{"id":718794,"date":"2026-01-14T23:25:19","date_gmt":"2026-01-14T23:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/718794\/"},"modified":"2026-01-14T23:25:19","modified_gmt":"2026-01-14T23:25:19","slug":"frankreich-regierung-uebersteht-misstrauensvoten-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/718794\/","title":{"rendered":"Frankreich: Regierung \u00fcbersteht Misstrauensvoten &#8211; News"},"content":{"rendered":"<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n<ul class=\"article-list\">\n<li>Die franz\u00f6sische Regierung hat im Parlament in Paris zwei Misstrauensvoten \u00fcberstanden. <\/li>\n<li>Eingereicht hatten die Antr\u00e4ge das rechte Rassemblement National und die linke Partei \u00abLa France Insoumise\u00bb (LFI).<\/li>\n<li>Hintergrund ist das Freihandels-Abkommen zwischen der EU und den s\u00fcdamerikanischen Mercosur-Staaten. <\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"article-paragraph\">Die Regierung habe sich zu wenig stark dagegen eingesetzt und die Interessen Frankreichs nicht gen\u00fcgend vertreten, lautet der Vorwurf. Nur 256 beziehungsweise 142 von 577 Abgeordneten der franz\u00f6sischen Nationalversammlung entzogen der Minderheitsregierung am Abend das Vertrauen. <\/p>\n<p>                                                        Kritik von links und rechts am Abkommen<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">\u00dcber das geplante Freihandelsabkommen der Europ\u00e4ischen Union mit den vier lateinamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay war seit 1999 verhandelt worden. Die neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern w\u00e4re nach Angaben der EU-Kommission die weltweit gr\u00f6sste dieser Art. Bei einer Sitzung von Vertretern der 27 EU-L\u00e4nder stimmten in der vergangenen Woche ausreichend viele Teilnehmer dem Abschluss des Deals zu. Die Unterzeichnung soll bereits am Samstag in Paraguay erfolgen.<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" alt=\"Innenansicht einer parlamentarischen Versammlung mit Abgeordneten.\" class=\"image__img\" loading=\"lazy\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\"\/><\/p>\n<p>                    Legende:<\/p>\n<p>                Der franz\u00f6sische Premierminister S\u00e9bastien Lecornu (Mitte) sprach am Mittwoch vor der Nationalversammlung.<\/p>\n<p>                    EPA\/CHRISTOPHE PETIT TESSON<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Frankreich hatte mehrfach lautstark Kritik an dem Abkommen ge\u00e4ussert. Emmanuel Macron k\u00fcndigte trotz mehrerer Zugest\u00e4ndnisse letztlich an, gegen den Deal zu votieren. LFI wirft Macron und der Regierung nun vor, sich nicht stark genug gegen das Abkommen aufgelehnt zu haben. Die Rechtsnationalen monieren, die Interessen Frankreichs seien nicht ausreichend vertreten worden.<\/p>\n<p class=\"article-paragraph\">Bereits kurz nach dem Antritt der Mitte-Regierung<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/aufatmen-fuer-lecornu-frankreichs-regierung-uebersteht-auch-zweites-misstrauensvotum\" data-urn=\"urn:srf:article:0199ebde-ecf5-6d25-5cbf-7f2c51bf595b\" data-title=\"Frankreichs Regierung \u00fcbersteht auch zweites Misstrauensvotum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> im Oktober hatte diese zwei Misstrauensvoten \u00fcberstanden<\/a>, die LFI und die Rechtsnationalen beantragt hatten. Damals war die Abstimmung jedoch knapper ausgefallen.<\/p>\n<p>  Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>            Teilen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klicken, um die Teilen-Funktion zu \u00f6ffnen. 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