{"id":717785,"date":"2026-01-14T14:07:10","date_gmt":"2026-01-14T14:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717785\/"},"modified":"2026-01-14T14:07:10","modified_gmt":"2026-01-14T14:07:10","slug":"so-feiert-das-beethoven-gymnasium-ein-jahr-lang-seinen-400-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717785\/","title":{"rendered":"So feiert das Beethoven-Gymnasium ein Jahr lang seinen 400. Geburtstag"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Es ist eines der \u00e4ltesten Gymnasien Deutschlands: das Beethoven-Gymnasium an der Adenauerallee. In diesem Jahr feiert es seinen 400. Geburtstag. Auftakt ist eine Festveranstaltung in der Namen-Jesu-Kirche an diesem Donnerstag mit geladenen G\u00e4sten. Es schlie\u00dft sich ein bunter Reigen an weiteren Festivit\u00e4ten anl\u00e4sslich dieses besonderen Jubil\u00e4ums \u00fcber das ganze Jahr verteilt an.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Genau genommen ist das Gymnasium die 211-\u00e4lteste Schule in der Bundesrepublik, wie Schulleiter Uwe Bramstedt und seine Stellvertreterin Sabine Meinert nicht ohne Stolz feststellen und dabei auf das Buch des fr\u00fcheren Direktors des Gymnasiums, Helmut K\u00f6tting, verweisen. Eindrucksvoll stellt er darin die lange und wechselvolle Geschichte der Schule dar. Demnach fasste man in Bonn offensichtlich w\u00e4hrend des 30-j\u00e4hrigen Kriegs den Plan, ein Gymnasium f\u00fcr Jungen zu errichten. Denn schon damals wollte man seine Kinder nicht unn\u00f6tig Gefahren aussetzen, war es zu jener Zeit doch \u00fcblich, dass sie nach K\u00f6ln zum Schulbesuch geschickt wurden. So er\u00f6ffneten die Menoriten in der Br\u00fcdergasse, wo ihr Konvent mit der heutigen Remigiuskirche lag, 1626 das neue Gymnasium. Nach Umz\u00fcgen unter anderem an die Bonngasse sowie Zerst\u00f6rung durch Brand und Bombardierung kam es 1888 zum Bau eines neuen, gr\u00f6\u00dferen Schulgeb\u00e4udes an der Koblenzer Stra\u00dfe, der heutigen Adenauerallee. 461.900 Reichsmark kostete der Neubau \u2013 schon damals kein Pappenstiel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schon lange vor dem Neubau war das Gymnasium den Annalen zufolge zur Akadamie erweitert und nach einer kaiserlichen Genehmigung aus Wien Teil der Bonner Universit\u00e4t geworden. 1789 wird Ludwig van Beethoven als Student aufgef\u00fchrt. 1925 schlie\u00dflich erh\u00e4lt die Schule den Namen des gr\u00f6\u00dften Sohns der Stadt Bonn. \u201eF\u00fcr uns ist es nat\u00fcrlich etwas ganz Besonderes, dass wir zu den f\u00fcnf \u00e4ltesten Schulen geh\u00f6ren, die nach einem ihrer Sch\u00fcler benannt ist\u201c, sagt Bramstedt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das durch Bomben gr\u00f6\u00dftenteils zerst\u00f6rte Schulgeb\u00e4ude durch einen Neubau ersetzt und zum Rhein hin erweitert. Es folgen in den 1960er Jahren eine Gymnastikhalle und ein Ruderkeller f\u00fcr den 1895 gegr\u00fcndeten schuleigenen Ruderklub. \u201eHabe ich nicht eines der sch\u00f6nsten Arbeitszimmer in Bonn\u201c, sagt Bramstedt und zeigt auf die traumhafte Aussicht auf Rhein und Siebengebirge.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wegen der R\u00fcckkehr von acht zu neun Gymnasialjahren und des damit verbundenen zus\u00e4tzlichen Platzbedarfs hat das Beethoven-Gymnasium inzwischen einen weiteren Anbau erhalten, der nach den Pl\u00e4nen des Bonner Architekten Ralph Schweitzer errichtet und inzwischen in Betrieb genommen worden ist. Schweitzer war ebenfalls einst Sch\u00fcler des Beethoven-Gymnasiums, das auch ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeiten wie Alexander Koenig \u2013 Begr\u00fcnder des nicht weit entfernt liegenden Museums Koenig \u2013 und Heinrich L\u00fctzeler, Bonner Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler, sowie auch Bonns amtierender OB Guido D\u00e9us besuchten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Selbstredend spielt Beethoven im Jubil\u00e4umsjahr des st\u00e4dtischen Gymnasiums eine gro\u00dfe Rolle. Das Veranstaltungsprogramm, das erahnen l\u00e4sst, wie viel zus\u00e4tzliche Arbeit Bramstedt, Meinert und das gesamte Vorbereitungsteam aus der Lehrer-, Sch\u00fcler- und Elternschaft in die Gestaltung des Jubil\u00e4ums gesteckt haben, liest sich wie eine Hommage an den Komponisten. \u201eWir freuen uns schon sehr auf alle Veranstaltungen\u201c, sagt der Direktor. Dazu geh\u00f6rt erstmals die Teilnahme seiner Schule am Bonner Rosenmontagszug am 16. Februar. Das Motto: \u201eAll P\u00e4nz sin J\u00f6tterfunke.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weiter geht es im M\u00e4rz mit einer Wanderung auf Beethovens Spuren und einer Tanzdarbietung aller Tanzkurse des Beethoven-Gymnasiums auf dem M\u00fcnsterplatz. H\u00f6hepunkte sind au\u00dferdem das gemeinsame Konzert \u201eJugendkonzert b+\u201c am 24. April mit dem Beethoven Orchester in der frisch sanierten Beethovenhalle sowie \u201eG\u00f6tterfunken \u2013 ein Musiktheater der Schulgeschichte\u201c mit den Musikensembles des Gymnasiums vor den Sommerferien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nat\u00fcrlich gibt es auch in diesem Jahr wie all die Jahre zuvor eine Weinlese im schuleigenen Weinberg in der Rheinaue. Er war 1979 anl\u00e4sslich der Bundesgartenschau angelegt und sp\u00e4ter von der Schule \u00fcbernommen worden. Schlie\u00dflich galt Beethoven als Weinliebhaber. Das Jubil\u00e4umsjahr schlie\u00dft mit einem Ball des Gymnasiums am 5. Dezember im Br\u00fcckenforum und einem Galaabend der Ehemaligen am 17. Dezember.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist eines der \u00e4ltesten Gymnasien Deutschlands: das Beethoven-Gymnasium an der Adenauerallee. In diesem Jahr feiert es seinen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":717786,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,1209],"class_list":{"0":"post-717785","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115893845904732899","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=717785"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717785\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/717786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=717785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=717785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=717785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}