{"id":714789,"date":"2026-01-13T09:55:26","date_gmt":"2026-01-13T09:55:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714789\/"},"modified":"2026-01-13T09:55:26","modified_gmt":"2026-01-13T09:55:26","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-ohne-diesen-mann-waere-der-kiez-nicht-was-er-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714789\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Ohne diesen Mann w\u00e4re der Kiez nicht, was er ist"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">wenn<br \/>\nman an Urgesteine des Hamburger Kulturlebens denkt, dann denkt man<br \/>\nauch an <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/corny-littmann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Corny Littmann<\/a>. Wobei er da wohl widersprechen w\u00fcrde. Denn<br \/>\nLittmann<br \/>\nsagt: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2023\/05\/prominente-hamburg-zugezogene-sylvie-meis?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Ich bin nicht Hamburger, ich bin St. Paulianer \u2013 und damit hat<br \/>\nsich das.&#8220; <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Doch<br \/>\nob er nun will oder nicht, Littmann pr\u00e4gt das kulturelle Leben der<br \/>\nStadt: Als Impresario der Schmidt Theater an der Reeperbahn, als<br \/>\nfr\u00fcherer Pr\u00e4sident des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/fc-st-pauli\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FC St. Pauli<\/a>, als Klassensprecher des Kiez.<br \/>\nUnd er tut das schon lange, mindestens seit dem 13. Januar 1976.<br \/>\nDamals \u2013 heute vor 50 Jahren \u2013 stand er zum ersten Mal mit seiner<br \/>\nTheatertruppe auf einer B\u00fchne. Das war in der Fabrik in Altona,<br \/>\nseine Truppe hie\u00df Br\u00fchwarm und machte schwules Kabarett.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Heute<br \/>\nweht jedes Jahr zur Pride Week die Regenbogenfahne \u00fcber dem<br \/>\nRathausmarkt. An der Binnenalster wird bald <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/32\/kunstwerk-queerness-sexuelle-vielfalt-hamburg-toleranz?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein<br \/>\nbesonderer Ort entstehen<\/a>,<br \/>\nder die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt feiert. Das hei\u00dft<br \/>\nnicht, dass Hass und Gewalt gegen Schwule, Lesben und andere queere<br \/>\nMenschen heute kein Thema mehr sind. Doch manchmal untersch\u00e4tzt man<br \/>\nals Nachgeborener (m\/w\/d), wie anders die gesellschaftlichen<br \/>\nVerh\u00e4ltnisse in den 1970er-Jahren waren.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mir<br \/>\nwurde das in Erinnerung gerufen, als ich zwischen den Jahren einen<br \/>\nVortrag von Simon Schultz h\u00f6rte. Schultz ist Doktorand an der HFBK <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> und sprach<br \/>\n\u00fcber die polizeiliche \u00dcberwachung von Pissoirs, die in Hamburg bis<br \/>\n1980 \u00fcblich war.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das<br \/>\nklingt wie ein schlechter Scherz, ist aber wahr: In zehn \u00f6ffentlichen<br \/>\nToiletten gab es damals geheime Kammern, in denen von Zeit zu Zeit<br \/>\nPolizeibeamte sa\u00dfen und heimlich beobachteten, was an der, Pardon,<br \/>\nPissrinne so vor sich ging. Das<br \/>\nwar Teil der st\u00e4dtischen Strategie gegen &#8222;homosexuelle Umtriebe&#8220;.<br \/>\nWurde jemand dabei erwischt, eventuelle Anbahnungsversuche bei seinem<br \/>\nNebenmann zu unternehmen, schritt der Beamte zur Tat \u2013 und erteilte<br \/>\nein Hausverbot f\u00fcr die Herrentoilette.