{"id":713604,"date":"2026-01-12T22:26:11","date_gmt":"2026-01-12T22:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713604\/"},"modified":"2026-01-12T22:26:11","modified_gmt":"2026-01-12T22:26:11","slug":"ukraine-krieg-usa-verurteilen-russischen-angriff-mit-oreschnik-rakete-als-unerklaerliche-eskalation-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713604\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ USA verurteilen russischen Angriff mit Oreschnik-Rakete als \u201eunerkl\u00e4rliche Eskalation\u201c ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Die USA verurteilen den russischen Angriff auf die Ukraine mit Oreschnik-Raketen. Russland vermeldet angebliche Auftrags-Rekorde bei seinen Waffensystemen. Unterdessen liefert Rheinmetall f\u00fcnf Lynx-Sch\u00fctzenpanzer an die Ukraine, bezahlt von Deutschland. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Russlands Schl\u00e4ge aus der Luft gehen nach mehreren unruhigen N\u00e4chten auch am Tag weiter. In Regionen im Osten der Ukraine gibt es schwere Einschl\u00e4ge. In Kiew leiden die Menschen bei Minustemperaturen, weil Strom und Heizung ausgefallen sind. <\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:<\/p>\n<p>22:47 Uhr \u2013 Gouverneur: Toter nach Drohnenangriff in Russland<\/p>\n<p>Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ist nach russischen Angaben ein Mensch im Grenzgebiet Brjansk get\u00f6tet worden. Er sei unterwegs in einem Auto im Dorf Stratschowo nahe der Grenze zur Ukraine ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, mit.<\/p>\n<p>22:23 Uhr \u2013 USA verurteilen russischen Angriff mit Oreschnik-Rakete als \u201eunerkl\u00e4rliche Eskalation\u201c<\/p>\n<p>Die USA verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine mit der modernen Mittelstreckenrakete Oreschnik. \u201eDies ist eine weitere gef\u00e4hrliche und unerkl\u00e4rliche Eskalation, w\u00e4hrend die Vereinigten Staaten mit Kiew, anderen Partnern und Moskau zusammenarbeiten, um den Krieg durch eine Verhandlungsl\u00f6sung zu beenden\u201c, sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, am Montag bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukraine-Krieg.<\/p>\n<p>18:47 Uhr \u2013 Russische Drohnen greifen zwei Schiffe im Schwarzen Meer an<\/p>\n<p>Russische Drohnen haben \u2060einem Insider zufolge zwei unter ausl\u00e4ndischer Flagge fahrende Schiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Die Schiffe seien in der N\u00e4he der s\u00fcdukrainischen Hafenstadt Tschornomorsk gewesen, teilt eine mit dem Vorfall vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters \u200dmit. Eines der Schiffe sei auf dem Weg nach Italien gewesen.<\/p>\n<p>16:42 Uhr \u2013 Moskau: Hyperschallrakete Oreschnik traf ukrainisches Flugzeugreparaturwerk<\/p>\n<p>Russland hat nach eigenen Angaben bei seinem j\u00fcngsten Angriff mit einer \u200dHyperschallrakete vom Typ Oreschnik ein Flugzeugreparaturwerk in der Ukraine getroffen. Das Werk in Lwiw nahe der polnischen Grenze sei bei dem Angriff au\u00dfer Gefecht gesetzt worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. In dem Betrieb seien Flugzeuge der ukrainischen Streitkr\u00e4fte repariert und gewartet worden, darunter auch von westlichen Staaten gelieferte Maschinen vom Typ F-16 und MiG-29. Zudem habe das Unternehmen Drohnen hergestellt, die f\u00fcr \u2060Angriffe auf zivile Ziele tief im russischen \u2060Staatsgebiet eingesetzt w\u00fcrden. Die Ukraine und ihre europ\u00e4ischen Unterst\u00fctzer hatten den russischen Raketenangriff vom Freitag verurteilt. Sie werteten ihn als Versuch, den Westen einzusch\u00fcchtern. Es war erst der zweite bekannte Einsatz dieser ballistischen Mittelstreckenrakete, die auch mit Atomwaffen best\u00fcckt werden kann, in dem Krieg.