{"id":717582,"date":"2026-01-14T12:14:11","date_gmt":"2026-01-14T12:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717582\/"},"modified":"2026-01-14T12:14:11","modified_gmt":"2026-01-14T12:14:11","slug":"warnstreiks-in-mv-landesbeschaeftigte-fordern-mehr-lohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717582\/","title":{"rendered":"Warnstreiks in MV: Landesbesch\u00e4ftigte fordern mehr Lohn"},"content":{"rendered":"<p>\n                Stand: 14.01.2026 11:57 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Vor der n\u00e4chsten Tarifverhandlungsrunde f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst am Donnerstag haben Gewerkschaften heute zum Streik aufgerufen. Neben Forstleuten, Angestellten bei Polizei, Hochschulen oder Stra\u00dfen\u00e4mtern, k\u00f6nnten auch Lehrerinnen und Lehrer die Arbeit niederlegen. <\/p>\n<p>Nicht nur das Wetter l\u00e4sst es im Schulbetrieb in diesen Tagen etwas ruckeln. Heute wird der Unterricht an manchen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sehr wahrscheinlich nicht nach Plan laufen. Davon geht zumindest die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus. Sie hat gemeinsam mit anderen Gewerkschaften wie dem Deutschen Beamtenbund (dbb) die Angestellten im Schuldienst zum Warnstreik aufgerufen. Aktuell laufen die Verhandlungsrunden f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Dienst. Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der L\u00e4nder konnten sich im Dezember noch nicht einigen und verhandeln an diesem Donnerstag erneut. Kurz zuvor wollen die Gewerkschaften und Verb\u00e4nde nun mit Warnstreiks ein Zeichen setzen.<\/p>\n<p>Alle Tarifbesch\u00e4ftigten im Landesdienst sind aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen und in Schwerin zu demonstrieren. Das sind neben angestellten Lehrkr\u00e4ften beispielsweise auch Forstleute, Angestellte an Hochschulen, im Polizeidienst und in den Stra\u00dfen\u00e4mtern. Die Gewerkschaften organisieren Shuttle-Busse aus allen Landesteilen. Am Morgen hatten sich nach Sch\u00e4tzungen der Gewerkschaft Ver.di rund 350 Besch\u00e4ftigte in Rostock versammelt. Warnstreiks von Lehrkr\u00e4ften gab es auch an Schulen in Rostock und Schwerin, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mitteilte.<\/p>\n<p>In Schwerin findet die zentrale Kundgebung um 13 Uhr vor der Staatskanzlei statt, dazu werden rund 3.000 Teilnehmende erwartet. Auch dezentrale Warnstreiks sind m\u00f6glich. Die Schulen bleiben aber grunds\u00e4tzlich ge\u00f6ffnet. Falls Grund- und F\u00f6rderschulen tats\u00e4chlich komplett bestreikt werden sollten, gibt es eine Notdienst-Vereinbarung zwischen Bildungsministerium und GEW.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Artikelvorlage-HH,tarifverhandlungen-146.html\" title=\"Tarifverhandlungen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst beginnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach einem ergebnislosen Auftakt<\/a> treffen die Spitzen der Gewerkschaften Ver.di und Beamtenbund dbb am 15. und 16. Januar erneut mit den Arbeitgebern der Landesbesch\u00e4ftigten zusammen. Die Tarifgemeinschaft deutscher L\u00e4nder lehnt die Gewerkschaftsforderungen nach sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr aber als unbezahlbar ab. Es geht dabei um 900.000 Tarifbesch\u00e4ftigte im \u00f6ffentlichen Dienst der L\u00e4nder. Auf rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamte wird der Abschluss in der Regel in den einzelnen L\u00e4ndern dann \u00fcbertragen. &#8222;Unsere Mitglieder erwarten zurecht mehr als nur einen Inflationsausgleich. Die Menschen m\u00fcssen wieder \u00fcber mehr Kaufkraft verf\u00fcgen&#8220;, sagte Ver.di-Chef Frank Werneke. Hunderttausende Stellen im \u00f6ffentlichen Dienst seien nicht besetzt, &#8222;weil die Bezahlung nicht konkurrenzf\u00e4hig ist.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.01.2026 11:57 Uhr Vor der n\u00e4chsten Tarifverhandlungsrunde f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst am Donnerstag haben Gewerkschaften heute zum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":714404,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[752,29,30,2526,13,1351,14,15,12,966,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-717582","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-bildung","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-gewerkschaften","12":"tag-headlines","13":"tag-mecklenburg-vorpommern","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-schule","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115893401319422278","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=717582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717582\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/714404"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=717582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=717582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=717582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}