{"id":714532,"date":"2026-01-13T07:27:19","date_gmt":"2026-01-13T07:27:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714532\/"},"modified":"2026-01-13T07:27:19","modified_gmt":"2026-01-13T07:27:19","slug":"wer-hat-denn-diese-schreckliche-zeile-geschrieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714532\/","title":{"rendered":"Wer hat denn diese schreckliche Zeile geschrieben?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Frau Hess, bei &#8222;Weissensee&#8220; waren Sie nach der dritten Staffel raus und auch &#8222;Ku&#8217;damm&#8220; schien als Trilogie f\u00fcr Sie abgeschlossen. Wie hat das ZDF Sie zum Weitermachen bewegt?<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Annette Hess<\/strong>: Mit einer gewissen Hartn\u00e4ckigkeit, aber auch mit der Erinnerung an eine sehr positive Zusammenarbeit, die sich durch wachsenden Respekt vor meiner Autorent\u00e4tigkeit ausgedr\u00fcckt hat. Ich hatte einfach das Gef\u00fchl, dass ich eine m\u00f6gliche vierte Staffel mit gro\u00dfer Offenheit angehen konnte.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Sie wollten aus dem gewohnten Format ausbrechen?<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Hess<\/strong>: Selbst wenn du tolle Figuren aufgestellt hast, funktioniert es nicht, deren Schicksalsschl\u00e4ge einfach immer weiterzuerz\u00e4hlen. Man braucht f\u00fcr jede Staffel eine neue Vision. Deshalb wollte ich diesen Zeitsprung zu 1977 machen. Jeder kennt den Ausspruch: Ich will nicht so werden wie meine Mutter oder mein Vater! Bei einigen Freundinnen, die ich seit meiner Jugend kenne, beobachte ich fasziniert, dass genau das passiert: dass sie heute so sprechen wie ihre M\u00fctter, so \u00e4hnlich leben und \u00e4hnliche Moralvorstellungen haben \u2013 was sie eben in ihren Zwanzigern weit von sich gewiesen h\u00e4tten. Und das hat mich f\u00fcr &#8222;Ku&#8217;damm&#8220; interessiert: Wie entwickelt sich eine Monika, wenn sie selbst Mutter wird und sich die Verantwortungsstruktur in der Familie entsprechend verschiebt?<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><strong>Sie haben nicht nur einen Zeitsprung um 14 Jahre gemacht, sondern mit dem Film im Film \u2013 einer Doku \u00fcber die Familie Sch\u00f6llack und ihre Tanzschule \u2013 eine neue Ebene eingezogen.<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Hess<\/strong>: Ich bin ein gro\u00dfer Fan von Reality-Formaten wie &#8222;Die Geissens&#8220;. Ich liebe es, an deren Leben teilzuhaben. Nat\u00fcrlich ist es Show f\u00fcr die Kamera, aber irgendwie ahnt man doch eine gewisse Wahrheit durch. Ich liebe auch Mockumentaries wie &#8222;Stromberg&#8220;, die mit der Vermischung von Realit\u00e4t und Fiktion spielen. Dehalb hatte ich die Idee, &#8222;Ku&#8217;damm&#8220; komplett als Mockumentary zu erz\u00e4hlen. Da gab es dann aber doch zarten Widerstand vom ZDF. Also haben wir uns auf diese Mischform geeinigt, denn es gibt ja auch viele Fans, die sehns\u00fcchtig auf die Fortsetzung warten und sich in ihrer &#8222;Ku&#8217;damm&#8220;-Welt wiederfinden sollen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Herr H\u00fcbner, hatten Sie schon einen Bezug zu &#8222;Ku&#8217;damm&#8220;, bevor Sie die Regie der vierten Staffel \u00fcbernommen haben?<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Maurice H\u00fcbner<\/strong>: Abgesehen davon, dass ich als Zuschauer Fan der ersten Stunde war, gab es vor Jahren schon mal Gespr\u00e4che mit ZDF und UFA \u00fcber eine m\u00f6gliche Zusammenarbeit bei &#8222;Ku&#8217;damm 63&#8220;. Das hat damals leider nicht geklappt. Annette habe ich das erste Mal beim Bergfest des Grimme-Preises 2024 in Marl getroffen, als sie mit &#8222;Deutsches Haus&#8220; nominiert war und ich mit &#8222;Boom Boom Bruno&#8220;. Das Gespr\u00e4ch mit ihr hat sich sofort vertraut angef\u00fchlt. Nachdem die offizielle Anfrage kam, hatten wir aber nochmal ein richtiges Kennenlernen in Berlin und sind zusammen ins &#8222;Ku&#8217;damm 59&#8220;-Musical gegangen. Wir haben schnell gemerkt, dass der Vibe stimmt und wir uns intuitiv gut erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Hess<\/strong>: Nach der Begegnung in Marl habe ich mir &#8222;Boom Boom Bruno&#8220; angesehen \u2013 und nach 20 Minuten wusste ich: Der ist es! Maurice hat eine Art und Weise, Figuren ihren Raum zu geben, die ich selten so gesehen habe. Es gibt viele Regisseure, die Angst vor Stille, Langsamkeit und Z\u00e4rtlichkeit haben. Da wird dann schnell und laut erz\u00e4hlt, da wird man als Publikum f\u00f6rmlich angeschrien: Das hier ist dramatisch!