutschland und die Weiterverarbeitung bis zur Zapfs\u00e4ule. \u201eUnd nat\u00fcrlich wollen die Mineral\u00f6lkonzerne einen m\u00f6glichst hohen Gewinn erzielen\u201c, sagt H\u00f6lzel.<\/p>\n<p>2026 m\u00f6glicherweise \u201e\u00e4hnliche Spritpreise wie im Vorjahr\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Eine Prognose f\u00fcr das \u201eTankjahr 2026\u201c m\u00f6chte der ADAC-Sprecher nicht abgeben. Daf\u00fcr gebe es derzeit \u201eweltpolitisch und \u00f6konomisch viel zu viele Unw\u00e4gbarkeiten\u201c. Er sagt dann aber auch: \u201eSollte der Roh\u00f6lpreis in etwa auf dem aktuellen Niveau bleiben, ist eine Seitw\u00e4rtsbewegung &#8211; also \u00e4hnliche Spritpreise wie im Vorjahr \u2013 am wahrscheinlichsten.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Im vergangenen Jahr war Tanken insgesamt g\u00fcnstiger als 2024. Im Schnitt kostete der Liter Benzin sechs Cent und der Liter Diesel vier Cent weniger als noch 2024. Trotzdem schwankten die Preise so stark wie selten zuvor. Im Schnitt \u00e4ndern sich die Spritpreise an Tankstellen 22 Mal pro Tag, wie das Bundeskartellamt ermittelt hat. Sie variieren dabei im Tagesverlauf um rund 13 Cent je Liter. Besonders an Autobahntankstellen erreichten die Aufschl\u00e4ge 2025 ein neues Rekordniveau. Vergleichen lohnt sich also mehr denn je.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">F\u00fcnf Tipps: Wie sich beim Tanken trotz allem sparen l\u00e4sst<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>1. Abends tanken:<\/strong> \u201eAutofahrer, die sparen wollen, sollten abends tanken\u201c, r\u00e4t Steffen Bock, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von \u201eClever Tanken\u201c, ganz grunds\u00e4tzlich. Denn laut den Beobachtungen des Vergleichsportals sind die Kraftstoffpreise vor allem zwischen 18 und 20 Uhr am g\u00fcnstigsten. \u201eTanken in den Abendstunden ist im Schnitt etwa 13 Cent je Liter g\u00fcnstiger als morgens\u201c, teilt auch der ADAC mit. Tags\u00fcber existieren zudem Zeitfenster zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr, in denen die Preise fallen. \u201eZudem kommt es immer wieder zu abrupten Erh\u00f6hungen und Senkungen \u2013 teilweise in sehr kurzen zeitlichen Abst\u00e4nden\u201c, betont Bock. Die h\u00f6chsten Spritpreise drohen laut ADAC morgens zwischen 7 und 8 Uhr.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>2. Permanent Preise vergleichen<\/strong><strong>:<\/strong> Grunds\u00e4tzlich sollten Autofahrer die Preise an den Zapfs\u00e4ulen entlang ihrer Route stets vergleichen, beispielsweise per App, Navigationsger\u00e4t oder auch im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer N\u00e4he aktuell die g\u00fcnstigsten Preise anbietet. H\u00e4ufig kostet der Sprit bei freien Tankstellen oder an Supermarkt-Zapfs\u00e4ulen merklich weniger als bei den bekannten Mineral\u00f6lkonzernen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>3. Autobahn-Tankstellen meiden:<\/strong> Laut Experte Bock ist es zudem wichtig, Autobahn-Tankstellen m\u00f6glichst zu meiden. Denn aufgrund ihrer g\u00fcnstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der n\u00e4heren Umgebung sind diese oft viel teurer als Tankstellen in gr\u00f6\u00dferen Innenst\u00e4dten &#8211; im Schnitt um mehr als 40 Cent pro Liter.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>4. Den richtigen Sprit tanken:<\/strong> Auch die Auswahl des Kraftstoffs wirkt sich auf den Geldbeutel aus. Wenn man statt zu Super (E5) zu E10 greift, sind rund sechs Cent Ersparnis pro Liter drin. Bisher tankt aber nur etwa ein Drittel der Autofahrer in Deutschland E10, obwohl es g\u00fcnstiger ist und es die meisten Autos (mehr als 90 Prozent) auch problemlos vertragen. Viele scheuen es aus Unsicherheit oder wegen des geringf\u00fcgig h\u00f6heren Verbrauchs. Der ADAC empfiehlt E10. Die meisten Autos ab Baujahr 2010 sind E10-tauglich.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>5. Fahrweise optimieren:<\/strong> Auch durch das eigene Fahrverhalten kann man merklich sparen. Die Tipps im Einzelnen:\u00a0 Vorausschauend fahren, also sanft beschleunigen und fr\u00fch vom Gas gehen, bevor man bremst. Fr\u00fches Hochschalten: Schon bei 2000 Umdrehungen pro Minute kann man in den n\u00e4chsth\u00f6heren Gang wechseln. Motor abschalten: Bei Standzeiten von mehr als 20 Sekunden (zum Beispiel an Bahn\u00fcberg\u00e4ngen oder Ampeln) den Motor ausmachen, wenn keine Start-Stopp-Automatik vorhanden ist. Eco-Modus nutzen, falls vorhanden, und Kurzstrecken vermeiden: Denn der Motor verbraucht besonders viel Kraftstoff, wenn er kalt ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Autofahrer reiben sich zum Jahresbeginn verwundert die Augen: W\u00e4hrend man den Liter Super E10 zwischen den Jahren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":713559,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[70289,4074,164385,164384,513,5543,1512,175,12700,170,169,29,1513,18336,12734,514,30,29704,67050,171,174,42884,1124,3379,34875,19294,2149,49714,21739,10934,39459,173,172,59080],"class_list":{"0":"post-713558","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-abgaben","9":"tag-adac","10":"tag-agip","11":"tag-aral","12":"tag-auto","13":"tag-autobahn","14":"tag-benzin","15":"tag-business","16":"tag-co2","17":"tag-companies","18":"tag-companies-markets","19":"tag-deutschland","20":"tag-diesel","21":"tag-e10","22":"tag-esso","23":"tag-fahrzeug","24":"tag-germany","25":"tag-kfz","26":"tag-kraftstoff","27":"tag-markets","28":"tag-maerkte","29":"tag-mineraloelkonzerne","30":"tag-oelpreis","31":"tag-preise","32":"tag-shell","33":"tag-sprit","34":"tag-steuern","35":"tag-super","36":"tag-tanken","37":"tag-tankstelle","38":"tag-teuer","39":"tag-unternehmen","40":"tag-unternehmen-maerkte","41":"tag-zapfsaeule"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115884380991896114","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/713558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=713558"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/713558\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/713559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=713558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=713558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=713558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}