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch<br \/>\ndas klingt wie ein schlechter Scherz. Tats\u00e4chlich, so vermutet Simon Schultz, ging es wohl eher darum, die Personalien zu erfassen und das<br \/>\nRegister aktuell zu halten, in dem die Beh\u00f6rden die ihnen bekannten<br \/>\nHomosexuellen verzeichneten. Und das klingt nun gar nicht mehr<br \/>\nwitzig. Sie k\u00f6nnen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Y9ZsBZRVQe0\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<br \/>\neinen Videomitschnitt des Vortrags anschauen<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die<br \/>\nheimliche \u00dcberwachung endete erst, als eine Gruppe queerer Menschen<br \/>\ndarauf aufmerksam machte. Sie tat das sehr wirkungsvoll, geradezu<br \/>\ntheatralisch: Einer von ihnen trat im Jahr 1980 vor einen Spiegel,<br \/>\nhinter dem sich die geheime Kammer der Polizei befand, und schlug ihn<br \/>\nmit einem Hammer ein.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wer<br \/>\ndas war? Genau, Corny Littmann. Er musste nicht f\u00fcrchten, dass man<br \/>\nihn durch diese Aktion ins zentrale Schwulenregister eintragen w\u00fcrde.<br \/>\nEr hatte sich ja l\u00e4ngst geoutet vor der Stadt und ihren Spitzeln. Am<br \/>\n13.<br \/>\nJanuar 1976, mit seiner Theatergruppe Br\u00fchwarm.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Heute<br \/>\nAbend feiert der St. Paulianer im Schmidt Theater sein<br \/>\nB\u00fchnenjubil\u00e4um. Und vom 16. bis 19. April zeigt Simon Schultz auf<br \/>\nKampnagel eine performative Ausstellung \u00fcber die historischen<br \/>\nToilettenspitzel und heutigen queeren Aktivismus. Titel:<br \/>\nHammerschlag.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich<br \/>\nw\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr<br \/>\nOskar Piegsa<\/strong>\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE WICHTIG IST        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Rund <strong>500 Fahrg\u00e4ste<br \/>\nsa\u00dfen am Montagnachmittag in einer S-Bahn zwischen Wilhelmsburg und<br \/>\nHammerbrook fest.<\/strong> Gegen 15 Uhr sei der Zug der Linie S3 zwischen<br \/>\nden Bahnh\u00f6fen Hammerbrook und Elbbr\u00fccken zum Stehen gekommen, sagte<br \/>\neine Sprecherin der Deutschen Bahn. Daraufhin musste der<br \/>\nS-Bahn-Verkehr zwischen Wilhelmsburg und Hammerbrook in Richtung<br \/>\nInnenstadt eingestellt werden.  Am Bahnhof Elbbr\u00fccken konnten die<br \/>\nFahrg\u00e4ste schlie\u00dflich nach Stunden den Zug verlassen, teilte die<br \/>\nBundespolizei mit. Hinweise auf einen Zusammenhang zu den<br \/>\nWitterungsverh\u00e4ltnissen gebe es bislang nicht.\n<\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Carlotta Erler\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr heute ist<br \/>\nTauwetter vorhergesagt: Die Hamburger Beh\u00f6rden sowie die <strong>Feuerwehr<br \/>\nwarnen eindringlich davor, das Eis auf den zugefrorenen Gew\u00e4ssern in<br \/>\nder Stadt zu betreten.<\/strong> &#8222;Es gibt kein tragf\u00e4higes Eis in<br \/>\nHamburg&#8220;, sagte ein Sprecher der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/feuerwehr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Feuerwehr<\/a> am Montag. Bislang h\u00e4tten<br \/>\nsich alle in Hamburg auf die Warnung eingestellt, kein Mensch sei ins<br \/>\nEis eingebrochen, die Feuerwehr musste nicht ausr\u00fccken. Am<br \/>\nWochenende waren die Temperaturen in Hamburg auf bis zu minus 14 Grad<br \/>\ngesunken.