{"id":714001,"date":"2026-01-13T02:14:26","date_gmt":"2026-01-13T02:14:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714001\/"},"modified":"2026-01-13T02:14:26","modified_gmt":"2026-01-13T02:14:26","slug":"baden-wuerttemberg-spitzen-medizin-und-forschung-wofuer-der-klinikverbund-heidelberg-mannheim-ausserdem-steht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714001\/","title":{"rendered":"Baden-W\u00fcrttemberg: Spitzen-Medizin und -Forschung: Wof\u00fcr der Klinikverbund Heidelberg-Mannheim au\u00dferdem steht"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/swr-48666.jpg\" alt=\"Die wichtigsten Akteure des Klinikverbunds beim Festakt in Heidelberg\" title=\"(v.l.n.r.) Baden-W\u00fcrttembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Gr\u00fcne), Mannheims Oberb\u00fcrgermeister Christian Specht (CDU), Verbund-Vorstandschef Hanns-Peter Knaebel, Frauke Melchior, Rektorin der Heidelberger Universit\u00e4t und Sandra Henek, kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin am Universit\u00e4tsklinikum Mannheim | SWR\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 12.01.2026 17:15 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Am 1. Januar ist der Verbund der Universit\u00e4tsklinika Heidelberg und Mannheim gestartet. Bei einem Festakt am Montag wurde deutlich, was dieser Verbund konkret bedeuten wird.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in der Heidelberger Kopfklinik ist am Montag ganz offiziell der neue Verbund der beiden Universit\u00e4tsklinika Heidelberg und Mannheim gestartet. Zuvor stand eine Sonder-Stra\u00dfenbahnfahrt vom Mannheimer Uniklinikum zur Kopfklinik auf dem Programm. Dabei unterzeichneten die wichtigsten Akteurinnen und Akteure des Verbunds symbolisch den Verbund-Vertrag. <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/mannheim\/vertraege-unterzeichnet-fuer-klinikverbund-mannheim-heidelberg-100.html\" title=\"Den Originalvertrag hatten sie bereits im Dezember 2025 unterschrieben\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Den Originalvertrag hatten sie bereits im Dezember 2025 unterschrieben<\/a>.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        (v.l.n.r.) Mannheims Oberb\u00fcrgermeister Christian Specht (CDU), Verbund-Vorstandschef Hanns-Peter Knaebel, Frauke Melchior, Rektorin der Heidelberger Universit\u00e4t, (etwas verdeckt) Sandra Henek, kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin am Universit\u00e4tsklinikum Mannheim und Baden-W\u00fcrttembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Gr\u00fcne)\n                    <\/p>\n<p>    Festakt zu Klinikverbund-Start in Heidelberg<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Anschlie\u00dfend gab es eine Feierstunde im H\u00f6rsaal der Kopfklinik des Uniklinikums Heidelberg mit rund 400 geladenen G\u00e4sten aus Politik und Gesundheitswesen. Tats\u00e4chlich ist der Verbund bereits seit dem 1. Januar in Betrieb. Vorstandschef des Verbunds ist Hanns-Peter Knaebel, ein ausgebildeter Chirurg.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Professor Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender des neuen Klinikverbunds Heidelberg-Mannheim\n                    <\/p>\n<p>    Was bringt der Klinikverbund Patientinnen und Patienten?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Rande der Auftaktveranstaltung sagte Verbund-Chef Hanns-Peter Knaebel dem SWR, der Verbund k\u00f6nne &#8222;noch mehr Spitzenmedizin koordiniert an beiden Standorten anbieten&#8220;. F\u00fcr Patientinnen und Patienten bedeute das eine &#8222;noch umfassendere Versorgung auf Spitzenniveau&#8220;. Konkret betrifft das etwa die Bereiche Onkologie (Krebsmedizin), Kardiologie (Herz- und Kreislauf-Medizin) und Chirurgie. Generell aber stehe der Verbund f\u00fcr Spitzen-Medizin und Spitzen-Forschung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dar\u00fcberhinaus werde es aber auch eine Zusammenarbeit des Verbunds mit kleineren Krankenh\u00e4usern (mit einer sogenannten Grund- und Regelversorgung) in der N\u00e4he geben. Dort k\u00f6nnten dann &#8222;weniger komplexe&#8220; Erkrankungen behandelt werden &#8211; wie zum Beispiel eine Leisten-OP oder die Entfernung von Rachenmandeln.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        (v.l.n.r.) Baden-W\u00fcrttembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Gr\u00fcne), Mannheims Oberb\u00fcrgermeister Christian Specht (CDU), Verbund-Vorstandschef Hanns-Peter Knaebel, Frauke Melchior, Rektorin der Heidelberger Universit\u00e4t und Sandra Henek, kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin am Universit\u00e4tsklinikum Mannheim\n                    <\/p>\n<p>    Ist der Klinikverbund vergleichbar mit der Charit\u00e9 in Berlin?