{"id":713953,"date":"2026-01-13T01:46:12","date_gmt":"2026-01-13T01:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713953\/"},"modified":"2026-01-13T01:46:12","modified_gmt":"2026-01-13T01:46:12","slug":"groenland-gruene-offen-fuer-moegliche-internationale-militaerpraesenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/713953\/","title":{"rendered":"Gr\u00f6nland: Gr\u00fcne offen f\u00fcr m\u00f6gliche internationale Milit\u00e4rpr\u00e4senz"},"content":{"rendered":"<p><img post-id=\"100392\" fifu-featured=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/dts_image_100600_rdtjkipbdo_348_800_600.jpg\" alt=\"Gr\u00f6nland: Gr\u00fcne offen f\u00fcr m\u00f6gliche internationale Milit\u00e4rpr\u00e4senz\" title=\"Gr\u00f6nland: Gr\u00fcne offen f\u00fcr m\u00f6gliche internationale Milit\u00e4rpr\u00e4senz\" width=\"100%\" align=\"LEFT\"\/><br \/>Foto: Soldaten der Bundeswehr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p>Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Die stellvertretende Vorsitzende der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion, Agnieszka Brugger, hat den Vorsto\u00df f\u00fcr eine internationale Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Gr\u00f6nland begr\u00fc\u00dft, um D\u00e4nemark in der Auseinandersetzung mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump Unterst\u00fctzung zu signalisieren.<\/p>\n<p>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich gibt es gemeinsame transatlantische Sicherheitsinteressen in der Arktis, bei denen wir alle miteinander mehr tun sollten. Umso verwunderlicher ist es, warum Donald Trump derart eskaliert. Zu Recht stellt sich die Frage nach m\u00f6glicherweise anderen Motiven\u201c, sagte Brugger der \u201eRheinischen Post\u201c (Dienstag).<\/p>\n<p>\u201eWas auch immer die USA milit\u00e4risch brauchen, haben sie durch die Zusammenarbeit mit dem treuen Nato-Mitglied D\u00e4nemark, das immer wieder Bereitschaft dazu erkl\u00e4rt hat\u201c, so die Gr\u00fcnen-Fraktionsvizechefin. \u201eNat\u00fcrlich kann f\u00fcr die transatlantischen Sicherheitsinteressen auch die Pr\u00e4senz von Milit\u00e4r eine Rolle spielen. Die Voraussetzung ist, dass jedes Engagement auch von D\u00e4nemark gew\u00fcnscht ist. Eine solche Pr\u00e4senz und m\u00f6glicherweise auch Zusammenarbeit k\u00f6nnten dazu beitragen, dass dieser derart unn\u00f6tig eskalierte Konflikt wieder auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckkehrt und Donald Trump von seinen Pl\u00e4nen Abstand nimmt\u201c, sagte Brugger.<\/p>\n<p>Zugleich mahnte sie: \u201eSie sollte aber eingebettet sein in einen Mix aus kluger Diplomatie und auch hartem Gegendruck. So k\u00f6nnte zum Beispiel bei weiterer Eskalation der Zoll-Deal oder die bereits vereinbarte Abnahme von LNG-Gas aufgek\u00fcndigt werden\u201c, sagte Brugger. Am Vorgehen der Bundesregierung \u00fcbte sie scharfe Kritik: \u201eDie feige und unkluge Strategie des Wegguckens des Bundeskanzlers wurde in den USA genau beobachtet und hat dazu beigetragen, dass man sich immer einen Schritt weiter traut und die europ\u00e4ischen Interessen nicht ernst nimmt\u201c, sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin. \u201eWorum es jetzt sicher nicht geht, ist, irgendeine milit\u00e4rische Konfrontation zu suchen. Die EU sollte immer zur Zusammenarbeit bereit sein, darf sich aber auch nicht rumschubsen lassen und muss auch bereit sein, mit H\u00e4rte zu antworten, wo dies notwendig ist\u201c, so Brugger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Soldaten der Bundeswehr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Die stellvertretende Vorsitzende der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion, Agnieszka&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":713954,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,147,296,1937,29,30,1940,1938,16,55],"class_list":{"0":"post-713953","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-ausland","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-nachrichten-aus-berlin","16":"tag-news-aus-berlin","17":"tag-politik","18":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115885269612300528","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/713953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=713953"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/713953\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/713954"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=713953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=713953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=713953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}