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der <strong>Wirbel um den<br \/>\nfr\u00fcheren Sportvorstand Stefan Kuntz<\/strong> besch\u00e4ftigt die Mannschaft<br \/>\ndes <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburger-sv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburger SV<\/a> ebenso wie den Verein. &#8222;Nat\u00fcrlich haben wir<br \/>\ndar\u00fcber gesprochen&#8220;, sagte Cheftrainer Merlin Polzin in der<br \/>\nSpieltags-Pressekonferenz am Montag. Sein Motto und das Credo seien<br \/>\naber auch, &#8222;dass wir uns auf die Dinge fokussieren, die wir<br \/>\nbeeinflussen k\u00f6nnen&#8220;. Kuntz hatte zum 31. Dezember 2025<br \/>\n\u00fcberraschend seinen Vertrag beim HSV nach anderthalb Jahren<br \/>\naufgel\u00f6st. Am Sonntag berichtete die Bild-Zeitung von<br \/>\nAnschuldigungen gegen den 63-J\u00e4hrigen, denen der fr\u00fchere<br \/>\nFu\u00dfballnationalspieler am Abend auf seinem Instagram-Account<br \/>\nwidersprach. <\/p>\n<p>                        Nachricht des Tages            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0UHH \/\u200b Fachbereich Chemie \/\u200b Behrens<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nWissenschaftler und fr\u00fchere Senator\u00a0<strong>Hansj\u00f6rg<br \/>\nSinn ist gestorben.\u00a0<\/strong>Das<br \/>\nteilte sein Sohn mit. Sinn,<br \/>\nder in Ludwigshafen am Rhein geboren wurde, folgte 1965 einem Ruf an<br \/>\ndie Universit\u00e4t Hamburg. Hier \u00fcbernahm er eine Professur f\u00fcr<br \/>\nAngewandte Chemie. Er engagierte sich auch in der Leitung der<br \/>\nUniversit\u00e4t, sp\u00e4ter wechselte er ins Rathaus.  Von 1978 bis 1984<br \/>\nwar Hansj\u00f6rg Sinn parteiloser Wissenschaftssenator und initiierte<br \/>\ndie Gr\u00fcndung der Technischen Universit\u00e4t im Stadtteil Harburg, ein<br \/>\nAnliegen, das er zu diesem Zeitpunkt schon lange verfolgt hatte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Einen<br \/>\nErfolg dieser Gr\u00fcndung konnte Sinn im vergangenen Sommer<br \/>\nnoch miterleben: Da wurde der TU Hamburg \u2013 die j\u00fcnger und kleiner<br \/>\nist als viele andere in Deutschland \u2013 die Finanzierung eines<br \/>\nExzellenzclusters zugesprochen, was in etwa dem Aufstieg in die<br \/>\nBundesliga der Forschung entspricht. TU-Pr\u00e4sident Andreas<br \/>\nTimm-Giel bezeichnete Hansj\u00f6rg Sinn als &#8222;wichtigsten Vordenker&#8220;<br \/>\nder Hochschule und sagte: &#8222;Sein Leitbild \u203aTechnik f\u00fcr die<br \/>\nMenschen\u2039 pr\u00e4gt uns bis heute.&#8220;<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wissenschaftssenatorin<br \/>\nMaryam Blumenthal (Gr\u00fcne) w\u00fcrdigte, dass Hansj\u00f6rg Sinn &#8222;unsere<br \/>\nStadt als Wissenschaftsstandort entscheidend gepr\u00e4gt&#8220; habe. Das<br \/>\nPr\u00e4sidium der Universit\u00e4t Hamburg spricht von Sinn als einem herausragenden Forscher und<br \/>\nengagierten akademischen Lehrer. Verstorben<br \/>\nist Hansj\u00f6rg Sinn bereits am 16. Dezember im Alter von 96 Jahren.<br \/>\nHeute gibt es um 14 Uhr eine Trauerfeier in der Dorfkirche Buntenbock<br \/>\nin Clausthal-Zellerfeld<br \/>\nim Harz. Hier hatte Sinn zuletzt gelebt. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Oskar<br \/>\nPiegsa\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\n\u2022 Bei einem <strong>Auffahrunfall nahe Reinbek<\/strong> wurden am<br \/>\nSonntagabend sieben Menschen verletzt, darunter ein Baby \u2022<br \/>\nNach dem <strong>Brand einer Gastst\u00e4tte in Barmbek<\/strong> haben 16 Bewohner<br \/>\nin der Nacht zu Montag ihre Wohnungen verlassen m\u00fcssen. Wie die<br \/>\nFeuerwehr mitteilte, brannte die Gastst\u00e4tte am Wiesendamm komplett<br \/>\naus, ein Teil des Geb\u00e4udes st\u00fcrzte ein, die Bewohner wurden in<br \/>\nBussen untergebracht <\/p>\n<p>        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Lennart Ganninger f\u00fcr DIE ZEIT<\/p>\n<p>        F\u00fcr manche ist es ein Katastrophentag. F\u00fcr andere Winter        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schulen<br \/>\nzu, Bahnen stehen still, Stra\u00dfen leer: So war der Sturmfreitag in<br \/>\nHamburg. ZEIT-Autor Tom Kroll war unterwegs in der Stadt; lesen Sie<br \/>\nhier einen Auszug aus seiner Reportage.