{"id":717949,"date":"2026-01-14T15:37:15","date_gmt":"2026-01-14T15:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717949\/"},"modified":"2026-01-14T15:37:15","modified_gmt":"2026-01-14T15:37:15","slug":"kostenexplosion-bei-rathaus-sanierung-in-dresden-79-millionen-euro-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/717949\/","title":{"rendered":"Kostenexplosion bei Rathaus-Sanierung in Dresden: 7,9 Millionen Euro erwartet"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Dresden. An der L\u00fcbecker Stra\u00dfe in Dresden-Cotta ist seit Jahren eine Baustelle. Es gab mehrere Kostensteigerungen. Jetzt gibt es einen Plan, wann der Bau abgeschlossen sein soll und eine erneute Erh\u00f6hung der Sanierungskosten. Die Details.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Um welches Geb\u00e4ude handelt es sich?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Das Rathaus Dresden-Cotta wurde zwischen 1899 und 1901 errichtet. Das Geb\u00e4ude wurde im Stil des Historismus, nach Pl\u00e4nen des Dresdner Architekten Felix Reinhold Voretzsch, gebaut. Es enth\u00e4lt Elemente der Neorenaissance, wie den Turm mit der Haube, der Neogotik, wie die Treppengiebel an der S\u00fcdseite, und des Jugendstils.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Das Haus wird seit 1991 als Verwaltungssitz des Stadtbezirks Cotta genutzt. Dieser ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Verwaltung der Dresdner Ortsteile Briesnitz, Kemnitz, Stetzsch, Cotta, Omsewitz-Burgst\u00e4dtel, Leutewitz, Gorbitz, W\u00f6lfnitz, L\u00f6btau, Nau\u00dflitz, Ro\u00dfthal-Neuimptsch und D\u00f6lzschen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Da das Geb\u00e4ude bauf\u00e4llig ist, muss es dringend saniert werden. Damit wurde 2019 begonnen. Seitdem gibt es immer wieder Nachschl\u00e4ge. Der Bau wurde sogar unterbrochen, weil das Geld ausgegangen war.<\/p>\n<p>Wie viel kostet die Sanierung?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Urspr\u00fcnglich waren f\u00fcr die Sanierung des denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4udes 3,6 Millionen Euro vorgesehen. Diese Summe hat der Stadtrat 2018 beschlossen. Dass diese Summe nicht reicht, ist seit 2021 klar, da gab es die erste Erh\u00f6hung der Bausumme.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Im Jahr 2024 war die Stadt dann bereits bei der Prognose von 6,5 Millionen Euro Gesamtkosten f\u00fcr die Sanierung angelangt. Doch auch damit ist die Finanzierung des Projektes nicht abgesichert. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage von Linke-Fraktionschef Andr\u00e9 Schollbach hervor. \u201eEs wurden bisher insgesamt etwa 6,5 Millionen Euro an Bauauftr\u00e4gen vergeben\u201c, so Oberb\u00fcrgermeister Dirk Hilbert (FDP). \u201eDie restlichen Vergaben erfolgen im Jahr 2026.\u201c<\/p>\n<blockquote><p>Die aktuelle Kostenprognose f\u00fcr das Gesamtprojekt bel\u00e4uft sich auf circa 7,9 Millionen Euro.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Dirk Hilbert (FDP)<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Oberb\u00fcrgermeister von Dresden<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Das bedeutet, die 6,5-Millionen-Euro-Marke wird ebenfalls gerissen. \u201eDie aktuelle Kostenprognose f\u00fcr das Gesamtprojekt bel\u00e4uft sich auf circa 7,9 Millionen Euro\u201c, so der Oberb\u00fcrgermeister weiter. Etwa 900.000 Euro davon sind Planungskosten und der Rest sind Baukosten.<\/p>\n<p>Weshalb ist die Sanierung so teuer und dauert so lange?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Die Stadtspitze spricht von \u201evorher nicht erkennbaren notwendigen Ma\u00dfnahmen im Bestandsgeb\u00e4ude, unerwarteten Materialpreiserh\u00f6hungen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie\u201c und Energiepreiserh\u00f6hungen im Zuge des Angriffs Russlands auf die Ukraine. Au\u00dferdem gebe es Bauzeitenverl\u00e4ngerungen, weil die Baufirmen mit \u201eLieferengp\u00e4ssen\u201c zu k\u00e4mpfen hatten. All das habe zu den Verz\u00f6gerungen und der Kostenexplosion gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Was ist 2025 passiert?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Im vergangenen Jahr wurden laut Stadt die Tischlerarbeiten au\u00dfen, Tischlerarbeiten f\u00fcr die Brandschutzelemente, der zweite Teil der Metallbau-Sonderkonstruktionen, Maler- und Tapezierarbeiten, Fliesenarbeiten, Parkettarbeiten sowie Bodenbelagsarbeiten ausgeschrieben und vergeben.<\/p>\n<blockquote><p>Wir erwarten, dass die Sanierung des Rathauses Cotta in diesem Jahr abgeschlossen wird und es nicht zu weiteren Verz\u00f6gerungen kommt.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Andr\u00e9 Schollbach (Die Linke)<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Dresden<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Die letzten Vergaben sind in diesem Jahr vorgesehen. Laut Stadt soll die Sanierung Ende Oktober 2026 abgeschlossen sein. Allerdings zu mehr als dem Doppelten an Kosten im Vergleich zur urspr\u00fcnglichen Planung \u2013 7,9 Millionen Euro statt der 2018 vom Stadtrat aufgrund der damaligen Planung der Stadtverwaltung beschlossenen 3,6 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Was wird nun gefordert?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 dKgfuR\">Schollbach, der mehrere Anfragen \u00fcber die Jahre der Sanierung dazu gestellt hat, will die Kostenexplosion gar nicht bewerten. \u201eWir erwarten, dass die Sanierung des Rathauses Cotta in diesem Jahr abgeschlossen wird und es nicht zu weiteren Verz\u00f6gerungen kommt.\u201c<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">SZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden. An der L\u00fcbecker Stra\u00dfe in Dresden-Cotta ist seit Jahren eine Baustelle. Es gab mehrere Kostensteigerungen. Jetzt gibt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":717950,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,859],"class_list":{"0":"post-717949","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-germany","12":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115894199546667983","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=717949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/717950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=717949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=717949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=717949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}