<\/p>\n<p>Es war das erste Mal, dass Moskau konkrete Angaben zum Ziel des Oreschnik-Angriffs vom Freitag machte. Der Einsatz der Hyperschall-Mittelstrecken-Rakete nahe der Grenze zur EU hatte emp\u00f6rte Reaktionen westlicher Regierungen ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>16:27 Uhr \u2013 Rheinmetall liefert Sch\u00fctzenpanzer Lynx an Ukraine<\/p>\n<p>Deutschlands gr\u00f6\u00dfter R\u00fcstungskonzern Rheinmetall liefert f\u00fcnf Sch\u00fctzenpanzer des Typs Lynx KF41 an die Ukraine. Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2026 geliefert werden, wie das Unternehmen in D\u00fcsseldorf mitteilte. Der Auftragswert f\u00fcr die f\u00fcnf Fahrzeuge belaufe sich auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Finanziert w\u00fcrden die Systeme durch die Bundesrepublik Deutschland. \u201eAls n\u00e4chster Schritt ist die Beschaffung weiterer Lose einschlie\u00dflich der Produktion in der Ukraine vorgesehen\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n<p>13:11 Uhr \u2013 Krieg als Werbung: Moskau meldet Auftragsrekord f\u00fcr Waffen<\/p>\n<p>Das Interesse an russischen R\u00fcstungsg\u00fctern im Ausland ist nach Angaben aus Moskau auf Rekordniveau. \u201eBis 2022 lag der maximale Auftragswert bei 55 Milliarden Dollar. Heute haben wir mit 70 Milliarden Dollar an schon unterschriebenen Vertr\u00e4gen einen Rekord\u201c, sagte Vizeregierungschef Denis Manturow bei einem Treffen mit Kremlchef Putin. Manturow f\u00fchrte das auch auf den 2022 von Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine zur\u00fcck. \u201eDie im Rahmen der milit\u00e4rischen Spezialoperation erprobte Technik wirbt f\u00fcr sich selbst\u201c, sagte er. Als milit\u00e4rische Spezialoperation bezeichnen russische Offizielle den Krieg gegen das Nachbarland. <\/p>\n<p>Besonders gefragt seien russische Flugabwehrkomplexe, Flugzeuge und Mehrfachraketenwerfer, sagte Manturow. Allerdings hat das Auftragshoch auch eine Kehrseite. Erst im Dezember hatte Manturow n\u00e4mlich einger\u00e4umt, dass Exportauftr\u00e4ge hinter der Nachfrage der russischen Armee nach neuen Waffen anstehen m\u00fcssten, also nur mit Versp\u00e4tung abgearbeitet werden.<\/p>\n<p>09:44 Uhr \u2013 35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom<\/p>\n<p>F\u00fcr 35.000 Haushalte im s\u00fcdukrainischen Gebiet Odessa ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren Schaden. \u201eDie Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit\u201c, hie\u00df es in der Mitteilung. In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie B\u00fcrgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.<\/p>\n<p>Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kiew, in Dnipro, Odessa und anderen St\u00e4dten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist f\u00fcr Millionen Menschen \u00e4u\u00dferst angespannt.<\/p>\n<p>08:10 Uhr \u2013 Moskaus Krieg gegen Kiew jetzt l\u00e4nger als gegen Berlin<\/p>\n<p>Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen genauso lange wie der Gro\u00dfe Vaterl\u00e4ndische Krieg der Sowjetunion gegen Hitler-Deutschland. Auf diese Statistik verwies neben dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj die oppositionelle russische Website \u201eMeduza\u201c. Sowjet-Diktator Stalin hatte nach dem deutschen \u00dcberfall 1941 den Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg ausgerufen.