{"id":718416,"date":"2026-01-14T19:56:22","date_gmt":"2026-01-14T19:56:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/718416\/"},"modified":"2026-01-14T19:56:22","modified_gmt":"2026-01-14T19:56:22","slug":"baugenehmigungen-2025-senat-feiert-24-zusaetzliche-wohnungen-in-der-jahresbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/718416\/","title":{"rendered":"Baugenehmigungen 2025: Senat feiert 24 zus\u00e4tzliche Wohnungen in der Jahresbilanz"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Hamburg hat im Jahr 2025 insgesamt 6.734 neue Wohnungen genehmigt und damit leicht mehr als im Vorjahr. Nach Angaben der Stadt setzt sich damit die im Jahr 2024 eingesetzte Erholung auf dem Wohnungsbaumarkt fort. W\u00e4hrend bundesweit die Zahl der Baugenehmigungen 2024 um 15 Prozent zur\u00fcckging, verzeichnete Hamburg damals bereits ein Plus von 24 Prozent gegen\u00fcber 2023. Nun stabilisieren sich die Genehmigungszahlen weiter.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu 2024 wurden 2025 exakt 24 zus\u00e4tzliche Wohneinheiten bewilligt. Seit 2011 summiert sich die Zahl der in Hamburg genehmigten Wohnungen damit auf 145.666. Die Stadt f\u00fchrt die positive Entwicklung auf verschiedene Ma\u00dfnahmen zur Beschleunigung und Vereinfachung des Bauens zur\u00fcck \u2013 darunter Erleichterungen beim Dachgeschossausbau und bei Aufstockungen sowie Programme zur Senkung der Baukosten.<\/p>\n<p>Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD) wertet die Zahlen als Zeichen eines sich erholenden Marktes. \u201eNeue Wohnungen sind der zentrale Schl\u00fcssel im Kampf gegen hohe Mieten\u201c, sagte Pein. Hohe Zinsen und Baukosten h\u00e4tten den Wohnungsbau in den vergangenen Jahren gebremst, doch Hamburg habe gemeinsam mit Verwaltung und Wirtschaft gegengesteuert. F\u00fcr 2026 erwartet sie weitere Impulse \u2013 etwa durch den Hamburg-Standard, die neue Bauordnung sowie zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzungen des Bundes.<\/p>\n<p>CDU spricht von \u201eAbsurdit\u00e4t\u201c<\/p>\n<p>Deutliche Kritik kommt von der Opposition. Die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Anke Frieling, warf dem Senat Sch\u00f6nf\u00e4rberei vor: \u201eDer rot-gr\u00fcne Senat feiert sich f\u00fcr ein Plus von 24 zus\u00e4tzlich genehmigten Baugenehmigungen im Vergleich zu 2024. Das ist an Absurdit\u00e4t kaum zu \u00fcbertreffen.\u201c Die Genehmigungszahlen l\u00e4gen weiterhin \u201eweit unter den urspr\u00fcnglichen Zielen von 10.000 pro Jahr\u201c.<\/p>\n<p>Besonders in den Vorbehaltsgebieten passiere \u201eaktuell quasi gar nichts\u201c, so Frieling. Der vielbeschworene Hamburg-Standard sei bislang \u201eAnk\u00fcndigung und Versprechen\u201c, die Baukosten blieben zu hoch. Auch der vom Bund eingef\u00fchrte \u201eBau-Turbo\u201c werde nicht angewendet: \u201eSchon jetzt h\u00f6ren wir aus den Bezirken, dass die Bezirkspolitiker bei dem Versuch, Paragraph 246e Baugesetzbuch zur Anwendung zu bringen, auf Granit bei\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Wohnungswirtschaft lobt Ergebnis <\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung bei der Bewertung der Zahlen kommt dagegen von der Wohnungswirtschaft. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), sprach von einem \u201erespektablen Ergebnis angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen\u201c. Darauf lasse sich 2026 aufbauen.<\/p>\n<p>Jetzt brauche es aber weitere Schritte: weniger B\u00fcrokratie, eine \u201eentschlackte\u201c Landesbauordnung, schnellere Genehmigungen und geringere Kosten. Hamburg-Standard und Bau-Turbo l\u00e4gen zwar vor, doch m\u00fcssten die Bau\u00e4mter die vorhandenen M\u00f6glichkeiten auch konsequent nutzen. \u201eWir brauchen Erm\u00f6glicher!\u201c, so Breitner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg hat im Jahr 2025 insgesamt 6.734 neue Wohnungen genehmigt und damit leicht mehr als im Vorjahr. 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