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nSchnee umwirbelt Bernhard S\u00fc\u00df und seine H\u00fcndin Leni. Die beiden<br \/>\nstehen an Gleis 11 des Hamburger Hauptbahnhofs, es ist Freitag, 11.19<br \/>\nUhr, und gerade ist klar geworden, dass der Fernverkehr sie nicht<br \/>\nmehr nach M\u00fcnchen bringen wird. Der 65-j\u00e4hrige Rentner wirkt<br \/>\ndennoch gelassen. &#8222;Das Wetter stresst mich nicht&#8220;, sagt er, vor dem<br \/>\nBahnhof steht der Schnee den Menschen bereits bis zu den Knien. S\u00fc\u00df<br \/>\nsagt, in M\u00fcnchen sei man &#8222;noch mehr Schnee gew\u00f6hnt&#8220;. Gekommen war<br \/>\nder Mann aus Lappland. Dort hatte er Urlaub gemacht, bei minus 30<br \/>\nGrad. Der Nachtzug aus Stockholm brachte ihn nach Hamburg. Nun sitzt<br \/>\ner hier fest.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">An<br \/>\ndiesem Vormittag wei\u00df noch niemand so richtig, ob der ausgefallene<br \/>\nFernverkehr das Dramatischste ist, was heute passieren wird. F\u00fcr<br \/>\nNorddeutschland <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2026-01\/extremwetter-hamburg-blizzard-warnung-schneefall?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">war<br \/>\nein starker Schneesturm angek\u00fcndigt worden (Z+)<\/a>,<br \/>\nder am Nachmittag seinen H\u00f6hepunkt erreichen sollte. In Hamburg<br \/>\nschlossen vorsorglich die Schulen, Beerdigungen fanden nicht statt,<br \/>\nund sogar Bundesligaspiele fielen aus.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mittlerweile kann man<br \/>\nsagen: Alles ist weniger schlimm geworden als angenommen. Das hat<br \/>\nwohl auch mit dem Ersten B\u00fcrgermeister Hamburgs, Peter Tschentscher<br \/>\n(SPD), zu tun. Er hatte am Vorabend des Sturms gegen 20 Uhr ein<br \/>\nWarnvideo auf seinem Instagram-Kanal hochgeladen, in dem er mit<br \/>\ngefalteten H\u00e4nden und besorgter Miene alle &#8222;B\u00fcrgerinnen und<br \/>\nB\u00fcrger&#8220; bat, zu Hause zu bleiben. &#8222;Gemeinsam bew\u00e4ltigen wir die<br \/>\nLage am besten&#8220;, sagte er und weckte wohl bei einigen Zuschauerinnen<br \/>\nund Zuschauern Erinnerungen an die l\u00e4ngst verdr\u00e4ngte<br \/>\nCoronapandemie.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In<br \/>\nden Abendstunden vor dem Sturmtag zogen also die Hamburgerinnen und<br \/>\nHamburger in die Superm\u00e4rkte und Discounter. In vielen Filialen<br \/>\nleerten sich die Regale mit Konserven und Trinkwasserflaschen<br \/>\nmerklich, so als ob der Sturm nicht nur einen Tag und eine Nacht,<br \/>\nsondern eine ganze Woche w\u00fcten w\u00fcrde. Der ehemalige Fu\u00dfballprofi<br \/>\nund heutige Rewe-Filialleiter Holger Stanislawski postete ein Bild<br \/>\naus seinem Markt in Hamburg-Barmbek: darauf das volle Klopapier-Regal<br \/>\nund die Worte &#8222;Ruhe bewahren&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Und so sind am Freitag<br \/>\nHamburgs Stra\u00dfen den ganzen Tag \u00fcber wie leer gefegt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie<br \/>\nes war, wenn man doch vor die T\u00fcr ging,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2026-01\/wintersturm-elli-hamburg-schnee-unwetterwarnung?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie<br \/>\nweiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Frank Siemers \/\u200b JazzHall<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Und<br \/>\nerst im allerletzten Moment erf\u00e4hrt man, welche Musikerinnen und<br \/>\nMusiker auftreten werden. Im Falle von William Jack kam die<br \/>\nentsprechende E-Mail zehn Minuten nach Einlass und zwanzig Minuten<br \/>\nvor Konzertbeginn.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Kommen<br \/>\nmehr Leute zu Konzerten von Newcomern, wenn man vorab nicht verr\u00e4t,<br \/>\nwer spielt? <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-12\/konzerte-geheim-newcomer-sofar-sounds-rausgegangen-hamburg?