{"id":717041,"date":"2026-01-14T07:14:13","date_gmt":"2026-01-14T07:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717041\/"},"modified":"2026-01-14T07:14:13","modified_gmt":"2026-01-14T07:14:13","slug":"zinsdeckel-debatte-in-den-usa-chance-fuer-europaeische-banken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717041\/","title":{"rendered":"Zinsdeckel-Debatte in den USA: Chance f\u00fcr europ\u00e4ische Banken?"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-introduction\">In den USA ist die Berichtssaison bereits wieder gestartet. Gestern legte Branchenprimus JPMorgan seine Zahlen vor, die auf ein gemischtes Echo trafen. Bei der Commerzbank sind es noch mehrere Wochen bis zur Zahlenvorlage, doch die Papiere halten sich im neuen Jahr bisher erstaunlich gut.<\/p>\n<p>In den USA hat Pr\u00e4sident Donald Trump eine Debatte \u00fcber die Begrenzung von Zinsen auf Kreditkartenschulden angesto\u00dfen. Nach seiner Ansicht sollten diese bei zehn Prozent begrenzt werden. Das w\u00fcrde in etwa der H\u00e4lfte des Zinssatzes entsprechen, den viele Kreditkartenfirmen und Banken von ihren Kunden nehmen.<\/p>\n<p>Das hat in der Finanzbranche seit Montag viele Aktien unter Druck gesetzt. F\u00fcr europ\u00e4ische Bankpapiere wie die Commerzbank kann das mittelfristig eine Chance sein, wenn Anleger bei einer Schw\u00e4che der US-Banken in Europa investiert bleiben. Dann k\u00f6nnten die Branchenvertreter aus Europa an den Lauf von 2025 ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/vgzm.1003603-0862a5b5-e806-4ebd-be32-f1098866d66d.gif\" height=\"1\" width=\"1\" border=\"0\" loading=\"lazy\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Wie bei der Commerzbank besteht bei europ\u00e4ischen Konkurrenten vielfach kein oder nur ein geringes Engagement im US-Kreditkartenmarkt, was im ersten Moment nicht zu einer Beeintr\u00e4chtigung bei einer Regulierungs\u00e4nderung f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Commerzbank wird das Thema \u00dcbernahme ohnehin auch 2026 bestimmend bleiben. Ob UniCredit-CEO Andrea Orcel seinen Anteil \u00fcber 30 Prozent erh\u00f6ht und damit die Schwelle \u00fcberschreitet, ab der ein Pflichtangebot f\u00e4llig wird, ist die alles entscheidende Frage.<\/p>\n<p>Sollte Orcel tats\u00e4chlich aufgrund des hohen Aktienkurses bei der Commerzbank in den letzten Monaten gez\u00f6gert haben, dann sieht es aktuell indes nicht besser aus f\u00fcr ihn. Die Notierung h\u00e4lt sich deutlich \u00fcber der 50-Tage-Linie bei 33,99 Euro und befindet sich nach wie vor in einem Aufw\u00e4rtstrend.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.deraktionaer.de\/aktien\/kurse\/commerzbank)-de000cbk1001.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n            Commerzbank<br \/>\n                (WKN: CBK100)<br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>Die ersten US-Banken liefern diese Woche Zahlen. Da die Commerzbank kein nennenswertes Investmentbanking betreibt, k\u00f6nnen daher keine gro\u00dfen R\u00fcckschl\u00fcsse daraus auf die Gesch\u00e4ftsentwicklung der Frankfurter im letzten Quartal gezogen werden. Hier ist es erst am 11. Februar mit dem Zahlenwerk soweit.<\/p>\n<p>Investierte Anleger bleiben in jedem Fall an Bord.<\/p>\n<p><strong>Hinweis auf Interessenkonflikte<\/strong><\/p>\n<p>Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin B\u00f6rsenmedien AG, Herr Bernd F\u00f6rtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen \u00fcber die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren k\u00f6nnen: Commerzbank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den USA ist die Berichtssaison bereits wieder gestartet. 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