<\/p>\n<p>Die Sowjetarmee habe 1418 Tage gebraucht, errechnete die Website, um nach den ersten R\u00fcckschl\u00e4gen gegen die Wehrmacht bis nach Berlin vorzusto\u00dfen und die Kapitulation Deutschlands zusammen mit den Alliierten zu erzwingen. Dagegen stecke die russische Armee nach 1418 Tagen Krieg in der Ukraine \u201eseit Jahren in denselben D\u00f6rfern und St\u00e4dten des Donbass fest\u201c. Die Statistik erschien am gestrigen Sonntag. Russland hatte vor fast vier Jahren die benachbarte Ukraine \u00fcberfallen und erwartet, die Hauptstadt Kiew innerhalb von wenigen Tagen zu erobern. Die Statistik fand in den russischen Staatsmedien keine Erw\u00e4hnung.<\/p>\n<p>Moskau wollte den Erfolg von damals wiederholen, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. \u201eSie haben die Misshandlung von Menschen wiederholt, den Faschismus wiederholt, fast alles wiederholt, was im 20. Jahrhundert das Schlimmste war\u201c, betonte er. \u201eDennoch versuchen die Russen, denselben Donbass zu erobern wie vor fast vier Jahren, sie wollen erneut l\u00fcgen, dass sie Kupjansk eingenommen haben.\u201c Das sage \u201eviel \u00fcber das System aus, das (Kremlchef Wladimir) Putin aufgebaut hat, und einfach \u00fcber ihn pers\u00f6nlich\u201c, sagte Selenskyj. <\/p>\n<p>06:49 Uhr \u2013 Brantner fordert mehr Druck von Merz und EU auf Putin<\/p>\n<p>Im Ringen um einen Waffenstillstand in der Ukraine fordert Gr\u00fcnen-Bundeschefin Franziska Brandtner mehr Einsatz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin wolle keinen Waffenstillstand, und der n\u00f6tige Druck auf ihn werde nicht von US-Pr\u00e4sident Donald Trump kommen, sagte Brantner der \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bedrohungen-europa-demokratie-trump-putin-merz-groenland-venezuela-li.3364725?reduced=true\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bedrohungen-europa-demokratie-trump-putin-merz-groenland-venezuela-li.3364725?reduced=true&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>\u201c. \u201eDas m\u00fcssen Merz und die EU jetzt endlich tun.\u201c Als Ma\u00dfnahmen nannte sie unter anderem die Festsetzung von Russlands Schattenflotte und die Nutzung von russischem Verm\u00f6gen. Au\u00dferdem m\u00fcssten L\u00e4nder ins Visier genommen werden, die russisches \u00d6l kauften. <\/p>\n<p>Deutschland m\u00fcsse au\u00dferdem bereit sein, einen Waffenstillstand milit\u00e4risch abzusichern. Auf die Frage, ob die Gr\u00fcnen einem Bundeswehreinsatz in der Ukraine zustimmen w\u00fcrden, sagte Brantner, das h\u00e4nge vom Mandat ab. \u201eKlar ist: Wenn wir einen Waffenstillstand nicht gut absichern, kommt der Krieg noch n\u00e4her. F\u00fcr unsere Sicherheit ist es entscheidend, Putin in der Ukraine zu stoppen.\u201c<\/p>\n<p>01:40 Uhr \u2013 Russischer Luftangriff auf Kiew<\/p>\n<p>Russland greift ukrainischen Milit\u00e4rangaben zufolge Kiew aus der Luft an. \u200dIn einem der \u200dStadtteile sei ein Feuer \u2060ausgebrochen. Die ukrainische Luftabwehr versuche, den Angriff abzuwehren, \u200dteilt der Chef \u2060der \u200cKiewer \u200cMilit\u00e4rverwaltung, Timur \u200cTkatschenko, auf Telegram mit. <\/p>\n<p>dpa\/rtr\/afp\/AP\/doli\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA verurteilen den russischen Angriff auf die Ukraine mit Oreschnik-Raketen. 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