{"id":716468,"date":"2026-01-14T01:41:11","date_gmt":"2026-01-14T01:41:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/716468\/"},"modified":"2026-01-14T01:41:11","modified_gmt":"2026-01-14T01:41:11","slug":"streit-mit-musks-plattform-trotz-kritik-an-x-eu-spitzenvertreter-nicht-bei-mastodon-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/716468\/","title":{"rendered":"Streit mit Musks Plattform &#8211; Trotz Kritik an X: EU-Spitzenvertreter nicht bei Mastodon &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Br\u00fcssel (dpa) &#8211; Trotz ihrer Kritik an Elon Musks Plattform X posten fast alle Spitzenvertreter der EU weiterhin dort und nicht bei der europ\u00e4ischen Konkurrenz. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und andere ranghohe Politiker haben nach Recherchen der Deutschen Presse-Agentur etwa weiterhin keinen offiziellen Account auf der Plattform der deutschen Firma Mastodon. Die f\u00fcr die digitale Unabh\u00e4ngigkeit der EU zust\u00e4ndige Vizepr\u00e4sidentin, Henna Virkkunen, er\u00f6ffnete dort am Abend erstmals ein offizielles Benutzerkonto, wie die EU-Kommission der dpa mitteilte.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Virkkunen habe beschlossen, ihre Pr\u00e4senz in den sozialen Medien zu diversifizieren und europ\u00e4ische Unternehmen zu f\u00f6rdern, sagte ein Sprecher der Kommission. Er betonte, dass dieser Schritt schon l\u00e4nger geplant gewesen sei. Zudem verwies der Sprecher auf ein bestehendes Benutzerkonto der EU-Kommission als Institution. Tats\u00e4chlich postet die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde dort regelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p>EU-Kommission neben X auch auf Bluesky vertreten\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Konten f\u00fcr andere individuelle Mitglieder der Kommission scheinen hingegen zun\u00e4chst nicht vorgesehen zu sein. Aus Kommissionskreisen hie\u00df es, Mastodon eigne sich derzeit weniger f\u00fcr politisches Engagement und sei eher f\u00fcr einen tiefgreifenden Austausch \u00fcber politische und technische Themen. In ihrem ersten Post auf Mastodon kritisierte Virkkunen X und drohte dem US-Unternehmen weitere Sanktionsma\u00dfnahmen an. Den gleichen Post hatte sie einen Tag zuvor auf X ver\u00f6ffentlicht.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wer auf Mastodon nach von der Leyen und anderen sucht, findet zwar Accounts. Ein Sprecher best\u00e4tigte aber, dass diese nicht offiziell seien und nicht von der EU-Kommission betrieben w\u00fcrden. Auf der US-Plattform Bluesky sind die hochrangigen Politiker dagegen ebenfalls regelm\u00e4\u00dfig aktiv. Die Plattform gilt als zuletzt aufstrebende Alternative zu X. Auf Bluesky, aber ebenfalls nicht auf Mastodon sind auch EU-Parlamentspr\u00e4sidentin Roberta Metsola und Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa vertreten.\u00a0<\/p>\n<p>Deutlich mehr Nutzer auf X &#8211; EU rechtfertigt Aktivit\u00e4ten\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Spitzenvertreter der EU posten regelm\u00e4\u00dfig auf X. Die EU-Kommission rechtfertigte die eigenen Aktivit\u00e4ten in den vergangenen Tagen auch mit der Reichweite der Plattform: \u201eNat\u00fcrlich beobachten wir auch, wo unsere Zielgruppe selbst am aktivsten ist. Es ist wichtig f\u00fcr uns, unsere Botschaften an unser Zielpublikum zu vermitteln\u201c, hie\u00df es von der Beh\u00f6rde. Nach eigenen Angaben hat Mastodon derzeit etwa 750.000 monatliche Nutzer &#8211; bei X sind es dem US-Unternehmen zufolge 100 Millionen.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/c7f51ff3-272d-4ffd-a9a6-48f216257719.jpg\"   alt=\"EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatte X zuletzt deutlich kritisiert und auch mit Sanktionen gedroht. (Archivbild)\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatte X zuletzt deutlich kritisiert und auch mit Sanktionen gedroht. (Archivbild) (Foto: Virginia Mayo\/AP\/dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">X war in den vergangenen Tagen massiv in die Kritik geraten, weil Nutzer den KI-Chatbot Grok auffordern k\u00f6nnen, gepostete Bilder zu sexualisieren. Indonesien und Malaysia haben am Wochenende als erste L\u00e4nder weltweit den Chatbot vor\u00fcbergehend gesperrt. Die EU sowie die britischen Beh\u00f6rden ermitteln gegen das Unternehmen und behalten sich Sanktionen vor.<\/p>\n<p>EU-Kommission verh\u00e4ngte im Dezember Millionenstrafe\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Erst Anfang Dezember hatte die EU gegen Musks Online-Plattform wegen Transparenzm\u00e4ngeln eine Strafe von 120 Millionen Euro verh\u00e4ngt. Der US-Firma k\u00f6nnten weitere Strafen drohen. So haben die europ\u00e4ischen Internetw\u00e4chter X ebenfalls seit Dezember 2023 im Visier, weil die Plattform im Verdacht steht, nicht genug gegen illegale Inhalte oder Desinformation zu tun.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele deutsche Organisationen und Beh\u00f6rden, darunter das Bundeskriminalamt, das Verteidigungsministerium sowie viele Hochschulen hatten sich in der Vergangenheit aufgrund der Entwicklungen von der Online-Plattform zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260113-930-540560\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel (dpa) &#8211; Trotz ihrer Kritik an Elon Musks Plattform X posten fast alle Spitzenvertreter der EU weiterhin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":716469,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,147,29,5680,548,942,663,158,3934,3935,13,198,14,15,12,149,64,55],"class_list":{"0":"post-716468","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-deutschland","12":"tag-digital","13":"tag-eu","14":"tag-eu-kommission","15":"tag-europa","16":"tag-europaeische-union","17":"tag-europe","18":"tag-european-union","19":"tag-headlines","20":"tag-internet","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-sueddeutsche-zeitung","25":"tag-usa","26":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115890912283559624","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/716468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=716468"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/716468\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/716469"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=716468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=716468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=716468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}