\u00a0\u2013 aber du sp\u00fcrst die Figuren nicht mehr. Wie Maurice Charaktere und Gef\u00fchle versteht, hat mich sofort ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"#\" title=\"Gro\u00dfbild im Popup-Fenster\" target=\"iview\" onclick=\"javascript:open('\/\/www.dwdl.de\/images\/1767971684_annette-hess-maurice-huebner.jpg', 'popup-beispiel', 'width=1200,resizable=yes')\"><br \/>\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/1767971684_annette-hess-maurice-huebner.jpg\" alt=\"Annette Hess, Maurice H\u00fcbner\" title=\"Annette Hess, Maurice H\u00fcbner - Gro\u00dfbild im Popup-Fenster\" width=\"100%\"\/><\/a><br \/>\n\t\t\t\t\u00a9 ZDF\/Conny Klein<br \/>\n\t\t\t\t&#8222;Gegenseitig angestachelt&#8220;: Annette Hess und Maurice H\u00fcbner haben am Set eng zusammengearbeitet<br \/>\n\t\t\t&#13;<\/p>\n<p><strong>Neben &#8222;Drehbuch: Annette Hess&#8220; und &#8222;Regie: Maurice H\u00fcbner&#8220; gibt es einen weiteren Credit f\u00fcr &#8222;Regiekonzept&#8220;, den Sie beide teilen. Wie k\u00f6nnen wir uns Ihre Zusammenarbeit konkret vorstellen?<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>H\u00fcbner<\/strong>: Vom Konzept her hatten wir eine klassische Aufteilung zwischen Showrunnerin und Regisseur. W\u00e4hrend der Dreharbeiten haben wir den Prozess bewusst offen gehalten: Wenn ich gerade inszeniere oder eine Szene probe, kann Annette direkt reingehen, sobald ihr etwas auff\u00e4llt. Das befeuert die kreative Arbeit total und macht sie viel fruchtbarer. F\u00fcr mich ist es ein Gewinn, wenn die Autorin neben mir sitzt und wir bei Bedarf eine Szene \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen: Brauchen wir das wirklich? K\u00f6nnen wir diesen Satz weglassen?<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Hess<\/strong>: F\u00fcr mich war es nach &#8222;Deutsches Haus&#8220; das zweite Mal, dass ich im klassischen Sinn als Showrunnerin die ganze Zeit am Set war. Wir haben zusammen auf die Monitore geguckt und uns nach jeder Einstellung verst\u00e4ndigt, oft wortlos. So eine Teamarbeit zwischen Regie und Autorin\u00a0funktioniert nur, wenn es den Beteiligten nicht um vordergr\u00fcndige Macht geht, sondern um das bestm\u00f6gliche gemeinsame Ergebnis. Ich habe immer mal wieder gesagt: Wer hat denn diese schreckliche Zeile geschrieben? Lass die blo\u00df weg! (lacht) Also, von meiner Seite aus ist es mit Maurice ein Perfect Match.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>H\u00fcbner<\/strong>: Kann ich nur best\u00e4tigen. Es ist wirklich befreiend, wenn man wei\u00df, dass man sich auch mal irren kann, und gemeinsam eine L\u00f6sung findet. Das ging bis in den Schnitt, wo wir uns gegenseitig angestachelt haben, verschiedene Varianten auszuprobieren und wieder in Frage zu stellen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"quote\">Ich f\u00e4nde die Abfolge 77, 80, 83 sch\u00f6n, also nochmal drei Staffeln mit Drei-Jahres-Abstand dazwischen.<br \/>Annette Hess<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Im <a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/interviews\/66032\/es_wre_ein_persnliches_desaster_jemanden_zu_langweilen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DWDL.de-Interview zur zweiten Staffel<\/a> haben Sie 2018 noch gesagt: &#8222;Wenn wir den gro\u00dfartigen Cast behalten wollen, dann k\u00f6nnen wir keine allzu gewaltigen Zeitspr\u00fcnge machen.&#8220; Dennoch sind jetzt alle Hauptdarstellerinnen wieder mit dabei.<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Hess<\/strong>: Caterina Sch\u00f6llack alias Claudia Michelsen ist sowieso alterslos. Es gab zwischendurch mal die Idee, sie mit einer Kinnbinde zu zeigen, um anzudeuten: Die l\u00e4sst immer wieder mal was an sich machen. Fanden wir dann aber unn\u00f6tig. Sonja Gerhardt, Maria Ehrich und Emilia Sch\u00fcle sind nat\u00fcrlich nicht so alt wie Caterinas T\u00f6chter jetzt in &#8222;77&#8220;. Anfangs hatte ich Muffensausen: Sonja Gerhardt ist nun mal erst 36 und soll die Mutter einer 20-J\u00e4hrigen spielen. Aber gleich beim ersten Casting f\u00fcr die Rolle der Dorli hat&#8217;s zack gemacht \u2013 und Sonja hatte eine andere Haltung, eine andere Sprache, einen anderen Fokus. Das war der Wahnsinn. Wir hatten vorher \u00fcberlegt, ob wir den Schauspielerinnen Silikon ins Gesicht kleben und die Augenlider runterziehen m\u00fcssen. Ich bin froh, dass wir stattdessen auf ihre Schauspielkunst vertrauen konnten.