{"id":718744,"date":"2026-01-14T22:57:11","date_gmt":"2026-01-14T22:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/718744\/"},"modified":"2026-01-14T22:57:11","modified_gmt":"2026-01-14T22:57:11","slug":"urteil-ueber-zoelle-steht-aus-geopolitik-und-inflation-schrecken-wall-street-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/718744\/","title":{"rendered":"Urteil \u00fcber Z\u00f6lle steht aus: Geopolitik und Inflation schrecken Wall Street ab"},"content":{"rendered":"<p>Urteil \u00fcber Z\u00f6lle steht ausGeopolitik und Inflation schrecken Wall Street ab <\/p>\n<p>14.01.2026, 22:53 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(06:43 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/A-pair-of-traders-work-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Exchange-Monday-Jan-12-2026.webp.webp\" alt=\"A-pair-of-traders-work-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Exchange-Monday-Jan-12-2026\"\/>Die Analysten fragen sich, wie Trump auf eine Niederlage im Zollstreit reagieren w\u00fcrde. (Foto: AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Trumps Drohungen gegen Gr\u00f6nland und den Iran verderben den US-Anlegern die Kauflaune. Die Inflation bleibt hoch und der Bankensektor startet ungl\u00fccklich in die Bilanzsaison. Der Supreme Court l\u00e4sst mit seinem Urteil \u00fcber die Z\u00f6lle weiter auf sich warten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Schw\u00e4cher haben sich die US-B\u00f6rsen zur Wochenmitte gezeigt. Neben den viel beachteten Einzelhandelsums\u00e4tzen, die im November st\u00e4rker als veranschlagt gesteigert wurden, sind die Erzeugerpreise im November einen Tick niedriger als gedacht ausgefallen. Gleichwohl bewegt sich die Inflation noch immer auf hohem Niveau und \u00fcber dem Ziel der US-Notenbank, wie Beobachter anmerkten. Der Wirtschaftsbericht &#8222;Beige Book&#8220; der US-Notenbank zeugte von einer h\u00f6heren Wirtschaftsaktivit\u00e4t, setzte am Markt aber keine Akzente.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine f\u00fcr Mittwoch erwartete Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu den von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Einfuhrz\u00f6llen mit Hilfe des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) blieb abermals aus. Das Herzst\u00fcck von Trumps Wirtschaftspolitik k\u00f6nnte vom Gericht gekippt werden. Sollten die Richter die IEEPA-Z\u00f6lle beerdigen, d\u00fcrfte diese Entscheidung eigentlich positiv von der B\u00f6rse aufgenommen werden. Doch wisse man nicht, zu welchen Ma\u00dfnahmen Trump dann greife, hie\u00df es im Handel. Daher h\u00e4tten sich die Anleger zun\u00e4chst zur\u00fcckgehalten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In dieser Gemengelage verlor der<b class=\"bold\"> Dow-Jones-Index<\/b> 0,1 Prozent auf 49.150 Punkte. Der <b class=\"bold\">S&amp;P-500<\/b> fiel um 0,5 Prozent. Beide Indizes notieren jedoch noch immer in der N\u00e4he ihrer zu Beginn der Woche erreichten Rekordst\u00e4nde. Der <b class=\"bold\">Nasdaq-Composite<\/b> b\u00fc\u00dfte ein Prozent ein. Die Zahl der Kursgewinner an der Nyse belief sich auf 1718 (Dienstag: 1477). Ihnen standen 1037 (1288) Verlierer gegen\u00fcber. Unver\u00e4ndert gingen 57 (73) Titel aus dem Handel.<\/p>\n<p>Gr\u00f6nland-Gipfel sorgt f\u00fcr Verunsicherung<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch das Treffen von US-Vizepr\u00e4sident Vance und Au\u00dfenminister Rubio mit den Au\u00dfenministern D\u00e4nemarks und Gr\u00f6nlands, Lars L\u00f8kke Rasmussen und Vivian Motzfeldt, wegen der Gr\u00f6nland-Spannungen habe die Anleger verunsichert, hie\u00df es weiter. Das Treffen dauerte etwa eine Stunde. Kurz zuvor hatten beide Seiten ihre unterschiedlichen Positionen zur Zukunft des d\u00e4nischen Territoriums Gr\u00f6nland bekr\u00e4ftigt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Raum stand auch ein m\u00f6glicher Milit\u00e4rschlag der USA gegen den Iran. Pr\u00e4sident Trump hatte in Richtung der gegen das Regime in Teheran Demonstrierenden gesagt, dass &#8222;Hilfe unterwegs sei&#8220;. Das wurde als Hinweis darauf gedeutet, dass die USA bald im Iran intervenieren k\u00f6nnten, um die Protestierenden zu unterst\u00fctzen. Im Verlauf des Mittwochs kamen jedoch wieder etwas moderatere T\u00f6ne aus dem Wei\u00dfen Haus. Trump sagte, das &#8222;T\u00f6ten im Iran h\u00f6rt auf&#8220;. Dies wurde als Zeichen einer Deeskalation zwischen Washington und Teheran interpretiert.