{"id":714959,"date":"2026-01-13T11:30:18","date_gmt":"2026-01-13T11:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714959\/"},"modified":"2026-01-13T11:30:18","modified_gmt":"2026-01-13T11:30:18","slug":"so-wirkt-sich-der-hormonspiegel-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/714959\/","title":{"rendered":"So wirkt sich der Hormonspiegel aus"},"content":{"rendered":"<p>Einflussreiches Sexualhormon <\/p>\n<p>Was hat \u00d6strogen mit Migr\u00e4ne zu tun?<\/p>\n<p>Aktualisiert am 13.01.2026 &#8211; 10:15 UhrLesedauer: 4 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/01\/iuH4BWQIcbGe\/961x665:2842x1599\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/im-alter-zwischen-20-und-50-ist-migraene-bei-frauen-am-haeufigsten.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/im-alter-zwischen-20-und-50-ist-migraene-bei-frauen-am-haeufigsten.jpg\" alt=\"Eine Frau liegt auf dem Sofa\" title=\"Eine Frau liegt auf dem Sofa\" width=\"2842\" height=\"1599\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Im Alter zwischen 20 und 50 ist Migr\u00e4ne bei Frauen am h\u00e4ufigsten. (Quelle: fizkes\/getty-images-bilder)<\/p>\n<p>Vorlesen<\/p>\n<p>Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00<\/p>\n<p>1x<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline group grid items-center rounded-8 bg-whitelilac text-black grid-cols-[min-content_34px] gap-8 px-8 py-[6px] text-12 hover:bg-magenta hover:text-whitelilac hover:dark:text-salemsfur\" href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEIJQzYzeY7hM4UzfQTU6gT8qFAgKIhCCUM2M3mO4TOFM30E1OoE_\/sections\/CAQqKggAIhCCUM2M3mO4TOFM30E1OoE_KhQICiIQglDNjN5juEzhTN9BNTqBPzCOrrwL?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" aria-label=\"Auf Google News folgen\">News folgen<\/a><img style=\"--width:16;--height:16\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg\" alt=\"Teilen Menu auf machen\" title=\"Teilen Menu auf machen\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:contrast-200 group-hover:grayscale group-hover:invert max-md:mx-auto dark:group-hover:invert dark:contrast-200 dark:grayscale dark:invert\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Dass mehr Frauen als M\u00e4nner Migr\u00e4ne haben, scheint am Sexualhormon \u00d6strogen zu liegen. Was daf\u00fcrspricht und was Betroffenen hilft, erfahren Sie hier.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Menschen mit <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/kopfschmerzen\/id_91744516\/migraene-symptome-ursachen-und-behandlung-der-kopfschmerzerkrankung.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Migr\u00e4ne<\/a> entwickeln f\u00fcr gew\u00f6hnlich wiederholt anfallartige, oft einseitige und heftige Kopfschmerzen, die sich typischerweise durch k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t verst\u00e4rken. Begleitend k\u00f6nnen unter anderem \u00dcbelkeit, <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/erbrechen\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erbrechen<\/a>, Lichtscheu und L\u00e4rmempfindlichkeit auftreten. Ohne Behandlung dauert ein solcher Migr\u00e4neanfall 4 bis 72 Stunden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Manchmal k\u00fcndigt sich Migr\u00e4ne bereits bis zu zwei Tage vorher mit Symptomen wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsst\u00f6rungen und Stimmungsschwankungen an, die noch bis zu zwei Tage nach Abklingen der Kopfschmerzen anhalten k\u00f6nnen. Au\u00dferdem erleben manche Betroffene vor Beginn der Schmerzen eine Aura mit vor\u00fcbergehenden neurologischen Beschwerden wie Kribbeln an Armen oder Beinen, Sehst\u00f6rungen und\/oder Schwindel, seltener auch mit L\u00e4hmungen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Kein Wunder, dass Migr\u00e4ne