{"id":716171,"date":"2026-01-13T22:49:11","date_gmt":"2026-01-13T22:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/716171\/"},"modified":"2026-01-13T22:49:11","modified_gmt":"2026-01-13T22:49:11","slug":"aussenminister-wadephul-deutschland-und-europa-haben-grossen-konsens-mit-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/716171\/","title":{"rendered":"Au\u00dfenminister Wadephul: Deutschland und Europa haben \u201egro\u00dfen Konsens mit den USA\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Nach Gespr\u00e4chen in Washington sieht Au\u00dfenminister Johann Wadephul die transatlantischen Beziehungen auf stabilem Fundament. Trotz offener Differenzen habe es viel Verst\u00e4ndnis gegeben \u2013 vor allem in Kernfragen wie Nato und gemeinsamer Sicherheit.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Au\u00dfenminister Johann Wadephul sieht nach seinen Gespr\u00e4chen in Washington trotz teils harter Kritik aus den USA an Deutschland und Europa auch gro\u00dfe Bereitschaft zu enger Zusammenarbeit. Nat\u00fcrlich gebe es Dissens, \u201enat\u00fcrlich haben wir Diskussionen richtigerweise \u00fcber Fragen des V\u00f6lkerrechtes\u201c, sagte der CDU-Politiker zum Abschluss seines USA-Besuches. Es gebe aber sehr viel mehr Punkte, in denen Deutschland und Europa \u201eeinen gro\u00dfen Konsens mit den Vereinigten Staaten von Amerika haben\u201c. <\/p>\n<p>Neben Vertretern der Demokraten hatte Wadephul auch mehrere Republikaner zu Gespr\u00e4chen getroffen. \u201eEs waren zum Teil auch harte Argumente, die ausgetauscht werden mussten, aber es war sehr viel Verst\u00e4ndnis und sehr viel Vernunft dabei\u201c, sagte der Minister. Kein Gespr\u00e4chspartner habe aber Vorw\u00fcrfe \u00fcber eine beschr\u00e4nkte Meinungsfreiheit in Europa oder Deutschland oder die Migrationspolitik gemacht. <\/p>\n<p>Wadephul: Auf Kernfragen wie Nato konzentrieren<\/p>\n<p>\u201eDie allermeisten sind der Meinung, dass wir uns auf unsere Kernfragen miteinander konzentrieren sollten\u201c, sagte Wadephul. Das sei gemeinsame Verteidigung in der Nato. Dass sich Deutschland und Europa keine Vorschriften machen lie\u00dfen von anderen, \u201ewie wir unseren Rechtsrahmen organisieren, wie wir Meinungs\u00e4u\u00dferungsfreiheit organisieren, das ist selbstverst\u00e4ndlich\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Dies sei auf viel Verst\u00e4ndnis gesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Er k\u00f6nne alle in Deutschland und Europa \u201enur ermutigen, weiter hier an diesem Verh\u00e4ltnis zu arbeiten\u201c, sagte Wadephul. Es sei wie in allen Beziehungen: \u201eMan muss an ihnen arbeiten, man muss sich f\u00fcr diese Beziehung engagieren. Und wenn man es macht, dann hat man auch jeweils eine gute Aussicht dazu, dass sie stabil bleiben und dass sie eine gute Zukunft haben.\u201c<\/p>\n<p>Am Montag hatte sich Wadephul nach Angaben aus dem Ausw\u00e4rtigen Amt rund eineinhalb Stunden lang mit seinem US-Kollegen Marco Rubio ausgetauscht. Am Dienstag traf er unter anderem den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer in der Residenz des deutschen Botschafters. <\/p>\n<p>Sp\u00e4ter kam Wadephul mit dem Vorsitzenden des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses im Repr\u00e4sentantenhaus, dem Republikaner Brian Mast, dem Kongressabgeordneten Gregory Meeks (Demokrat), zusammen sowie mit den Senatoren Roger Wicker (Republikaner), Jim Risch (Republikaner) und Jeanne Shaheen (Demokratin) zusammen.<\/p>\n<p>dpa\/cvb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Gespr\u00e4chen in Washington sieht Au\u00dfenminister Johann Wadephul die transatlantischen Beziehungen auf stabilem Fundament. 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