{"id":719798,"date":"2026-01-15T08:55:50","date_gmt":"2026-01-15T08:55:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719798\/"},"modified":"2026-01-15T08:55:50","modified_gmt":"2026-01-15T08:55:50","slug":"frankreich-neu-entdecken-30-ziele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/719798\/","title":{"rendered":"Frankreich neu entdecken: 30 Ziele"},"content":{"rendered":"<p><strong>Frankreich neu entdecken?  Ja, das geht! Hier stellen ich euch 30 tolle Ziele vor, die noch nicht \u00fcberlaufen oder total vermarktet sind. Abseits bekannter Touristenpfade unterwegs zu sein, ist noch immer ein  echtes Erlebnis und spannendes Abenteuer in Europas gr\u00f6\u00dftem Fl\u00e4chenstaat. <\/strong><\/p>\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Frankreich neu entdecken: meine Tipps<\/p>\n<p><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\">Toggle<\/a><\/p>\n<p>Frankreich ist fast anderthalbmal so gro\u00df wie Deutschland, sechsmal so gro\u00df wie \u00d6sterreich und rund dreizehnmal so gro\u00df wie die Schweiz \u2013 und nur an den K\u00fcsten oft sehr dicht besiedelt. Besonders im Binnenland gibt es noch viele weite, kaum ber\u00fchrte Landschaft. Natur pur ohne ein Haus im Blick. Landschaften, die leise sind. Regionen, die nicht laut f\u00fcr sich trommeln, sondern lese erz\u00e4hlen. Wer bereit ist, die bekannten Wege zu verlassen, entdeckt ein anderes Frankreich \u2013 urspr\u00fcnglich, authentisch, echt \u2013 und \u00fcberraschend.<\/p>\n<p>Weit entfernt von selfie hotspots und bucket lists liegt ein Frankreich, das sich Zeit nimmt. Es sind Landschaften, Orte und Viertel, die nicht auf den ersten Blick verf\u00fchren, sondern mit Stille, Tiefe und Charakter. S\u00fcmpfe und Hochweiden, vergessene T\u00e4ler, Inseln ohne Eile und Regionen, deren Identit\u00e4t \u00fcber Jahrhunderte gewachsen ist. Und selbst an gut besuchten oder bekannten Zielen an der K\u00fcste verstecken sich Kleinode, die besonders sind. Voil\u00e0 meine Lieblingsziele abseits allzu bekannte Pfade. Frankreich neu entdecken: Auf geht\u2019s!<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Hauts-de-France<\/p>\n<p>Die Baie de Somme <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Picardie_Somme-Bucht_1-credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Maritime Urlandschaft: die Bucht der Somme. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-60788\"  \/><\/p>\n<p>\t\tMaritime Urlandschaft: die Bucht der Somme. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Sie ist die sch\u00f6nste Bucht der Picardie: die <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/le-crotoy_somme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcndung der Somme<\/a>. Flaches Land mit Salzmarschen, Schlickzonen, Watt und weitem Blick. Mit feinem Strand, mit tiefen Prielen und hohem Himmel, mit den Kringeln der Wattw\u00fcrmer und den Watv\u00f6geln, die nach W\u00fcrmern picken, wirkt die M\u00fcndungsbucht fast wie Norddeutschlands Wattenmeer. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Picardie_Somme_Le-Crotoy_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Frankreich neu entdecken: Le Crotoy an der Somme-M\u00fcndung. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-60787\"  \/><\/p>\n<p>\t\tFrankreich neu entdecken: Le Crotoy an der Somme-M\u00fcndung. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Schafe ziehen in gro\u00dfen Herden \u00fcber die Salzwiesen und Niederungen, durchqueren Gr\u00e4ben, weiden auf Wiesen, die das Wechselspiel der Tiden mit Salz w\u00fcrzte. Diese nat\u00fcrliche Salznote macht die L\u00e4mmer zu einer begehrten Spezialit\u00e4t der franz\u00f6sischen K\u00fcche:\u00a0Agneau pr\u00e9-sal\u00e9, Salzwiesenlamm \u2013 einfach k\u00f6stlich! <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Mieschmuscheln_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Moules, Miesmuscheln, gibt es in vielen Variationen an der Alabasterk\u00fcste - aber immer mit Pommes Frites. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-37211\"  \/><\/p>\n<p>\t\tMoules, Miesmuscheln, gibt es in vielen Variationen an der Alabasterk\u00fcste \u2013 aber immer mit Pommes Frites. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Wie die\u00a0moules frites, die in gro\u00dfen, schwarzen Emaille-T\u00f6pfen mittags auf den Tischen dampfen. Ob in Wei\u00dfwein, mit Curry oder Kr\u00e4utern: Miesmuscheln sind an der Somme-Bucht das Nationalgericht.<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Grand Est<\/p>\n<p>Die Thi\u00e9rache <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Bouteille_befestigte-Kirche_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Aisne. Die Wehrkirche von La Bouteille. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-45046\"  \/><\/p>\n<p>\t\tKulturschatz: Die Wehrkirche von La Bouteille. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Im \u00e4u\u00dfersten Norden Frankreichs, wo die Champagne auf Belgien trifft, liegt die Thi\u00e9rache, ein Land der sanften H\u00fcgel, saftigen Weiden und unglaublich eindrucksvollen Wehrkirchen. Die massiven Gottesh\u00e4user aus roten Backsteinen sind zugleich Festungen: mit dicken Mauern, Eckt\u00fcrmen und Schie\u00dfscharten. Sie erinnern an die Jahrhunderte der Pl\u00fcnderungen und Kriege, die \u00fcber diese Grenzregion hinwegfegten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Maroilles_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Miiaam... Maroilles! Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-92233\"  \/><\/p>\n<p>\t\tMiiaam\u2026 Maroilles! Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Zwischen den D\u00f6rfern weiden die ber\u00fchmten Bleues de Thi\u00e9rache und Bleues du Nord genannten blau-wei\u00dfe Milchk\u00fche, auf den endlosen gr\u00fcnen Wiesen. Hecken s\u00e4umen die gewundenen Landstra\u00dfen, Obstb\u00e4ume bl\u00fchen im Fr\u00fchling wei\u00df und rosa. Die cidre de Thi\u00e9rache und der kr\u00e4ftige Maroilles-K\u00e4se sind hier die Sch\u00e4tze der Gastronomie. Eine stille, friedliche Landschaft, zu erleben auf der <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/thierache-wehrkirchen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Route des \u00e9glises fortifi\u00e9es de la Thi\u00e9rache<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Jandun_Route-eglise-Thierarche_credites_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Die markierte Route der Wehrkirchen in der Thi\u00e9rache: Auch in den Ardennen wie hier bei Jandun k\u00f6nnt ihr ihren Spuren folgen. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-127278\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDie markierte Route der Wehrkirchen in der Thi\u00e9rache: Auch in den Ardennen wie hier bei Jandun k\u00f6nnt ihr ihren Spuren folgen. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in der Normandie<\/p>\n<p>Das Pays de Bray <\/p>\n<p>Im Nordosten der Normandie senkt sich das Land zu einer sanften Mulde: das Pays de Bray, das \u201eKnopfloch der Normandie\u201c. Gr\u00fcne Weiden ziehen sich durch das gewellte H\u00fcgelland, durchzogen von Hecken und Obstbaumreihen. Rotbraune K\u00fche grasen auf den saftigen Wiesen, deren Milch die Grundlage f\u00fcr den ber\u00fchmten Neufch\u00e2tel bildet \u2013 einen der \u00e4ltesten K\u00e4se der Normandie, geformt wie ein Herz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Normandie_Vache-Normande_1_small_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Typisch f\u00fcr die vache normande, die Milchkuh der Normandie, sind die rotbraunen Augenringe. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-125988\"  \/><\/p>\n<p>\t\tTypisch f\u00fcr die vache normande, die Milchkuh der Normandie, sind die rotbraunen Augenringe. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die D\u00f6rfer mit ihren Fachwerkh\u00e4usern und Backsteinkirchen liegen versteckt in den T\u00e4lern. Hier flie\u00dfen kleine Fl\u00fcsse wie die B\u00e9thune und die Andelle durch eine friedliche Landschaft, die von der Landwirtschaft gepr\u00e4gt ist. Im Herbst leuchten die Apfelb\u00e4ume golden, und in den Cidre-Brennereien duftet es nach frisch gepresstem Saft. Eine stille Normandie, fernab der K\u00fcste und der Schlachtfelder, urspr\u00fcnglich und b\u00e4uerlich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Le-Havre_Les-Halles_Kaesestand_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Der Neufch\u00e2tel-K\u00e4se zeigt Herz. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-84408\"  \/><\/p>\n<p>\t\tFrankreich neu entdecken geht auch kulinarisch: Der Neufch\u00e2tel-K\u00e4se zeigt Herz. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die Suisse Normande <\/p>\n<p>In der Normannischen Schweiz haben die Orne und die die Vire tiefe Schluchten in das uralte armorikanische Massiv gefr\u00e4st. Dichte W\u00e4lder bedecken die H\u00e4nge, unterbrochen von bl\u00fchenden Heideh\u00fcgeln. Kajaks gleiten durch die Stromschnellen der Orne, an den Granitfelsen von Cl\u00e9cy wird gebouldert, und bei <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/mortain-grande-cascade-petite-cascade\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mortain<\/a> rauschen die h\u00f6chsten Wasserf\u00e4lle Westfrankreichs \u00fcber dunklen Fels. La Suisse Normande: ein Wanderland voller Wunder!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Mortain_Grande-Cascade_Junge_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Erfrischend: ein Bad in der gro\u00dfen Kaskade von Mortain. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-111816\"  \/><\/p>\n<p>\t\tErfrischend: ein Bad in der gro\u00dfen Kaskade von Mortain. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Der Marais du Cotentin et du Bessin <\/p>\n<p>Zwischen Land und Meer erstreckt sich im Norden der Normandie eine Welt aus Wasser und Weite: die S\u00fcmpfe des Cotentin und Bessin. Mehr als 30.000 Hektar Feuchtgebiete, durchzogen von unz\u00e4hligen Kan\u00e4len, Gr\u00e4ben und tr\u00e4gen Fl\u00fcsschen. Im Winter stehen die Wiesen unter Wasser, im Sommer grasen K\u00fche und Pferde auf den saftig gr\u00fcnen Weiden.<\/p>\n<p>Pappeln und Weiden s\u00e4umen die Wasserwege, Reiher und L\u00f6ffler staksen durch die Flachwasserzonen. Die wenigen Geh\u00f6fte liegen auf kleinen Erhebungen, zu den D\u00f6rfern f\u00fchren schmale D\u00e4mme. Hier wird seit Jahrhunderten Torf gestochen und Vieh gez\u00fcchtet. Die Landschaft wirkt endlos und still, nur unterbrochen vom Ruf der Watv\u00f6gel und dem Pl\u00e4tschern des Wassers.<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in der Bretagne<\/p>\n<p>Die Monts d\u2019Arr\u00e9e <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Polouneour-Menez_Enclos_2_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Ein enclos paroissial der Berge: der umfriedete Pfarrhof von Poloun\u00e9or-M\u00e9nez in den Monts d'Ar\u00e9e. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-162046\"  \/><\/p>\n<p>\t\tEin enclos paroissial der Berge: der umfriedete Pfarrhof von Poloun\u00e9or-M\u00e9nez in den Monts d\u2019Ar\u00e9e. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Im Herzen der Bretagne erheben sich die Monts d\u2019Arr\u00e9e, die h\u00f6chsten \u201eBerge\u201c der Region \u2013 obwohl ihre Gipfel kaum 400 Meter erreichen. Doch die Landschaft wirkt rau und herb: Heidebedeckte Kuppen, von denen der Blick \u00fcber endlose Moore und S\u00fcmpfe schweift. Granitfelsen ragen wie versteinerte Riesen aus der Erde, umweht von Nebelschwaden und Legenden.<\/p>\n<p>Hier, so erz\u00e4hlt man sich, liegt das Yeun Elez, der Eingang zur Unterwelt. Die Torfmoore glitzern schwarz unter dem grauen Himmel, Ginster und Heidekraut f\u00e4rben die H\u00fcgel gelb und violett. Vereinzelte Geh\u00f6fte aus dunklem Granit klammern sich an die H\u00e4nge, Kapellen mit schiefergedeckten T\u00fcrmen trotzen dem Wind, und Mythen aus uralten Zeiten sind hier noch quicklebendig.<\/p>\n<p>Der L\u00e9on <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Guimiliau_Enclos_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Der enclos parroissialvon Guimilau gilt als der vollkommenste der 23 umfriedeten Pfarrh\u00f6fe. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-162034\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDer enclos parroissialvon Guimilau gilt als der vollkommenste der 23 umfriedeten Pfarrh\u00f6fe. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Im L\u00e9on hat die tiefe Inbrunst und Fr\u00f6mmigkeit der Bretonen eine in Europa einzigartige Sakralkunst geschaffen: prunkvolle umfriedete Pfarrh\u00f6fe mit imposanten Kalvarienbergen \u2013 die enclos paroissiaux. 200 Jahre lang lagen Saint-Th\u00e9gonnec und Guimiliau mit ihren Prestigebauten im Wettstreit und gestalteten ihre umfriedeten Pfarrh\u00f6fe immer glanzvoller. <\/p>\n<p>Heute verbindet eine <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/enclos-paroissiaux\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Themenroute<\/strong><\/a> ihre Pfarrh\u00f6fe \u2013 und f\u00fchrt im Nordwesten der Bretagne zwischen Morlaix und Landerneau zu weiteren prunkvollen Anlagen. Stets ausgestattet mit Kalvarienberg, Beinhaus und Triumphtor, hoffen sie jetzt auf Anerkennung als Welterbe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Commana_Enclos_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Der h\u00f6chstgelegene der 23 enclos paroissiaux birgt in seiner Umfriedung bis heute den Dorffriedhof. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-162042\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDer h\u00f6chstgelegene der 23 enclos paroissiaux birgt in seiner Umfriedung bis heute den Dorffriedhof. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in der \u00cele de France<\/p>\n<p>Die Haute Vall\u00e9e de Chevreuse<\/p>\n<p>Kaum 30 Kilometer s\u00fcdwestlich von Paris beginnt eine andere Welt: das Tal der Chevreuse, ein regionaler Naturpark mit sanften H\u00fcgeln, Buchenw\u00e4ldern und vergessenen Abteien. Die Yvette schl\u00e4ngelt sich durch saftige Wiesen, vorbei an Steinm\u00fchlen und mittelalterlichen D\u00f6rfern mit Fachwerkh\u00e4usern.<\/p>\n<p>Hier thronen majest\u00e4tische Burgen wie die von Chevreuse und La Madeleine \u00fcber dem Tal. Die Zisterzienserabtei Port-Royal-des-Champs, einst Zentrum des Jansenismus, verbirgt sich still zwischen B\u00e4umen. An Wochenenden flanieren Pariser auf den Wanderwegen durch die W\u00e4lder von Rambouillet, sammeln Pilze im Herbst oder picknicken am Ufer des Flusses. Eine gr\u00fcne Oase, fast vergessen in der N\u00e4he der Millionenmetropole.<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in den Pays de la Loire<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Ile-dYeu_Port-Joinville_2_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"\u00cele d'Yeu: Hummerk\u00f6rbe im Hafen von Port-Joinville. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-58099\"  \/><\/p>\n<p>\t\t\u00cele d\u2019Yeu: Hummerk\u00f6rbe im Hafen von Port-Joinville. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die \u00cele d\u2019Yeu <\/p>\n<p>Zehn Kilometer lang und maximal 3,7 Kilometer breit versteckt sich die \u00cele d\u2019Yeu, gut 18 Kilometer vor der K\u00fcste der Vend\u00e9e. Im S\u00fcdwesten schlagen wilde Brecher an die Klippen der C\u00f4te Sauvage mit ihren versteckten Sandbuchten. Im Nordosten rollen die Wellen sanft auf weiten Sand. Heide und Kiefern ducken sich unter dem hohen Himmel. Radwege f\u00fchren zu versprengten Weilern, Festungen und dem wei\u00dfen Leuchtturm mit seiner roten Kappe. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Ile-dYeu_Saint-Sauveur_Gasse_2_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"\u00cele d'Yeu: Saint-Sauveur. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-58057\"  \/><\/p>\n<p>\t\tWei\u00df get\u00fcnchte H\u00e4user, farbige Haust\u00fcren: Saint-Sauveur. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Typisch die wei\u00df gestrichenen H\u00e4user mit bunten, meist blauen Fensterl\u00e4den und rot gedeckten, niedrigen D\u00e4chern, deren Ziegel mit Zement befestigt sind, um den winterlichen St\u00fcrmen zu trotzen. Doch im Sommer streichelt nur eine sanfte Brise das Eiland. Ein nahezu autofreies Inselparadies\u00a0\u2013 und das Exil von P\u00e9tain.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Ile-dYeu_Chateau_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"\u00cele d'Yeu: Beim Vieux Ch\u00e2teau mit Blick auf die Plage des Sabias. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-58111\"  \/><\/p>\n<p>\t\tBeim Vieux Ch\u00e2teau der \u00cele d\u2019Yeu mit Blick auf die Plage des Sabias. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die Bri\u00e8re <\/p>\n<p>N\u00f6rdlich der Loire-M\u00fcndung erstreckt sich die <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/grande-briere\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Bri\u00e8re<\/strong><\/a>, ein Labyrinth aus Kan\u00e4len, Torfmooren und Schilfinseln. Das zweitgr\u00f6\u00dfte Feuchtgebiet Frankreichs wirkt wie eine vergessene Welt: Flache K\u00e4hne gleiten lautlos durch die Wasserwege, gestakt von Fischern in traditionellen schwarzen H\u00fcten. Reetgedeckte H\u00e4user ducken sich auf kleinen Inseln, umgeben von Weiden und G\u00e4rten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Briere_Chaumiere_3_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Kerhinet in der Grande Bri\u00e8re. Das ganze Dorf ist restauriert und heute Freilichtmuseum. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-124699\"  \/><\/p>\n<p>\t\tKerhinet in der Grande Bri\u00e8re. Das ganze Dorf ist restauriert und heute Freilichtmuseum. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die Bri\u00e8re ist ein Reich der V\u00f6gel: Reiher, St\u00f6rche und Enten bev\u00f6lkern die S\u00fcmpfe. Im Herbst ziehen Nebel \u00fcber die Moore, verwandeln die Landschaft in ein Gem\u00e4lde aus Grau und Gr\u00fcn. Die Menschen hier leben seit Jahrhunderten vom Torf, von der Fischerei und vom Schilf. Heute ist die Bri\u00e8re ein regionaler Naturpark, durchzogen von Wanderwegen und Bootsrouten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Briere_Ile-de-Fedrun_01_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Der Anleger der \u00cele de F\u00e9drun in der Grande Bri\u00e8re. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-124702\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDer Anleger der \u00cele de F\u00e9drun in der Grande Bri\u00e8re. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Centre-Val de Loire<\/p>\n<p>Die Sologne <\/p>\n<p>Zwischen Loire und Cher erstreckt sich die Sologne, eine geheimnisvolle Landschaft aus endlosen W\u00e4ldern, stillen Weihern und morastigen Heiden. Nebelschwaden ziehen im Herbst \u00fcber die mehr als 3000 Teiche, in denen seit Jahrhunderten Karpfen gez\u00fcchtet werden. Rote Backsteinh\u00e4user mit wei\u00dfen Ziegeln ducken sich unter alten Eichen.