{"id":714649,"date":"2026-01-13T08:38:15","date_gmt":"2026-01-13T08:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714649\/"},"modified":"2026-01-13T08:38:15","modified_gmt":"2026-01-13T08:38:15","slug":"einschraenkungen-an-schulen-und-aemtern-wegen-warnstreiks-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714649\/","title":{"rendered":"Einschr\u00e4nkungen an Schulen und \u00c4mtern wegen Warnstreiks"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wegen eines zweit\u00e4gigen Warnstreiks im \u00f6ffentlichen Dienst kann es am Mittwoch und Donnerstag zu Einschr\u00e4nkungen in Berliner Kitas und Schulen, aber auch in Beh\u00f6rden oder Hochschulen kommen. An Schulen etwa kann nach Angaben der Gewerkschaft GEW am Mittwoch Unterricht oder die Hortbetreuung am Nachmittag ausfallen. Komplette Schulschlie\u00dfungen seien eher nicht zu erwarten, so die GEW. Viele Lehrkr\u00e4fte sind verbeamtet und d\u00fcrfen somit nicht streiken.<\/p>\n<p>Bei den Kitas sind nur die kommunalen Einrichtungen betroffen &#8211; die aber im Gegensatz zu den Schulen \u00fcber zwei Tage. Der Kita-Eigenbetrieb City etwa teilte mit, dass von seinen 58 Einrichtungen am ersten Warnstreiktag eine und am zweiten Warnstreiktag zwei komplett geschlossen bleiben. An 14 beziehungsweise 13 weiteren sei mit Einschr\u00e4nkungen zu rechnen.<\/p>\n<p>\u00abWir versuchen aber, alle Elternbedarfe abzudecken\u00bb, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Claudia Freist\u00fchler. Beim j\u00fcngsten Warnstreik am 18. Dezember hatten sich Eltern teils auch st\u00e4rker vernetzt und gegenseitig geholfen, um die Kleinen zu betreuen.<\/p>\n<p>Warnstreik auch in Hochschulen und Beh\u00f6rden<\/p>\n<p>Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind am Mittwoch auch Besch\u00e4ftigte an Hochschulen, im Landeseinwanderungsamt und dem Landesamt f\u00fcr B\u00fcrger- und Ordnungsangelegenheit zum Ausstand aufgerufen. Das betrifft Angeh\u00f6rige von Polizei und Feuerwehr, soweit sie keine Beamten sind. Notdienstvereinbarungen stellen sicher, dass die Arbeit dieser Beh\u00f6rden insbesondere in Notf\u00e4llen nicht eingeschr\u00e4nkt ist. Geplant ist an dem Tag eine Demonstration vom Bahnhof Friedrichstra\u00dfe zum Roten Rathaus.<\/p>\n<p>Am Donnerstag rufen Gewerkschaften neben Kita-Besch\u00e4ftigten Mitarbeiter aus den Senatsverwaltungen, Bezirks\u00e4mtern und Forstbetrieben zum Warnstreik auf. In der Folge k\u00f6nnte es zu Einschr\u00e4nkungen etwa in B\u00fcrger\u00e4mtern kommen. Wie gro\u00df die Probleme am Ende sind, h\u00e4ngt von der Streikbeteiligung ab.<\/p>\n<p>Verhandlungsrunde in Potsdam<\/p>\n<p>Zu den Protesttagen aufgerufen haben neben Verdi und GEW auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die IG Bau. Sie wollen damit in der seit Anfang Dezember laufenden Tarifrunde f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst der L\u00e4nder Druck machen. Am Donnerstag und Freitag steht in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher L\u00e4nder (TdL) und den Gewerkschaften an.<\/p>\n<p>Deutliches Gehaltsplus gefordert<\/p>\n<p>Verdi fordert in den Tarifverhandlungen sieben Prozent mehr Geld im Monat, zur St\u00e4rkung unterer Lohngruppen mindestens 300 Euro. Der neue Tarifvertrag soll nach Vorstellung der Gewerkschaft zw\u00f6lf Monate laufen. Bei der ersten Verhandlungsrunde am 3. Dezember gab es keine nennenswerten Fortschritte. Die TdL, zu der auch Berlin geh\u00f6rt, wies die Gewerkschaftsforderung als zu hoch zur\u00fcck. Sie legte f\u00fcr die Arbeitgeberseite zun\u00e4chst kein eigenes Angebot vor.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlicher Dienst als gro\u00dfer Arbeitgeber<\/p>\n<p>Im \u00f6ffentlichen Dienst Berlins, darunter in Landesverwaltungen, Bezirken, Schulen und Hochschulen und Kita-Eigenbetrieben, sind laut Statistikamt mit Stand von Mitte 2024 gut 231.000 Menschen besch\u00e4ftigt. Darunter sind knapp 68.000 Beamte, die nicht streiken d\u00fcrfen. In der Regel \u00fcbertr\u00e4gt Berlin den Tarifabschluss f\u00fcr die Landesangestellten auf die Beamten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen eines zweit\u00e4gigen Warnstreiks im \u00f6ffentlichen Dienst kann es am Mittwoch und Donnerstag zu Einschr\u00e4nkungen in Berliner Kitas&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":714650,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":{"0":"post-714649","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115886889734783831","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=714649"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714649\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/714650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=714649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=714649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=714649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}