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Wie schwierig ist es, die Mischform aus szenischem Drama und Mockumentary zu inszenieren und jeweils die richtige Dosierung zu finden?<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>H\u00fcbner<\/strong>: Es ist vor allem eine gro\u00dfe Kamera-Aufgabe, daf\u00fcr eine Stilistik zu finden, die intuitiv wirkt und das einf\u00e4ngt, was gerade passiert. Unser DoP Michael Schreitel hat das fantastisch gel\u00f6st. Annette hatte vorher im Buch festgelegt, wo wir rein dokumentarisch sind und wo es Mischformen innerhalb einer Szene gibt. Am Set haben wir allerdings manchmal auch radikal gestrichen: Jetzt war im Doku-Teil schon alles drin, die Energie so gut, der Rhythmus der Schwenks so toll \u2013 da m\u00fcssen wir den fiktionalen Teil gar nicht mehr mitdrehen und wir m\u00fcssen auch nichts schneiden.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><strong>Klingt fast so, als lie\u00dfen sich Dreharbeiten durch diesen Stil rationalisieren.<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Hess<\/strong>: Zur Wahrheit geh\u00f6rt, dass ich die Mockumentary-Idee auch aus \u00f6konomischen Gr\u00fcnden weiterverfolgt habe. Seit &#8222;Ku&#8217;damm 56&#8220; schreibe ich in jede Staffel einen Grenz\u00fcbergang rein, weil ja West-Berlin als Insel durchaus eine Rolle f\u00fcr das Setting spielt. Die Mauer wurde zwar erst 1961 gebaut, aber Kontrollpunkte zwischen Ost und West gab es auch schon vorher. Jedes Mal musste ich aus Budgetgr\u00fcnden den Grenz\u00fcbergang rausstreichen. F\u00fcr &#8222;77&#8220; wollte ich unbedingt, dass man endlich mal diese Insellage sp\u00fcrt, so wie ich West-Berlin Ende der 70er selbst erlebt habe. Das geht vergleichsweise einfach, wenn du als Dokumentarfilmerin mit versteckter Kamera aus einer Tasche heraus jemandem folgst, der mit der U-Bahn \u00fcber die Grenze f\u00e4hrt. Dann siehst du eben nur eine Treppe und ein paar Hintern, das kostet nichts. Den Nachbau vom Bahnhof Friedrichstra\u00dfe mit hunderten Komparsen, die ein- und aussteigen, kannst du dir dann sparen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>ZDF-Redakteurin Beate Bramstedt hatte <a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/magazin\/102627\/von_mozart_bis_aliens__und_warum_kudamm_halb_mockumentary_wird\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beim Seriencamp angedeutet<\/a>, dass &#8222;Ku&#8217;damm&#8220; als n\u00e4chstes einen Sprung in die Wendejahre 1989\/90 machen k\u00f6nnte. Arbeiten Sie schon daran?<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Hess<\/strong>: Wenn es um Symmetrie geht, bin ich ein kleiner &#8222;Monk&#8220;. Ich f\u00e4nde die Abfolge 77, 80, 83 sch\u00f6n, also nochmal drei Staffeln mit Drei-Jahres-Abstand dazwischen. Wollte man wirklich in die 90er springen, dann w\u00e4re Caterina Sch\u00f6llack entweder nicht mehr da oder im Stil einer sp\u00e4ten Leni Riefenstahl unterwegs. Aber bevor wir dar\u00fcber nachdenken, warten wir erstmal ab, wie &#8222;77&#8220; l\u00e4uft.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><strong>Frau Hess, Herr H\u00fcbner, herzlichen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"sendetermin\">&#8222;Ku&#8217;damm 77&#8220;, in der ZDF-Streaming-App sowie am 12., 13. und 14. Januar jeweils um 20:15 Uhr im ZDF.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frau Hess, bei &#8222;Weissensee&#8220; waren Sie nach der dritten Staffel raus und auch &#8222;Ku&#8217;damm&#8220; schien als Trilogie f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":714533,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[155],"tags":[29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-714532","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115886610459065406","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714532","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=714532"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714532\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/714533"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=714532"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=714532"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=714532"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}