<\/p>\n<p>Die Sologne war einst Jagdrevier der K\u00f6nige, und bis heute pr\u00e4gen herrschaftliche Schl\u00f6sser und umz\u00e4unte Wildgehege das Bild. Doch abseits der gro\u00dfen Loireschl\u00f6sser wie Chambord findet ihr hier eine stille, melancholische Sch\u00f6nheit. Wildenten steigen aus den Schilfg\u00fcrteln auf, Reiher waten durch seichte Gew\u00e4sser. Im Winter dampfen die traditionellen matelotes, w\u00fcrzige Fischeint\u00f6pfe, in den Gasth\u00e4usern. Doch viel ber\u00fchmter wurde ein Kuchen, der hier daheim ist \u2013 und das wohl k\u00f6stlichste Malheur, das franz\u00f6sischen K\u00f6chen je passiert ist: die Tarte Tatin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Lamotte-Beuvron_Maison-Tatin_1_-credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Das Hotel der Schwestern Tatin empf\u00e4ngt euch heute als stilvolles H\u00f4tel-Restaurant &amp; Spa Maison Tatin. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-96171\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDas Hotel der Schwestern Tatin empf\u00e4ngt euch heute als stilvolles H\u00f4tel-Restaurant &amp; Spa Maison Tatin. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die Brenne <\/p>\n<p>Im Herzen Frankreichs erstreckt sich s\u00fcdlich der Loire die Brenne, das \u201eLand der tausend Teiche\u201c. Mehr als 2000 Gew\u00e4sser glitzern zwischen Heidefl\u00e4chen, Eichenw\u00e4ldern und Feuchtwiesen. Geschaffen im Mittelalter f\u00fcr die Fischzucht, sind sie heute ein Paradies f\u00fcr Zugv\u00f6gel: Kraniche, St\u00f6rche, Fischadler und unz\u00e4hlige Entenarten rasten hier auf ihrer Reise zwischen Nord und S\u00fcd.<\/p>\n<p>Die Landschaft ist flach und weitl\u00e4ufig, durchzogen von schmalen D\u00e4mmen zwischen den Teichen. Wei\u00dfe Charolais-Rinder grasen auf den Wiesen, in den D\u00f6rfern stehen H\u00e4user aus r\u00f6tlichem Bruchstein. Im Herbst werden die Teiche abgelassen, und die Fischer holen mit gro\u00dfen Netzen Karpfen, Hechte und Schleien aus dem schlammigen Wasser. Ein vergessenes St\u00fcck Berry, urspr\u00fcnglich und still.<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Bourgogne-Franche-Comt\u00e9<\/p>\n<p>Der Morvan<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_bei-Roussillon-en-Morvan_Landschaft_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Landschaft bei Roussillon-en-Morvan. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-170213\"  \/><\/p>\n<p>\t\tLandschaft bei Roussillon-en-Morvan. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Im Herzen Burgunds erhebt sich der <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/morvan-entdecken-landpartie-naturpark\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Morvan<\/a>, ein urw\u00fcchsiges Granitmassiv, das wie eine gr\u00fcne Insel aus den ber\u00fchmten Weinbergen ragt. Dichte Buchenw\u00e4lder bedecken die sanften H\u00fcgel, durchzogen von wilden Fl\u00fcssen und kristallklaren Seen. Hier grasen die wei\u00dfen Charolais-Rinder auf saftigen Wiesen, w\u00e4hrend in den tiefen W\u00e4ldern Wildschweine und Hirsche ihr Reich haben.<\/p>\n<p>Der regionale Naturpark Morvan ist d\u00fcnn besiedelt, mit verstreuten Steingeh\u00f6ften und verschlafenen D\u00f6rfern. Die Landschaft erz\u00e4hlt von einer rauen Vergangenheit: Hier versteckten sich w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs die Widerstandsk\u00e4mpfer der R\u00e9sistance. Heute lockt der Morvan mit Wanderwegen durch unber\u00fchrte Natur, mit traditionellen Bauernm\u00e4rkten und <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/slow-food-im-morvan-burgund-schlemmeradressen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">slow-food-Spezialit\u00e4ten<\/a> wie dem ber\u00fchmten jambon du Morvan, dem luftgetrockneten Schinken der Region.<\/p>\n<p>Das Brionnais <\/p>\n<p>Im S\u00fcden Burgunds, wo die sanften H\u00fcgel zur Sa\u00f4ne-Ebene abfallen, liegt das <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/brionnais-sehenswertes-am-rechten-loire-ufer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brionnais<\/a>. Mehr als ein Dutzend romanischer Kirchen pr\u00e4gen die Landschaft \u2013 schlichte, kraftvolle Bauwerke aus ockerfarbenem Sandstein, mit kunstvoll behauenen Portalen und gedrungenen Glockent\u00fcrmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Saint-Christophe-en-Brionnais_Rinder_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Fleischrinder auf der Weide bei Saint-Christophe-en-Brionnais. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-149665\"  \/><\/p>\n<p>\t\tFleischrinder auf der  Weide bei Saint-Christophe-en-Brionnais. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Zwischen den D\u00f6rfern grasen Charolais-Rinder auf sattgr\u00fcnen Weiden. Ihre wei\u00dfe Farbe leuchtet in der Abendsonne, w\u00e4hrend im Hintergrund die H\u00fcgel sanft in den Himmel \u00fcbergehen. Das Brionnais ist seit Jahrhunderten Viehzuchtgebiet, jeden Donnerstag findet in Saint-Christophe-en-Brionnais der gr\u00f6\u00dfte Viehmarkt Frankreichs statt. Le Brionnais: Burgund ohne Weinberge, daf\u00fcr mit Kirchen, K\u00fchen und tiefer Ruhe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Iguerande_Loire_Brionnais_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Ein Wintertag an der Loire in Iguerande (Brionnais). Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-120143\"  \/><\/p>\n<p>\t\tEin Wintertag an der Loire in Iguerande im Brionnais. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Auvergne-Rh\u00f4ne-Alpes<\/p>\n<p>Die Montagne Bourbonnaise <\/p>\n<p>Am \u00f6stlichen Rand der Auvergne erheben sich die sanften Gipfel der Montagne Bourbonnaise, ein Mittelgebirge, das nur wenige kennen. Dichte W\u00e4lder aus Buchen und Tannen bedecken die H\u00e4nge, unterbrochen von Lichtungen mit Ginster und Farn. Die Gipfel erreichen kaum 1200 Meter, doch die Aussicht reicht weit \u00fcber die Ebene des Bourbonnais bis zu den Vulkanen der Auvergne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Iguerande_Charolais-Rinder-Weide_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Charolais-Rinder auf der Weide. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-142158\"  \/><\/p>\n<p>\t\tCharolais-Rinder auf der Weide. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Hier oben weiden in den Sommermonaten rotbraune Charolais-Rinder auf den Bergwiesen. Steinerne Bauernh\u00f6fe aus dunklem Granit klammern sich an die H\u00e4nge, manche verlassen, manche liebevoll restauriert. Die Region lebte einst von der Forstwirtschaft und der Viehzucht. Heute durchziehen Wanderwege die stillen W\u00e4lder, f\u00fchren zu vergessenen Kapellen und klaren Gebirgsb\u00e4chen. Eine Auvergne im Verborgenen, herb und authentisch.<\/p>\n<p>Die Monts du Forez<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Haut-Forez_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Im Haut-Forez des Livradois-Forez-Naturparks. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-120167\"  \/><\/p>\n<p>\t\tIm Haut-Forez des Livradois-Forez-Naturparks. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>\u00d6stlich von <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/clermont-ferrand-die-dreifache-stadt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Clermont-Ferrand<\/a> erheben sich die Monts du Forez, ein vergessenes Mittelgebirge zwischen Auvergne und Lyonnais. Die Gipfel erreichen knapp 1600 Meter, doch die Landschaft ist sanft: Weite Hochweiden wechseln sich ab mit dichten Tannenw\u00e4ldern und Heidelandschaften. Im Sommer grasen K\u00fche auf den hautes chaumes, den Bergweiden, die mit Enzian und Arnika \u00fcbers\u00e4t sind.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ler sind tief eingeschnitten, durchflossen von klaren Gebirgsb\u00e4chen. Steinerne Geh\u00f6fte schmiegen sich an die H\u00e4nge, manche bewohnt, manche verlassen. Die Region lebte einst von der Viehzucht und der Seidenweberei. Heute durchziehen Wanderwege die einsamen W\u00e4lder, f\u00fchren zu Bergseen und alten Kapellen. Eine Auvergne ohne Vulkane, daf\u00fcr mit endloser Weite und stiller Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Nouvelle-Aquitaine<\/p>\n<p>Die Chalosse <\/p>\n<p>Zwischen den Landes und dem B\u00e9arn im S\u00fcdwesten Frankreichs erstreckt sich die Chalosse. Saftige Wiesen ziehen sich \u00fcber die sanft gewellten H\u00fcgel, Maisfelder leuchten golden im Sommer. Hier wird der ber\u00fchmte b\u0153uf de Chalosse gez\u00fcchtet, ein Rindfleisch von au\u00dfergew\u00f6hnlicher Qualit\u00e4t, das in ganz Frankreich gesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n<p>Die D\u00f6rfer mit ihren ockerfarbenen Steinh\u00e4usern und roten Ziegeld\u00e4chern schmiegen sich in die T\u00e4ler. Entenbauernh\u00f6fe produzieren foie gras und confit, die Grundlagen der gaskonischen K\u00fcche. Wein w\u00e4chst an den sonnigen H\u00e4ngen, in den G\u00e4rten reifen Pfirsiche und Kiwis. Die Chalosse ist ein Land der Gen\u00fcsse, der Traditionen und der Landwirtschaft \u2013 ein authentisches St\u00fcck Aquitaine fernab der K\u00fcste, urspr\u00fcnglich und erdverwurzelt. \u00a0<\/p>\n<p>Das P\u00e9rigord Blanc<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Perigueux_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Die Kathedrale spiegelt sich in den Fluten der Isle. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-98440\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDie Kathedrale spiegelt sich in den Fluten der Isle in P\u00e9rigueux. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Zwischen dem gr\u00fcnen P\u00e9rigord im Norden und dem schwarzen P\u00e9rigord im S\u00fcden erstreckt sich rund um <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/perigueux\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">P\u00e9rigueux<\/a> das P\u00e9rigord Blanc, benannt nach den hellen Kalksteinfelsen, die aus den H\u00fcgeln ragen. Sanfte T\u00e4ler durchziehen die Landschaft, die Isle und ihre Nebenfl\u00fcsse schl\u00e4ngeln sich durch Wiesen und W\u00e4lder. Wei\u00dfe Geh\u00f6fte mit Walmd\u00e4chern ducken sich zwischen Nussb\u00e4umen und Weinreben.<\/p>\n<p>Hier ist das P\u00e9rigord beschaulich und b\u00e4uerlich, fernab der Touristenstr\u00f6me von Sarlat und den H\u00f6hlen von Lascaux. Die D\u00f6rfer sind klein, die M\u00e4rkte authentisch. In den M\u00fchlen entlang der Isle wird noch Walnuss\u00f6l gepresst, dessen nussiger Duft die Luft erf\u00fcllt. Im Herbst leuchten die Nussbaumhaine golden, im Fr\u00fchling bl\u00fchen die Obstg\u00e4rten wei\u00df und rosa.<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Occitanie<\/p>\n<p>Die Margeride <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Lozere_Margeride_Rinder_4_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Diagonale du Vide. Die Rinder der Margeride (Loz\u00e8re). Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-45204\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDie Rinder der Margeride. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Im Herzen des Zentralmassivs erstreckt sich die Margeride, weit \u00fcber die drei D\u00e9partements Cantal, Haute-Loire und Loz\u00e8re und die beiden Regionen Auvergne-Rh\u00f4ne-Alpes und Okzitanien. Dichte W\u00e4lder bedecken die 1000 bis 1500 Meter hohen Granitberge.<\/p>\n<p>Rotbraune Rinder weiden auf Almen. Andere Hochfl\u00e4chen sind von Heide \u00fcbers\u00e4t, mit wuchtigen Granitfelsen. Rau ist die Landschaft, einsam und wild. Hier verbreitete die Bestie von G\u00e9vaudan vor mehr als 250 Jahren Angst und Schrecken. 240 Menschen griff die\u00a0B\u00eate du G\u00e9vaudan\u00a0an, um die 100 starben in ihren F\u00e4ngen. Gr\u00f6\u00dfer als ein Wolf und schwer wie eine Kuh sei das Monster gewesen!<\/p>\n<p>La Pointe Courte (S\u00e8te) <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Sete_Pointe-Courte_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"An der Pointe Courte von S\u00e8te. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-168887\"  \/><\/p>\n<p>\t\tAn der Pointe Courte von S\u00e8te. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Am Rande von S\u00e8te, der Hafenstadt am \u00c9tang de Thau, versteckt sich La Pointe Courte, ein Fischerdorf wie aus der Zeit gefallen. Bunte Holzboote d\u00fcmpeln in den schmalen Kan\u00e4len zwischen den einfachen H\u00e4usern. Netze trocknen in der Sonne, der Geruch von Fisch und Salzwasser liegt in der Luft. Die Fischer leben hier seit Generationen, arbeiten im Lagunensee und ziehen Austern und Muscheln aus dem brackigen Wasser.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Sete_Pointe-Courte_Nene_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Einfach und beliebt: Chez N\u00e9n\u00e9 an der Pointe Courtevon S\u00e8te. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-168870\"  \/><\/p>\n<p>\t\tEinfach und beliebt: Chez N\u00e9n\u00e9 an der Pointe Courtevon S\u00e8te. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die Gassen sind eng, die H\u00e4user schlicht: Putz bl\u00e4ttert von den Fassaden, Fensterl\u00e4den h\u00e4ngen schief in den Angeln, und allabendlich wird der Ap\u00e9ro an einfachen Tischen mit Freunden und Familie auf der Stra\u00dfe zelebriert. Doch genau diese Authentizit\u00e4t machte La Pointe Courte unsterblich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Sete_Pointe-Courte_Agnes-Varda_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"An der Pointe Courte erinnert diese Gasse samt Wandbild an die ber\u00fchmte Filmemacherin aus S\u00e8te. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-166265\"  \/><\/p>\n<p>\t\tAn der Pointe Courte erinnert diese Gasse samt Wandbild an die ber\u00fchmte Filmemacherin aus S\u00e8te. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p> 1955 drehte die junge Agn\u00e8s Varda hier ihren ersten Film, La Pointe Courte \u2013 ein Meisterwerk der Nouvelle Vague, bevor es die Nouvelle Vague gab. Sie fing das Leben der Fischer ein, ihre M\u00fchen, ihre Tr\u00e4ume, ihre stille W\u00fcrde. Doch das Ende dieses quartier populaire scheint nah: Gentrifizierung und steigende Immobilienpreise bedrohen auch La Pointe Courte.<\/p>\n<p>Le Fenouill\u00e8des <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Gorges-de-Galamus_Gumpen_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Frankreich neu entdecken. Die Badegumpen der Gorges de Galamus. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-56201\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDie Badegumpen der Gorges de Galamus. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Zwischen der Badek\u00fcste des Roussillon und den\u00a0Pyren\u00e4en\u00a0versteckt sich im Tal des Agly-Flusses ein Fleckchen Erde, das selbst viele Franzosen kaum kennen: Le Fenouill\u00e8des. Wilder Fenchel gab ihm seinen Namen, und seine jungen Triebe werden bis heute hier im Fr\u00fchjahr gesammelt. <\/p>\n<p>Bis zum Pyren\u00e4enfrieden von 1659 war das Hochtal die Grenze zwischen den K\u00f6nigreichen von Frankreich und Aragon, und bis heute ist der Landstrich ein Puffer zwischen dem spanischen Katalonien und dem franz\u00f6sischen Okzitanien. Die geschichtstr\u00e4chtige Region bildet seit 2023 den regionalen Naturpark Corbi\u00e8res-Fenouill\u00e8des \u2013 ein exzellentes Wanderland!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Aglytal_Maury_Estagel_Wein_Karst-1100x619.jpg\" alt=\"Im Fenouill\u00e8des bei Maury. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-103313\"  \/><\/p>\n<p>\t\tFrankreich neu entdecken \u2013 warum nicht einmal im Fenouill\u00e8des bei Maury? Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die Pyr\u00e9n\u00e9es Ari\u00e9geoises <\/p>\n<p>Ein Hochgebirge wie aus dem Bilderbuch. Gluckernde B\u00e4che, grasende Schafe, farnbedeckte Auen und Heide, so weit das Auge reicht. Der Naturpark Pyr\u00e9n\u00e9es Ari\u00e9geoises im Herzen der Pyren\u00e4en wurde im Jahr 2009 gegr\u00fcndet und umfasst 250.000 Hektar mit Hocht\u00e4lern und Berggipfeln an der Grenze von der Ari\u00e8ge und\u00a0Andorra. Sie erreichen bis zu 3000 Meter H\u00f6he, wie der Mont Valier und der Montcalm.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Col-du-Pailheres_Sunset_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Vom Col de Paih\u00e8res blickt ihr am fr\u00fchen Abend auf solch ein Pyren\u00e4en-Panorama! Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-66596\"  \/><\/p>\n<p>\t\tVom Col de Paih\u00e8res blickt ihr am fr\u00fchen Abend auf solch ein Pyren\u00e4en-Panorama! Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Einst eine arme, b\u00e4uerliche Gegend, eint heute ihre 141 D\u00f6rfer die gemeinsame Vision Une autre vie s\u2019invente ici: eine neue Art zu leben, erfindet sich dort. Nachhaltig, sozial, lokal. Das Alte bewahren, Neues wagen: Nirgends zeigt es sich so gut wie auf der Burg von Foix, die perfekt restauriert wurde.<\/p>\n<p>Die Vall\u00e9e de la T\u00eat <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/05_lille-sur-Tete_Orgues_credits_Hilke-Maunder-1024x576-1.jpg\" alt=\"Die Orgeln von Ille sur Tet. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-124756\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDie Orgeln von Ille-sur-Tet. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Zwischen den letzten Ausl\u00e4ufern der Pyren\u00e4en und dem Mittelmeer schneidet sich die T\u00eat durch eine bizarre Landschaft. Das Flusstal im katalanischen Roussillon ist gepr\u00e4gt von ockerfarbenen Felsen, kargen H\u00fcgeln und terrassierten Weinbergen. Die <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/ille-sur-tet_orgeln_orgues\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">orgues d\u2019Ille-sur-T\u00eat<\/a>, bizarre Felss\u00e4ulen aus Lehm und Sand, ragen wie Orgelpfeifen in den Himmel \u2013 geformt von Wind und Regen \u00fcber Jahrtausende.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Feria_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Mit dem Einzug der Reiter und Reiterinnen beginnt in Millas die Feria. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-57790\"  \/><\/p>\n<p>\t\tMit dem Einzug der Reiterinnen und Reiter beginnt in Millas die Feria. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die D\u00f6rfer schmiegen sich an die H\u00e4nge: alte Steinh\u00e4user mit Schieferd\u00e4chern, enge Gassen, romanische Kirchen. In den T\u00e4lern bl\u00fchen im Fr\u00fchling die Pfirsich- und Aprikosenb\u00e4ume, im Sommer duftet es nach Lavendel und wildem Thymian. Die vignerons keltern hier kraftvolle Rotweine, die bei der Feria in Str\u00f6men flie\u00dfen. Ein katalanisches Tal, sonnenverw\u00f6hnt und stolz auf seine Traditionen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Tet_Pla-de-Barres_Thomas-Mu\u0308ller_Fliegenfischen_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Am Oberlauf der T\u00eat bei Pla de Barr\u00e8s. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-67510\"  \/><\/p>\n<p>\t\tAm Oberlauf der T\u00eat bei Pla de Barr\u00e8s. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in Provence-Alpes-C\u00f4te-d\u2018Azur<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken: Das gelingt auch in Regionen, die touristische Hochburgen sind. Im Hinterland der C\u00f4te d\u2019Azur verstecken sich so viele tolle Ziele, dass sie ein ganzes Buch f\u00fcllen k\u00f6nnten. Voil\u00e0 100 Prozent subjektiv meine Favoriten.<\/p>\n<p>Die Baronnies Proven\u00e7ales <\/p>\n<p>Im Norden der Provence, wo die Voralpen sanft in die H\u00fcgel des Midi \u00fcbergehen, verstecken sich im S\u00fcden des D\u00e9partement die Baronnies Proven\u00e7ales. Eine wilde, zerkl\u00fcftete Landschaft aus Kalksteinfelsen, tiefen Schluchten und duftenden Hochebenen. Lavendel und Thymian w\u00fcrzen die Luft, Olivenb\u00e4ume klammern sich an die steinigen H\u00e4nge.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Pech-de-Bugarach_wandern_6_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"MARCO POLO Languedoc-Roussillon Cevennen. Im Mai bl\u00fcht der wilde Thymian. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-59120\"  \/><\/p>\n<p>\t\tIm Mai bl\u00fcht der wilde Thymian. Foto: Hilke Maunder <\/p>\n<p>Die D\u00f6rfer thronen auf Felsspornen: enge Gassen, verfallene Festungen, romanische Kirchen. Seit 2015 ist die Region ein regionaler Naturpark, durchzogen von Wanderwegen und Bergstra\u00dfen. Hier werden Kr\u00e4uter gesammelt, Honig geerntet, tilleul-Tee aus Lindenbl\u00fcten getrocknet. Im Winter sind die Gipfel schneebedeckt, im Sommer gl\u00fcht der Fels in der Hitze. Eine Provence ohne Lavendelfeld-Romantik, daf\u00fcr herb, authentisch und einsam.<\/p>\n<p>Das Pays de Forcalquier <\/p>\n<p>Im Norden der <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/geopark-haute-provence-natur-und-sehenswertes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haute-Provence<\/a>, wo die Voralpen in die Hochebenen \u00fcbergehen, liegt das Pays de Forcalquier, ein Land der Kl\u00f6ster, Lavendelfelder und duftenden Kr\u00e4uter. Sanfte H\u00fcgel wechseln sich ab mit weiten Plateaus, \u00fcbers\u00e4t mit Thymian, Rosmarin und wildem Lavendel. Die Luft ist erf\u00fcllt vom Summen der Bienen und dem Duft der herbes de Provence.<\/p>\n<p>Im Zentrum thront Forcalquier, eine mittelalterliche Stadt mit enger Altstadt und einer Zitadelle auf dem H\u00fcgel. Ringsum liegen verstreute D\u00f6rfer und Geh\u00f6fte, romanische Kapellen und das ber\u00fchmte Kloster von Ganagobie mit seinen mittelalterlichen Mosaiken. Jeden Montag lockt der Markt von Forcalquier mit regionalen Produkten: Ziegenk\u00e4se, Honig, Oliven\u00f6l. Eine Provence abseits der C\u00f4te d\u2019Azur voller provenzalischer Lebensart.<\/p>\n<p>La Crau<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Crau_Landschaft_1_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"Die Crau-Ebene steht heute unter Naturschutz. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-108099\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDie Crau-Ebene steht heute unter Naturschutz. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Ungeheuer faszinierend finde ich die Crau. S\u00fcd\u00f6stlich von <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/arles\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arles<\/a> erstreckt sich diese Steppenlandschaft fast ein wenig wie ein Fremdk\u00f6rper in der sonst so gr\u00fcnen Provence. Endlose Ger\u00f6llfelder, \u00fcbers\u00e4t mit faustgro\u00dfen Kieselsteinen, die von einem urzeitlichen Flussdelta der Durance stammen, bedecken die weite Ebene. Karge Gr\u00e4ser und Disteln wachsen zwischen den Steinen, nur hier und da unterbricht ein verkr\u00fcppelter Mandelbaum die Weite.<\/p>\n<p>Diese steinige W\u00fcste, heute in Teilen als Naturpark gesch\u00fctzt, ist die Heimat von Trappen, Brachv\u00f6geln und Blauracken, die hier in der  Einsamkeit br\u00fcten. Seit Jahrhunderten ziehen im Winter hier Schafherden \u00fcber die Steppe, im Sommer fl\u00fcchten die Tiere vor der Hitze bei der Transhumanz auf die Almen der Alpen. <\/p>\n<p>Ihre Wolle liefert das Material f\u00fcr die Bildteppiche von Aubusson. Im Fr\u00fchjahr verwandeln Wildblumen die Crau f\u00fcr kurze Zeit in einen bunten Teppich, bevor die Sommerhitze alles verdorren l\u00e4sst. Am Rand der Steinw\u00fcste liegen die Coussouls, bew\u00e4sserte Heuwiesen, auf denen das Foin de Crau w\u00e4chst \u2013 das einzige Heu Frankreichs mit gesch\u00fctzter Herkunftsbezeichnung. <\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken auf Korsika<\/p>\n<p>Der Niolu <\/p>\n<p>Im Herzen der \u00cele de la Beaut\u00e9 versteckt sich hinter den h\u00f6chsten Gipfeln der Insel ein Hochtal von rauer Sch\u00f6nheit: der Niolu. Der Monte Cinto ragt \u00fcber 2700 Meter in den Himmel, w\u00e4hrend tief unten der t\u00fcrkisfarbene Stausee von Calacuccia glitzert. Buchenw\u00e4lder bedecken die H\u00e4nge, Bergweiden erstrecken sich auf den Hochebenen.<\/p>\n<p>Hier, im Niolu, schl\u00e4gt das Herz der korsischen Traditionen. Jeden September versammeln sich Hirten, S\u00e4nger und Handwerker zur Fiera di u Niolu, dem ber\u00fchmtesten Volksfest der Insel. Polyphoner Gesang erklingt, Schafsk\u00e4se wird feilgeboten, alte Bruderschaften ziehen in Prozessionen durch die D\u00f6rfer. Der Niolu ist Korsika in seiner urspr\u00fcnglichsten Form: wild, stolz und ungebeugt.<\/p>\n<p>Die Castagniccia<\/p>\n<p>\u00d6stlich von Bastia beginnt das Kastanien-Reich der Castagniccia. Dichte Kastanienw\u00e4lder bedecken die Bergh\u00e4nge, ein gr\u00fcnes Meer aus uralten B\u00e4umen, die seit Jahrhunderten die Grundlage des Lebens bildeten. Aus Kastanienmehl wurde Brot gebacken, aus den Fr\u00fcchten Bier gebraut, das Holz diente als Bauholz.