{"id":715309,"date":"2026-01-13T14:49:14","date_gmt":"2026-01-13T14:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/715309\/"},"modified":"2026-01-13T14:49:14","modified_gmt":"2026-01-13T14:49:14","slug":"eu-stimmt-fuer-mercosur-abkommen-gastro-at","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/715309\/","title":{"rendered":"EU stimmt f\u00fcr Mercosur-Abkommen &#8211; GASTRO.at"},"content":{"rendered":"<p>Die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hat dem umstrittenen EU-Mercosur-Handelsabkommen zugestimmt. \u00d6sterreich, das bis zuletzt konsequenten Widerstand leistete, stimmte dagegen. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig \u00e4u\u00dferte sich besorgt \u00fcber die Auswirkungen auf die heimische Landwirtschaft, akzeptierte jedoch die demokratische Mehrheitsentscheidung.<\/p>\n<p>Das Abkommen wird nach Einsch\u00e4tzung des Landwirtschaftsministeriums den Wettbewerbsdruck auf die EU-Landwirtschaft deutlich erh\u00f6hen. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind die deutlich niedrigeren Produktionskosten, unterschiedliche Qualit\u00e4ts- und Nachhaltigkeitsstandards sowie die enormen Anbaufl\u00e4chen in den Mercosur-Staaten. Dort sind die Betriebe mit durchschnittlich 98 Hektar rund sechsmal gr\u00f6\u00dfer als in der EU.<\/p>\n<p>Werbung<a class=\"gofollow\" data-track=\"MjAzLDEsNjA=\" href=\"https:\/\/www.exito.ag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Exito-Inserat-Kalender.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>Durch den anhaltenden Druck \u00d6sterreichs und verb\u00fcndeter Mitgliedsstaaten wie Frankreich, Polen und Irland konnte die Europ\u00e4ische Kommission jedoch zu Zugest\u00e4ndnissen bewegt werden. So wurden neue Schutzmechanismen eingef\u00fchrt, darunter eine Erh\u00f6hung der Grenzkontrollen um ein Drittel und versch\u00e4rfte Vor-Ort-Kontrollen, um sicherzustellen, dass in der EU verbotene Pestizide nicht \u00fcber importierte Produkte in den Binnenmarkt gelangen.<\/p>\n<p>Forderung nach fairen Rahmenbedingungen und Transparenz<\/p>\n<p>Trotz dieser Ma\u00dfnahmen bleiben wesentliche Probleme des Abkommens ungel\u00f6st. Die europ\u00e4ische Landwirtschaft ist ein zentraler Pfeiler f\u00fcr die Versorgungssicherheit und regionale Wertsch\u00f6pfung. Um diese Rolle auch in Zukunft erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen, fordert das Ministerium faire Wettbewerbsbedingungen. Dazu geh\u00f6ren schnellere Zulassungsverfahren f\u00fcr alternative Pflanzenschutzmittel und leistbare Treibstoffe f\u00fcr Landwirte.<\/p>\n<p>Ein zentraler Punkt bleibt die Forderung nach einer verpflichtenden EU-Herkunftskennzeichnung. Diese sei essenziell, um die Qualit\u00e4t heimischer Produkte sichtbar zu machen und Konsumenten eine informierte Kaufentscheidung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Zukunft der heimischen Landwirtschaft sichern<\/p>\n<p>Nach dem Beschluss sei es nun umso wichtiger, dass es keinerlei K\u00fcrzungen im Mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geben d\u00fcrfe. \u00d6sterreich wird sich weiterhin konsequent f\u00fcr die Absicherung landwirtschaftlicher Interessen und eine ausreichend finanzierte GAP einsetzen, um Planungssicherheit und Stabilit\u00e4t f\u00fcr die b\u00e4uerlichen Familienbetriebe zu garantieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gastronomie und Hotellerie ist die Debatte um das Mercosur-Abkommen von gro\u00dfer Bedeutung. Eine klare und transparente Herkunftskennzeichnung ist entscheidend, um G\u00e4sten gegen\u00fcber die Qualit\u00e4t und Regionalit\u00e4t der verwendeten Produkte glaubw\u00fcrdig kommunizieren zu k\u00f6nnen. Die Branche setzt auf hochwertige heimische Lebensmittel, deren Verf\u00fcgbarkeit und Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch das Abkommen unter Druck geraten k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hat dem umstrittenen EU-Mercosur-Handelsabkommen zugestimmt. \u00d6sterreich, das bis zuletzt konsequenten Widerstand leistete, stimmte dagegen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":715310,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-715309","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115888348972721184","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/715309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=715309"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/715309\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/715310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=715309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=715309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=715309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}