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZEIT-Redakteur<br \/>\nOskar Piegsa hat sich das Experiment der Veranstalter angeschaut<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Heute<br \/>\nstartet auf Kampnagel das f\u00fcnft\u00e4gige Festival <a href=\"https:\/\/kampnagel.de\/reihen\/klub-katarakt\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;klub<br \/>\nkatarakt&#8220;<\/a>\u00a0\u2013 zugleich feiert die Reihe ihr 20-j\u00e4hriges Bestehen als Plattform<br \/>\nf\u00fcr experimentelle Musik. Das Programm reicht von ausgefallen bis<br \/>\navantgardistisch und folgt dabei dem Anspruch, dass f\u00fcr die<br \/>\nBegegnung mit den Kl\u00e4ngen kein Spezialwissen erforderlich ist. <a href=\"https:\/\/kampnagel.de\/produktionen\/eroeffnung-3\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Er\u00f6ffnungskonzert<\/a>\u00a0bespielt die ineinander \u00fcbergehenden Hallen P1, KMH und K4. Das<br \/>\nPublikum ist eingeladen, sich frei durch Raum und Klang zu bewegen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;klub<br \/>\nkatarakt&#8220;, Dienstag, 13., bis Samstag, 17. Januar; Kampnagel,<br \/>\nJarrestr. 20; <a href=\"https:\/\/kampnagel.de\/reihen\/klub-katarakt\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das<br \/>\nkomplette Programm finden Sie hier<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Schneemann-Idylle auf der Krugkoppelbr\u00fccke             \u00a9\u00a0Petra Kehrer<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Abends<br \/>\nzu Fu\u00df in der Zei\u00dfstra\u00dfe. Auf dem verschneiten B\u00fcrgersteig ist<br \/>\ndie Schneedecke griffig, zum Teil gestreut. Ich gehe entspannt.<br \/>\nPl\u00f6tzlich ist es darunter spiegelglatt, und ich rutsche aus, kann<br \/>\nmich gerade noch wieder fangen, gehe weiter. Ein Mann biegt um die<br \/>\nEcke. Ich: &#8222;Seien Sie bitte vorsichtig, es ist teilweise<br \/>\nspiegelglatt unter dem Schnee. Ich h\u00e4tte mich fast hingelegt.&#8220; Er<br \/>\nguckt mich an und sagt: &#8222;Hinlegen ist sp\u00e4ter&#8220;, und geht<br \/>\nseelenruhig an mir vorbei.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt<br \/>\nvon Anne Schumacher\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war<br \/>\ndie Elbvertiefung, der t\u00e4gliche Hamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie<br \/>\nm\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in Ihrem Postfach landet, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00f6nnen Sie<br \/>\nihn hier kostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, wenn man an Urgesteine des Hamburger Kulturlebens denkt, dann denkt man auch an Corny&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":714790,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[2724,164662,29,2016,30,692,46947,164664,9938,164663,164665,9143,2778],"class_list":{"0":"post-714789","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-altona","9":"tag-corny-littmann","10":"tag-deutschland","11":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-hammerbrook","15":"tag-hansjoerg-sinn","16":"tag-oskar-piegsa","17":"tag-simon-schultz","18":"tag-st-paulianer","19":"tag-stefan-kuntz","20":"tag-wilhelmsburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115887192291086278","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714789","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=714789"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/714789\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/714790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=714789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=714789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=714789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}