den Alltag stark beeintr\u00e4chtigen und zu Arbeitsunf\u00e4higkeit f\u00fchren kann. Diese gesundheitliche Last ist allerdings ungleich verteilt, n\u00e4mlich auf rund 8 Prozent der M\u00e4nner und bis zu 20 Prozent der Frauen. Hinzu kommt, dass Migr\u00e4neanf\u00e4lle bei Frauen in k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden erfolgen und schwerer verlaufen, was die gesundheitliche Einschr\u00e4nkung und die Erholungsdauer erh\u00f6ht. Ein Hauptgrund f\u00fcr die geschlechtsabh\u00e4ngige H\u00e4ufigkeit von Migr\u00e4ne ist wohl \u00d6strogen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Migr\u00e4ne hat vermutlich erbliche Ursachen. Wie sie genau entsteht, ist jedoch unklar. Vieles weist darauf hin, dass der \u00d6strogenspiegel mit den Kopfschmerzen und sonstigen Migr\u00e4nesymptomen zusammenh\u00e4ngen kann. So sind M\u00e4dchen und Jungen vor der Pubert\u00e4t noch in gleichem Ma\u00dfe von der Erkrankung betroffen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Erst ab der Pubert\u00e4t (das hei\u00dft, wenn in den Eierst\u00f6cken die Bildung von \u00d6strogen einsetzt) steigt die H\u00e4ufigkeit von Migr\u00e4ne bei Frauen deutlich st\u00e4rker als bei M\u00e4nnern. Zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr haben dann bis zu 3-mal mehr Frauen als M\u00e4nner Migr\u00e4neanf\u00e4lle, wobei der Unterschied um das 30. Lebensjahr am gr\u00f6\u00dften ist.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bei Frauen ver\u00e4ndert sich das Risiko f\u00fcr Migr\u00e4ne demnach in einem zeitlichen Verlauf, der ihren hormonellen Lebensphasen entspricht. Dabei gilt ein durch Hormonschwankungen entstehender \u00d6strogenmangel als Ausl\u00f6ser der Kopfschmerzen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">So macht sich Migr\u00e4ne geh\u00e4uft kurz vor oder w\u00e4hrend der Menstruation, nach einer Entbindung oder im Zeitraum um die letzte Menstruation (Menopause) herum bemerkbar \u2013 also dann, wenn der \u00d6strogenspiegel abf\u00e4llt. Bei manchen Frauen treten Migr\u00e4neanf\u00e4lle haupts\u00e4chlich oder sogar ausschlie\u00dflich im zeitlichen Zusammenhang mit der Menstruation auf. In letzterem Fall sprechen Fachleute von einer menstruellen Migr\u00e4ne. Diese verl\u00e4uft meist ohne Aura, aber \u00fcblicherweise besonders schwer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch wer Hormone zur Verh\u00fctung einnimmt und regelm\u00e4\u00dfig pausiert, um den nat\u00fcrlichen Menstruationszyklus nachzuahmen, ist anf\u00e4lliger f\u00fcr Migr\u00e4ne: Enth\u00e4lt die Antibabypille \u00d6strogen in h\u00f6heren Dosen, besteht im Zeitraum um die Menstruation herum aufgrund des starken \u00d6strogenabfalls ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Migr\u00e4neanf\u00e4lle.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Werden Frauen mit Migr\u00e4ne schwanger, kommt es hingegen gr\u00f6\u00dftenteils zu einem R\u00fcckgang ihrer Migr\u00e4neanf\u00e4lle. Vor allem ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel stehen die Chancen gut, dass sich die Kopfschmerzerkrankung bessert. Als Hauptgrund hierf\u00fcr sehen Fachleute unter anderem den dann stabileren \u00d6strogenspiegel. In der Stillzeit melden sich die Beschwerden jedoch oft in der gleichen H\u00e4ufigkeit und Schwere zur\u00fcck wie vor der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/schwangerschaft\/id_20672212\/schwangerschaftsanzeichen-bin-ich-schwanger-.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schwangerschaft<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einflussreiches Sexualhormon Was hat \u00d6strogen mit Migr\u00e4ne zu tun? Aktualisiert am 13.01.2026 &#8211; 10:15 UhrLesedauer: 4 Min. 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