{"id":716682,"date":"2026-01-14T03:45:12","date_gmt":"2026-01-14T03:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/716682\/"},"modified":"2026-01-14T03:45:12","modified_gmt":"2026-01-14T03:45:12","slug":"berlin-diese-gebiete-haben-die-usa-schon-gekauft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/716682\/","title":{"rendered":"Berlin | Diese Gebiete haben die USA schon gekauft"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat zuletzt immer wieder deutlich gemacht, dass er Gr\u00f6nland besitzen will. Dabei sprach er auch von \u00abErwerb\u00bb. Der Kauf zus\u00e4tzlichen Territoriums ist in der 250-j\u00e4hrigen US-Geschichte kein Novum. In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten f\u00fcr bestimmte Gebietserweiterungen immer wieder Geld in die Hand genommen.<\/p>\n<p>Dabei warf Washington mehrmals schon auch ein Auge auf Gr\u00f6nland, die gr\u00f6\u00dfte Insel der Welt: Nach dem Zweiten Weltkrieg etwa bot die US-Regierung unter Harry S. Truman D\u00e4nemark Gold im Wert von 100 Millionen Dollar. Die Insel sei doch \u00abv\u00f6llig wertlos\u00bb, so das Argument. Zu einem Kauf kam es damals nicht. In anderen F\u00e4llen waren die US-Kaufambitionen erfolgreicher.<\/p>\n<p>1803: USA verdoppeln mit Louisiana-Ankauf ihre Landfl\u00e4che<\/p>\n<p>F\u00fcr ein Schn\u00e4ppchen von 15 Millionen Dollar geht 1803 das riesige Areal von mehr als zwei Millionen Quadratkilometern, das vom Mississippi bis zu den Rocky Mountains reicht, von Frankreich an die USA. Das damalige US-Territorium wird damit verdoppelt. Heute entspricht das Gebiet rund einem Viertel der US-Fl\u00e4che und ist viel gr\u00f6\u00dfer als der gleichnamige Bundesstaat.<\/p>\n<p>1819: Florida-Vertrag mit Spanien regelt Grenzen in Nordamerika<\/p>\n<p>Washington erh\u00e4lt im Jahr 1819 f\u00fcr f\u00fcnf Millionen Dollar Florida von Spanien und verzichtet im Gegenzug auf eigene Anspr\u00fcche im heutigen Texas. Damit geh\u00f6rten seinerzeit alle westlich von Louisiana gelegenen Gebiete von Texas bis nach Kalifornien der spanischen Krone.<\/p>\n<p>1848: USA verleiben sich von Mexiko Kalifornien und Co. ein<\/p>\n<p>Nach dem Krieg mit den USA tritt im Jahr 1848 das mittlerweile von Spanien losgel\u00f6ste Mexiko unter anderen die heutigen US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico sowie gro\u00dfe Teile von Arizona und Colorado ab. Die US-Regierung zahlt 15 Millionen Dollar und verpflichtet sich, die Schulden der US-Staatsb\u00fcrger gegen\u00fcber Mexiko zu begleichen. 1854 zahlen die USA f\u00fcr weitere Gebiete in Arizona und New Mexico 10 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>1867: Von Russland erhalten die USA Alaska<\/p>\n<p>Die Regierung von Pr\u00e4sident Andrew Johnson erwirbt 1867 f\u00fcr einen Spottpreis von 7,2 Millionen Dollar Alaska von Russland. Danach kommt auch der Gedanke zum Erwerb Gr\u00f6nlands und Islands auf, die beide damals zu D\u00e4nemark geh\u00f6ren. Es wird aber kein formelles Angebot unterbreitet.<\/p>\n<p>Strategisch wichtige Jungferninseln von D\u00e4nemark gekauft<\/p>\n<p>1917 kaufen die USA unter Pr\u00e4sident Woodrow Wilson den D\u00e4nen die in der Karibik gelegenen Inseln Saint Croix, Saint John und Saint Thomas \u2013 damals D\u00e4nisch-Westindien \u2013 f\u00fcr Gold im Wert von 25 Millionen Dollar ab. Die Amerikaner bef\u00fcrchten, dass die Deutschen nach einer Invasion D\u00e4nemarks im Ersten Weltkrieg die Kontrolle \u00fcber die Inseln erlangen k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat zuletzt immer wieder deutlich gemacht, dass er Gr\u00f6nland besitzen will. 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