<\/p>\n<p>Banken starten verhalten in Bilanzsaison<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zudem waren weitere wichtige Viertquartalszahlen aus dem Bankensektor ver\u00f6ffentlicht worden. Mit JP Morgan &#8222;haben die Dinge nicht gerade auf vielversprechende Weise begonnen (&#8230;)&#8220;, verwies Marktstratege Michael Brown von Pepperstone auf die Gesch\u00e4ftszahlen vom Vortag aus dem Sektor. <b class=\"bold\">Bank of America<\/b> sanken um 3,7 Prozent. Die Bank hat von h\u00f6heren Zinsertr\u00e4gen und gestiegenen Einnahmen im Aktienhandel profitiert. Sie steigerte den Gewinn deutlich und schnitt etwas besser ab als von Analysten erwartet. Allerdings warnte die Bank vor den Folgen einer Zinsobergrenze f\u00fcr Kreditkarten, wie Trump sie ins Spiel gebracht hatte. Der Verkauf des Russland-Gesch\u00e4fts hat der <b class=\"bold\">Citigroup<\/b> einen Gewinnr\u00fcckgang beschert. Bereinigt verdiente die Bank mehr als veranschlagt &#8211; der Kurs fiel gleichwohl um 3,4 Prozent. <b class=\"bold\">Wells Fargo<\/b> verfehlte die Erwartungen der Analysten dagegen, der Kurs gab 4,6 Prozent ab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aktien von <b class=\"bold\">Nvidia<\/b> verbilligten sich um 1,4 Prozent, nachdem die Trump-Regierung mitgeteilt hatte, dass das Unternehmen neue Sicherheitsanforderungen erf\u00fcllen m\u00fcsse, um seine H200-Chips an China zu verkaufen. Auch andere Chipaktien verzeichneten Verluste. <b class=\"bold\">Netflix<\/b> sanken um 2 Prozent. Der Streamingdienst hat offenbar ein reines Barangebot f\u00fcr die Studio- und HBO-Max-Sparten von Warner Bros. Discovery vorbereitet. Netflix-Konkurrent Paramount hatte im Dezember ein feindliches reines Barangebot f\u00fcr Warner unterbreitet, das Warner (-0,8%) jedoch ablehnte. <b class=\"bold\">Fortinet<\/b> (-2,5%) gaben nach. Chinesische Beh\u00f6rden wollen den Einsatz von Cybersicherheits-Software aus den USA und Israel laut einem Bericht untersagen.<\/p>\n<p>Leisere T\u00f6ne Trumps dr\u00fccken \u00d6lpreis<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bef\u00fcrchtungen eines US-Angriffs auf den Iran und die sinkenden Aktienkurse verschafften dem Anleihemarkt Zulauf. Daneben hielten die g\u00fcnstigen Inflationsdaten die Hoffnungen auf Zinssenkungen im Jahresverlauf am K\u00f6cheln. Die <b class=\"bold\">Rendite<\/b> zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen sank um 3 Basispunkte auf 4,14 Prozent. Der <b class=\"bold\">Dollar-Index<\/b> gab mit sinkenden Marktzinsen um 0,1 Prozent nach. Der <b class=\"bold\">Goldpreis<\/b> tendierte fester, doch war dies schon vor den Daten so. H\u00e4ndler verwiesen auf die Lage im Iran und die Suche nach vermeintlicher Sicherheit.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Volatil zeigten sich die <b class=\"bold\">\u00d6lpreise. <\/b>Zeitweise st\u00fctzten Spekulationen auf einen unmittelbar bevorstehenden US-Milit\u00e4rschlag gegen das Mullah-Regime im Iran die Preise. Letztlich \u00fcberwog aber die Bef\u00fcrchtung eines \u00dcberangebots, nachdem die w\u00f6chentlichen Daten zu den US-\u00d6lvorr\u00e4ten wider Erwarten einen Aufbau gezeigt hatten. Auch die nun wieder eher beschwichtigenden T\u00f6ne Trumps zur Lage im Iran dr\u00fcckten die Preise.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Mittwoch-14-Januar-2026-id30237819.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sie hier.<\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Urteil \u00fcber Z\u00f6lle steht ausGeopolitik und Inflation schrecken Wall Street ab 14.01.2026, 22:53 Uhr Artikel anh\u00f6ren(06:43 min) Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":718745,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[304,175,170,169,29,30,452,871,345,171,174,10269,10173,173,172,6888,55,5025,211],"class_list":{"0":"post-718744","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-banken","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-groenland","15":"tag-inflation","16":"tag-iran","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-quartalszahlen","20":"tag-supreme-court","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-wall-street","24":"tag-wirtschaft","25":"tag-zinsen","26":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115895929816904866","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/718744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=718744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/718744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/718745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=718744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=718744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=718744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}