{"id":719653,"date":"2026-01-15T07:34:10","date_gmt":"2026-01-15T07:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719653\/"},"modified":"2026-01-15T07:34:10","modified_gmt":"2026-01-15T07:34:10","slug":"groenland-auch-deutschland-und-frankreich-schicken-soldaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719653\/","title":{"rendered":"Gr\u00f6nland: Auch Deutschland und Frankreich schicken Soldaten"},"content":{"rendered":"<p>Die Krise um <strong>Gr\u00f6nland <\/strong>spitzt sich weiter zu, ein <strong>Krisentreffen<\/strong> in Washington brachte am Mittwoch <strong>keine Ann\u00e4herung<\/strong>: Die USA sind nicht von ihren Annexionsanspr\u00fcchen abger\u00fcckt.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben es nicht geschafft, die amerikanische Position zu Gr\u00f6nland zu \u00e4ndern&#8220;, sagte der d\u00e4nische Au\u00dfenminister Lars L\u00f6kke Rasmussen. Die USA wollten Gr\u00f6nland weiter &#8222;erobern&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Bereits im Vorfeld haben mehrere europ\u00e4ische Staaten die Entsendung von Soldaten auf die d\u00e4nische Arktisinsel angek\u00fcndigt. Schwedische Soldaten sollten bereits am Mittwoch dort eintreffen, sagte Regierungschef Ulf Kristersson in Stockholm. Auch Norwegen, Deutschland und Frankreich wollen Truppen schicken.<\/p>\n<p>Mehr milit\u00e4rische Pr\u00e4senz<\/p>\n<p>Einige Offiziere der schwedischen Armee sollten noch im Laufe des Mittwochs auf Gr\u00f6nland eintreffen, sagte der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson in Stockholm. Sie w\u00fcrden auf Ersuchen D\u00e4nemarks entsandt. Dieses hatte zuvor einen Ausbau seiner Milit\u00e4rpr\u00e4senz auf der Arktisinsel angek\u00fcndigt. &#8222;Wir werden unsere milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in Gr\u00f6nland weiter verst\u00e4rken&#8220;, sagte der d\u00e4nische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen am Mittwoch. &#8222;Wir werden aber auch innerhalb der NATO auf mehr \u00dcbungen und eine verst\u00e4rkte Pr\u00e4senz der NATO in der Arktis dr\u00e4ngen.&#8220;<\/p>\n<p>    13 Erkundungssoldaten aus Deutschland<\/p>\n<p>Das deutsche Verteidigungsministerium hat ebenfalls angek\u00fcndigt, Soldaten zu entsenden, und hatte von einer &#8222;Erkundung&#8220; gesprochen, um Rahmenbedingungen f\u00fcr m\u00f6gliche milit\u00e4rische Beitr\u00e4ge zur Unterst\u00fctzung D\u00e4nemarks bei der Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit in der Region auszuloten. Einem Regierungssprecher zufolge sollen 13 Erkundungssoldaten entsandt werden. Das Team solle schon am Donnerstagvormittag von einer Transportmaschine in die gr\u00f6nl\u00e4ndische Hauptstadt Nuuk gebracht werden.<\/p>\n<p>Auch Frankreich schickt auf Anfrage D\u00e4nemarks Soldaten. Pr\u00e4sident Emmanuel Macron schrieb auf der Plattform X, die ersten Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen seien unterwegs. &#8222;Weitere werden folgen.&#8220; Macron sprach von &#8222;gemeinsamen \u00dcbungen&#8220;, die D\u00e4nemark organisiert habe und die unter dem Namen &#8222;Operation Arctic Endurance&#8220; (auf Deutsch etwa: &#8222;Einsatz Arktische Ausdauer&#8220;) liefen.<\/p>\n<p>Frankreich wird angesichts der US-Anspr\u00fcche ein Konsulat auf Gr\u00f6nland er\u00f6ffnen. Die Vertretung solle am 6. Februar ihre Arbeit aufnehmen, sagte der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot am Mittwoch dem Sender RTL. Die USA m\u00fcssten aufh\u00f6ren, Gr\u00f6nland zu erpressen und die Kontrolle \u00fcber die gr\u00f6\u00dfte Insel der Welt zu fordern, so Barrot.<\/p>\n<p>Nach einem erfolglosen Krisengespr\u00e4ch zwischen den USA, D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland treiben Deutschland und weitere europ\u00e4ische L\u00e4nder einen mehrt\u00e4gigen milit\u00e4rischen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel voran.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Krise um Gr\u00f6nland spitzt sich weiter zu, ein Krisentreffen in Washington brachte am Mittwoch keine Ann\u00e4herung: Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":719654,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-719653","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115897962598003835","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/719653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=719653"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/719653\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/719654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=719653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=719653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=719653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}