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die baden-w\u00fcrttembergische Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Gr\u00fcne) sagte, es gehe darum, mit dem Verbund &#8222;auch international noch mehr Strahlkraft zu entwickeln&#8220;, mit dem Ziel, zu den Top-Kliniken in Berlin und M\u00fcnchen weiter aufzuschlie\u00dfen. Lehre, Forschung und Versorgung w\u00fcrden durch den Verbund &#8222;auf ein neues Qualit\u00e4tsniveau&#8220; gehoben. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, die k\u00fcnftig an den Verbundstandorten ausgebildet werden, k\u00f6nnten mit ihrem Wissen daf\u00fcr sorgen, dass &#8222;Volkskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden fr\u00fcher und besser erkannt und wirksamer behandelt werden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Auswertung der Computertomographie eines kleinen M\u00e4dchens in der Charite in Berlin\n                    <\/p>\n<p>    Verbund bringt Mannheim finanzielle Entlastung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Mehrheit der Gesellschaftsanteile des Verbunds wird mit rund 90 Prozent das Universit\u00e4tsklinikum Heidelberg haben. Mannheim ist also nur noch mit zehn Prozent beteiligt. Gr\u00f6\u00dfter Vorteil f\u00fcr Mannheim: Die Stadt muss k\u00fcnftig nicht mehr f\u00fcr die j\u00e4hrlich anfallenden Fehlbetr\u00e4ge ihres Klinikums geradestehen. Das \u00fcbernimmt nun das Land Baden-W\u00fcrttemberg. Laut Oberb\u00fcrgermeister Christian Specht (CDU) hatte die Stadt in den vergangenen Jahren etwa eine Viertelmilliarde Euro in das Klinikum gesteckt. Eine Belastung, die &#8222;nicht mehr tragbar&#8220; war. Specht erhofft sich durch den Verbund vor allem die Schaffung neuer hochwertiger Jobs in der Gesundheitswirtschaft.<\/p>\n<p>    Klinikverbund Heidelberg-Mannheim: Zahlen und Fakten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit dem Verbund entsteht eigenen Angaben zufolge eines der gr\u00f6\u00dften Universit\u00e4tsklinika in Europa. 90 spezialisierte Fachkliniken mit rund 2.800 Betten versorgen demnach pro Jahr mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten station\u00e4r und knapp 1,5 Millionen Menschen ambulant. Mit mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der Klinikverbund einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber in der Rhein-Neckar-Region.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zusammen mit den Ausbildungsakademien in Heidelberg und Mannheim ist er zugleich eine der gr\u00f6\u00dften Ausbildungsst\u00e4tten mit mehr als 25 klinischen und nicht-klinischen Ausbildungsberufen. Laut dem Uniklinikum Heidelberg erwirtschaften die Universit\u00e4tsklinika Heidelberg und Mannheim zusammen j\u00e4hrlich einen Umsatz von 1,7 bis 1,8 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>    Vernetzung mit Forschungseinrichtungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Universit\u00e4tsklinika Heidelberg und Mannheim sind eng mit den Einrichtungen der Heidelberger Uni und Forschungseinrichtungen in Heidelberg und Mannheim vernetzt, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Max-Planck-Institut f\u00fcr medizinische Forschung, das Europ\u00e4ische Laboratorium f\u00fcr Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg sowie das Zentralinstitut f\u00fcr Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gemeinsam bilden sie den vom Land Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderten &#8222;Innovationscampus Health and Life Science Alliance Heidelberg Mannheim&#8220;. Dazu kommen mehrere Kooperationseinrichtungen wie das Nationale Centrum f\u00fcr Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg sowie das DKFZ-Hector Krebsinstitut und das Helmholtz-Institut f\u00fcr translationale AngioCardioScience (HI-TAC) in Mannheim.<\/p>\n<p>    Mehr zum Klinikverbund Heidelberg-Mannheim<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/mannheim\/klinikverbund-uniklinika-heidelberg-mannheim-festakt-start-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/d14251d0-d158-4797-a47c-e97e1e58a56b\/AAABlap_vas\/AAABmyZDc0k\/original\/lra-swr-logo-100.svg\" alt=\"S\u00fcdwestrundfunk\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.01.2026 17:15 Uhr Am 1. 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