{"id":719531,"date":"2026-01-15T06:22:25","date_gmt":"2026-01-15T06:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719531\/"},"modified":"2026-01-15T06:22:25","modified_gmt":"2026-01-15T06:22:25","slug":"hat-loewin-aarany-eines-ihrer-jungtiere-gefressen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719531\/","title":{"rendered":"Hat L\u00f6win Aarany eines ihrer Jungtiere gefressen?"},"content":{"rendered":"<p>                                &#8211;                                Ende Dezember wurden im Tiergarten N\u00fcrnberg sechs L\u00f6wenjunge geboren. Eines starb nach der Geburt. Nun ver\u00f6ffentlicht der Tiergarten Bilder vom Nachwuchs, doch die Aufnahmen lassen eine traurige Entwicklung vermuten.<\/p>\n<p>                Gro\u00df war die Freude als der Tiergarten N\u00fcrnberg am 30. Dezember verk\u00fcnden konnte, dass die asiatische L\u00f6win Aarany vor wenigen Tagen sechs Junge zur Welt gebracht hatte. Schon zu diesem Zeitpunkt aber war klar, dass eines der sechs Jungen kurz nach der Geburt verstorben war. Um die \u00fcbrigen f\u00fcnf aber k\u00fcmmere sich die L\u00f6win intensiv und f\u00fcrsorglich, hie\u00df es vom Tiergarten in einer Pressemitteilung vom 30. Dezember. Das Raubtierhaus bleibe bis auf Weiteres geschlossen. Die junge Familie brauche Ruhe.<\/p>\n<p>Auch Pfleger und Pflegerinnen gehen erstmal nicht zu den Tieren. Stattdessen werden sie von einer Kamera beobachtet.<\/p>\n<p>Eben solche Kameraaufnahmen hat der Tiergarten nun am 13. Januar in einem Facebook-Post ver\u00f6ffentlicht. Auf einem leicht k\u00f6rnigen schwarz-wei\u00df Foto ist die L\u00f6win zu sehen. Links von ihr in einem Kn\u00e4ul liegen die Jungen. Im Text zum Post hei\u00dft es, Aarany k\u00fcmmere sich weiterhin intensiv um ihren Nachwuchs. Allerdings: Seit acht Tagen seien auf den Kameraaufnahmen nur noch vier Jungtiere sicher zu identifizieren. \u201eDeshalb gehen wir davon aus, dass das f\u00fcnfte Tier nicht mehr lebt und entweder au\u00dferhalb des Kamerabildes liegt oder hier h\u00f6chstwahrscheinlich von der Mutter gefressen wurde\u201c, so die traurige Vermutung.<\/p>\n<p>Der Tiergarten spricht dabei von einem nat\u00fcrlichen Verhalten des Muttertieres: \u201eWenn eine L\u00f6wenmutter die \u00dcberlebenschancen eines Jungtieres als gering einsch\u00e4tzt, wird dies in der Regel vom Muttertier aufgefressen.\u201c Die Energie des toten Jungtieres stehe der Mutter so bei der Versorgung der vitalen Welpen zur Verf\u00fcgung, erkl\u00e4rt der Tiergarten weiter. Zudem werde so vermieden, dass der Kadaver die Gesundheit der anderen Jungtiere gef\u00e4hrdet oder in der Natur Aasfresser anlockt.<\/p>\n<p>Die Tierpfleger und -pflegerinnen greifen weiterhin nicht in die Situation ein, hei\u00dft es weiter. Das k\u00f6nnte eine Gefahr f\u00fcr die lebenden Jungtiere bedeuten. Die vier verbliebenen L\u00f6wenjungen trinken eifrig, wirken zunehmend kr\u00e4ftig und werden mobiler. Zwei von ihnen h\u00e4tten sogar schon ihre Augen ge\u00f6ffnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8211; Ende Dezember wurden im Tiergarten N\u00fcrnberg sechs L\u00f6wenjunge geboren. Eines starb nach der Geburt. Nun ver\u00f6ffentlicht der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":719532,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[772,3364,29,30,3783],"class_list":{"0":"post-719531","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nuernberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115897679533505317","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/719531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=719531"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/719531\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/719532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=719531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=719531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=719531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}