<\/p>\n<p>Die D\u00f6rfer liegen versteckt in den T\u00e4lern und an den H\u00e4ngen: graue Steinh\u00e4user mit Schieferd\u00e4chern, oft halb verfallen, manchmal liebevoll restauriert. Barocke Kirchen mit kunstvollen Fassaden zeugen vom einstigen Reichtum der Region. Schmale Stra\u00dfen winden sich durch die Berge, f\u00fchren zu verlassenen Kapellen und rauschenden B\u00e4chen. Die Castagniccia ist das vergessene Korsika, eine Zeitreise zu den Wurzeln des \u201eBrotbaums\u201c der Mittelmeerinsel.<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken in \u00dcbersee-Frankreich<\/p>\n<p>Guadeloupe: \u00celes des Saintes<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Guadeloupe_Les-Saintes_Bucht_2_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"\u00celes des Saintes: die weite Bucht von Terre-de-Haut. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-54563\"  \/><\/p>\n<p>\t\tDie weite Bucht von Terre-de-Haut des \u00celes des Saintes. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>S\u00fcdlich von Guadeloupe liegen die \u00celes des Saintes, eine Gruppe winziger Inseln vulkanischen Ursprungs. W\u00e4hrend Terre-de-Haut von Tagestouristen besucht wird, bleibt Terre-de-Bas nahezu unber\u00fchrt. Steile gr\u00fcne H\u00fcgel fallen ab zu t\u00fcrkisfarbenen Buchten, Fischer ziehen ihre Netze am Strand, Ziegen grasen auf den kargen Weiden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Guadeloupe_Weide_Ziege_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"\u00celes des Saintes: Auf den kargen Weiden grasen Ziegen. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-54574\"  \/><\/p>\n<p>\t\tAuf den kargen Weiden der \u00celes des Saintes  grasen Ziegen. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>Die Bewohner, Nachfahren bretonischer und normannischer Siedler, haben ihre eigene Identit\u00e4t bewahrt. Rotblonde Haare und helle Haut zeugen von der Herkunft, w\u00e4hrend kreolische Traditionen den Alltag pr\u00e4gen. Die salako, traditionelle Strohh\u00fcte, werden noch von den Frauen getragen. Palmenges\u00e4umte Str\u00e4nde sind menschenleer, nur das Rauschen der Wellen durchbricht die Stille. Ein karibisches Frankreich, das die Zeit vergessen hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" data-wp-class--hide=\"state.isContentHidden\" data-wp-class--show=\"state.isContentVisible\" data-wp-init=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on--click=\"actions.showLightbox\" data-wp-on--load=\"callbacks.setButtonStyles\" data-wp-on-window--resize=\"callbacks.setButtonStyles\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/F_Guadeloupe_Les-Saintes_Salako_Street-Art_credits_Hilke-Maunder-1100x619.jpg\" alt=\"\u00cees des Saintes: Street Art mit Salako - auf einem Stromkasten der Terre-de-Haut. Foto: Hilke Maunder\" class=\"wp-image-54582\"  \/><\/p>\n<p>\t\t Street Art mit Salako \u2013 auf einem Stromkasten der Terre-de-Haut. Foto: Hilke Maunder<\/p>\n<p>\u00cele de la R\u00e9union: die Ostk\u00fcste<\/p>\n<p>Die Badestr\u00e4nde der Westk\u00fcste und die Welterbe-Cirques im Inselinneren der franz\u00f6sischen Tropeninsel im Indischen Ozean sind Touristenmagnete. Die Ostk\u00fcste der Vanille-Insel ist jedoch noch ein echter Geheimtipp f\u00fcr La France m\u00e9connue. Zwischen Sainte-Rose und Sainte-Anne reichen riesige schwarze Lavafelder bis ans Meer, durchbrochen von \u00fcppigem Gr\u00fcn. Hier flie\u00dft die erkaltete Lava des Piton de la Fournaise direkt in den Ozean.<\/p>\n<p>Die D\u00f6rfer sind klein und authentisch, kreolische H\u00e4user mit bunten Veranden s\u00e4umen die K\u00fcstenstra\u00dfe. Vanilleplantagen verstecken sich in den T\u00e4lern, die kostbaren Orchideen ranken an B\u00e4umen und St\u00fctzen. In Sainte-Rose trotzt die Kirche Notre-Dame-des-Laves einem Lavastrom, der 1977 um das Gotteshaus herumfloss \u2013 ein Wunder, sagen die Gl\u00e4ubigen.<\/p>\n<p>Guyane: Die Vall\u00e9e du Maroni<\/p>\n<p>Tief im Dschungel Franz\u00f6sisch-Guayanas schl\u00e4ngelt sich der Maroni, der Grenzfluss zu Suriname. Hier, fernab der Raumfahrtbasis Kourou, erstreckt sich eine Welt aus undurchdringlichem Regenwald, indigenen D\u00f6rfern und kreolischen Siedlungen. Pirogen, schmale Holzkanus, sind das einzige Transportmittel auf dem breiten Fluss.<\/p>\n<p>An den Ufern leben die Bushinengu\u00e9, Nachfahren entflohener Sklaven, die ihre afrikanischen Traditionen bewahrt haben. Bananenstauden und Maniokfelder umgeben ihre einfachen Holzh\u00e4user. Am Oberlauf des Maroni leben indigene V\u00f6lker wie die Wayana in kleinen Flussd\u00f6rfern am Regenwald. Br\u00fcllaffen schreien in den Baumkronen, Aras flattern \u00fcber den Fluss. Ein tropisches Frankreich am \u00c4quator, urspr\u00fcnglich und geheimnisvoll.<\/p>\n<p>Weiterlesen<\/p>\n<p>Im Blog<\/p>\n<p>Frankreich neu entdecken ist ein wenig auch das Motto in meinem privaten Online-Magazin, das euch das Land in vielen Facetten zeigt \u2013 mit Gastro- und Reisetipps, Netten und Neuem, Service und Hintergrund. S\u00e4mtliche Ziele, in meinem Online-Magazin nach D\u00e9partements und Regionen vorgestellt, findet ihr zentral vereint auf <a href=\"https:\/\/meinfrankreich.com\/interaktive-frankreichkarte-alle-ziele\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>dieser zoombaren Karte<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center has-theme-palette-1-color has-theme-palette-7-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-e668fd26ea5fcc0880158c8ced21d1fa\"><strong>Gef\u00e4llt Dir der Beitrag? 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Hier stellen ich euch 30 tolle Ziele vor, die noch nicht \u00fcberlaufen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":719799,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-719798","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115898286960159023","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/719798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=719798"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/719798\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/719799"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=719798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=719798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=719798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}