{"id":715408,"date":"2026-01-13T15:46:09","date_gmt":"2026-01-13T15:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/715408\/"},"modified":"2026-01-13T15:46:09","modified_gmt":"2026-01-13T15:46:09","slug":"illegaler-aufenthalt-braunschweiger-zoll-deckt-vier-faelle-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/715408\/","title":{"rendered":"Illegaler Aufenthalt: Braunschweiger Zoll deckt vier F\u00e4lle auf"},"content":{"rendered":"<p>Der Zoll deckte F\u00e4lle von illegalem Aufenthalt auf (Symbolfoto). | Foto:  Alec Pein<\/p>\n<p class=\"datum\">13.01.2026, 16:33 Uhr<\/p>\n<p><strong>Goslar. In vier F\u00e4llen hat das Hauptzollamt Braunschweig zum Jahresbeginn illegalen Aufenthalt in S\u00fcdniedersachsen aufgedeckt. Auch <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/goslar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in Goslar<\/a> sei der Zoll demnach f\u00fcndig geworden.<br \/><\/strong><br \/>\n<\/p>\n<p>So meldet der Zoll in einer Pressemitteilung, dass die Finanzkontrolle Schwarzarbeit G\u00f6ttingen des Hauptzollamts Braunschweig am 5. Januar zun\u00e4chst in einem asiatischen Restaurant einen Arbeitnehmer angetroffen habe, der sich den Z\u00f6llnern gegen\u00fcber nicht ausweisen konnte. Der einzige Anhaltspunkt war ein Foto eines ungarischen Aufenthaltstitels, der jedoch nicht zur Aufnahme einer Besch\u00e4ftigung in Deutschland berechtigt.<\/p>\n<p>Weitere F\u00e4lle in G\u00f6ttingen<\/p>\n<p>Bei einer Verbundkontrolle zusammen mit der <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/blaulicht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> am 6. Januar in G\u00f6ttingen hat der Zoll dann drei weitere asiatische Personen in Restaurants und einem Nagelstudio festgestellt, bei denen ebenfalls der Verdacht des illegalen Aufenthalts vorliegt. Auch dabei konnte bei einem Arbeitnehmer nur ein Aufenthaltstitel eines anderen Mitgliedstaates der EU festgestellt werden. <\/p>\n<p>\nEin anderer Arbeitnehmer konnte laut Zollamt nur ein abgelaufenes Schengen-Visum vorweisen. Au\u00dferdem war diese Person \u00fcber das Schengener Informationssystem (SIS, ein grenz\u00fcberschreitendes Datenbanksystem f\u00fcr Polizeibeh\u00f6rden) ausgeschrieben. Daher wurde diese Person sofort in Gewahrsam genommen und dem Haftrichter zwecks Abschiebehaft vorgef\u00fchrt. Der vierte sich illegal aufhaltende Arbeitnehmer konnte sich gar nicht ausweisen und versuchte zun\u00e4chst zu fl\u00fcchten. Die Flucht konnten die Beamten verhindern, die Identit\u00e4t der Person aber auch nach erkennungsdienstlicher Behandlung nicht feststellen. Die Person wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen.<\/p>\n<p>Gegen alle Arbeitnehmer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts in Deutschland eingeleitet sowie gegen die Arbeitgeber wegen der Beihilfe. Die Arbeitgeber h\u00e4tten sich vor Beginn der Besch\u00e4ftigung der Personen vergewissern m\u00fcssen, dass diese einen g\u00fcltigen, deutschen Aufenthaltstitel besitzen, der zur Aufnahme einer Besch\u00e4ftigung in Deutschland berechtigt, betont der Zoll in seiner Pressemitteilung. Die weiteren ausl\u00e4nderrechtlichen Ma\u00dfnahmen werden derweil durch die Ausl\u00e4nder\u00e4mter gepr\u00fcft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Zoll deckte F\u00e4lle von illegalem Aufenthalt auf (Symbolfoto). | Foto: Alec Pein 13.01.2026, 16:33 Uhr Goslar. 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