{"id":719071,"date":"2026-01-15T02:03:31","date_gmt":"2026-01-15T02:03:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719071\/"},"modified":"2026-01-15T02:03:31","modified_gmt":"2026-01-15T02:03:31","slug":"kriegsdienstverweigerung-wehrpflicht-wird-immer-mehr-abgelehnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719071\/","title":{"rendered":"Kriegsdienstverweigerung: Wehrpflicht wird immer mehr abgelehnt"},"content":{"rendered":"<p>Die geplante Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht nach dem Wehrdienst-Modernisierungsgesetz st\u00f6\u00dft auf immer mehr Ablehnung. Immer mehr junge Leute wollen sich nicht an einer Front verheizen lassen. Das beweist die sprunghafte Steigerung der Antr\u00e4ge auf Wehrdienstverweigerung.\u00a0<\/p>\n<p>Wie die Zeitschrift Das Sonntagsblatt heute berichtete, stieg gingen \u00fcber 72% mehr Antr\u00e4ge beim BAFzA (Bundesamt f\u00fcr Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)\u00a0ein, das sind fast 4000 Antr\u00e4ge mehr als 2024.\u00a0 Die &#8222;Augsburger Allgemeine&#8220; nannte eine Zahl von 2.249 Antr\u00e4gen auf Wehrdienstverweigerung in 2024. Weiter hie\u00df es in dieser Zeitung:<\/p>\n<p>Allein im Dezember 2025, als der Bundestag das Wehrdienstmodernisierungsgesetz beschlossen hatte, seien 371 Antr\u00e4ge eingereicht worden, hie\u00df es. Das seien innerhalb eines Monats fast doppelt so viele Antr\u00e4ge gewesen wie im gesamten Jahr 2021. Im Februar 2022 begann Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine. In der Folge ist die Zahl der Kriegsdienstverweigerer in Deutschland kontinuierlich gestiegen.<br \/>Daran wird auch die zwangsweise Erfassung von18-J\u00e4hrigen durch eine Fragebogen von der Bundeswehr nichts \u00e4ndern. M\u00e4nner werden von der Bundeswehr nach ihrem Interesse an der Bundeswehr gefragt.\u00a0 F\u00fcr Frauen ist dies freiwillig. Auch die Musterung wird f\u00fcr 18-j\u00e4hrige M\u00e4nner wieder Pflicht.<\/p>\n<p>Ziel ist laut Gesetz, die Truppenst\u00e4rke der Bundeswehr bis zum Jahr 2035 von derzeit rund 184.000 Soldatinnen und Soldaten auf 255.000 bis 270.000 zu erh\u00f6hen. Sollten sich nicht genug Freiwillige melden, kann der Bundestag eine sogenannte Bedarfswehrpflicht beschlie\u00dfen, die in einem separaten Gesetz geregelt werden m\u00fcsste. 2011 war die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt worden. Das Recht, den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgr\u00fcnden gem\u00e4\u00df Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes zu verweigern, blieb allerdings bestehen.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr die Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht ist ein akut drohender Angriff von Putins Truppen. Das ist sehr unwahrscheinlich, hat doch das Regime von Russland selbst Schwierigkeiten, Soldaten zu finden. Auch dort macht sich &#8211; was voll zu unterst\u00fctzen ist &#8211; eine Kriegsm\u00fcdigkeit breit. Im \u00dcbrigen droht auch Gefahr aus dem Westen &#8211; Trump will Gr\u00f6nland annektieren, der \u00dcberfall auf Venezuela l\u00e4sst ebenfalls gr\u00fc\u00dfen!<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Teile aller Bev\u00f6lkerungen auf der Welt wollen keinen Krieg! Eine weltweite Kriegsdienstverweigerung bzw. Waffenumkehr w\u00fcrde die Gefahr eines neuen Weltkriegs deutlich vermindern! Es geht um die gegenseitigen Machtanspr\u00fcche auf Weltherrschaft der imperialistischen Staaten wie Russland, die USA, China, aber auch andere neuimperialistische Staaten wie z.B. Saudi-Arabien!\u00a0<\/p>\n<p>Da ist es voll verst\u00e4ndlich, dass die Bev\u00f6lkerung vieler Staaten sich nicht zum Spielball der Imperialisten machen lassen will!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die geplante Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht nach dem Wehrdienst-Modernisierungsgesetz st\u00f6\u00dft auf immer mehr Ablehnung. 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