{"id":720089,"date":"2026-01-15T11:40:17","date_gmt":"2026-01-15T11:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/720089\/"},"modified":"2026-01-15T11:40:17","modified_gmt":"2026-01-15T11:40:17","slug":"39-der-nutzer-illegaler-streaming-portale-in-grossbritannien-abgezockt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/720089\/","title":{"rendered":"39 % der Nutzer illegaler Streaming-Portale in Gro\u00dfbritannien abgezockt"},"content":{"rendered":"<p>Streaming-Portale als Abzocke? Traue keiner Studie, die Sky UK nicht selbst gef\u00e4lscht hat, d\u00fcrften sich so manche Leser gefragt haben.<\/p>\n<p>                                                        \t\t\t<img decoding=\"async\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\" loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/83622befd5974c4abae2e47e7adb87f5.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Laut einer britischen Studie zockten im Verlauf der letzten 12 Monate Streaming-Portale britische Nutzer in 39 Prozent der F\u00e4lle ab. Dies l\u00e4sst uns eine Studie, die unter anderem Sky UK finanziert hat, wissen. Die Daten wurden \u00f6ffentlichkeitswirksam im Rahmen der Kampagne <a href=\"https:\/\/bestreamwise.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" title=\"Home | BeStreamWise\">BeStreamWise<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Die Marktforscher von Censuswide befragten \u00fcber 2.000 Briten, die zwischen dem 16. und 20. Oktober 2025 an der Umfrage teilnahmen.<\/p>\n<p>Durchschnittlicher Schaden: 1.680 Britische Pfund<\/p>\n<p>Laut Studie haben 39 % der Befragten, die in den letzten zw\u00f6lf Monaten illegal gestreamt haben, finanzielle Verluste durch kriminelle Aktivit\u00e4ten erlitten. Der durchschnittliche Schaden lag demnach bei 1.680 Pfund Sterling. Das sind umgerechnet 1.940,50 Euro.<\/p>\n<p>Besonders brisant: Jeder zehnte Betroffene verlor dabei sogar mehr als 5.000 Pfund. Die Kampagne der Rechteinhaber stellt diese Verluste den monatlichen Einsparungen von 13,38 Pfund gegen\u00fcber. Wie viele Streaming-Portale daf\u00fcr abonniert wurden, ist leider nicht bekannt. Viele k\u00f6nnen es nicht sein. Fazit der Kampagne: Die angeblichen finanziellen Vorteile der Online-Piraterie stehen in keinem Verh\u00e4ltnis zu den Risiken.<\/p>\n<p>Streaming-Portale mit Malware, Pop-ups und Hacking-Versuchen<\/p>\n<p>Neben direktem Betrug berichten viele Nutzer auch von Sicherheitsproblemen. 65 % der Befragten gaben an, beim illegalen Konsum von Filmen oder Fernsehserien beinahe Opfer von Hacking-Versuchen geworden zu sein. Man konfrontierte sie mit Malware und b\u00f6sartigen Pop-ups. Nur 27 % der Befragten erkl\u00e4rten, bislang auf illegalen Streaming-Portalen keine Sicherheitsprobleme erlebt zu haben. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die vermeintlichen Vorteile illegaler Streams \u2013 sei es durch kostenlose Inhalte oder modifizierte Streaming-Ger\u00e4te \u2013 illusorisch seien.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/911ad90f-f24d-4750-a0ab-6a92cdf15dd9.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/911ad90f-f24d-4750-a0ab-6a92cdf15dd9.png\" alt=\"Flutlicht auf dem Rasen, Totenkopf im Stream \u2013 der Fu\u00dfball hat ein Piraterieproblem.\" class=\"wp-image-322766\" style=\"width:800px\"  \/><\/a>Flutlicht auf dem Rasen, Totenkopf im Stream \u2013 der Fu\u00dfball hat ein Piraterieproblem.<\/p>\n<p>Absender mit klarer Agenda<\/p>\n<p>BeStreamWise ist keine unabh\u00e4ngige Initiative. Hinter der Kampagne steht eine Partnerschaft <a href=\"https:\/\/bestreamwise.com\/en-gb\/article\/illegal-streaming-is-a-false-economy\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" title=\"Illegal streaming is a false economy | BeStreamWise\">mit Sky<\/a>, britischen Regierungsstellen, Strafverfolgungsbeh\u00f6rden sowie Organisationen der Medienindustrie. Ziel der Aufkl\u00e4rungskampagne ist es, Verbraucher \u00fcber die Risiken von illegalem Streaming und damit verbundenen Cybercrime aufzukl\u00e4ren. Entsprechend eindeutig f\u00e4llt auch die Bewertung der beteiligten Beh\u00f6rden aus.<\/p>\n<p>\u201eIllegales Streaming mag wie eine schnelle M\u00f6glichkeit aussehen, Geld zu sparen, doch diese Forschung zeigt, dass es sich um eine falsche Ersparnis handelt, die Menschen am Ende Tausende kosten kann\u201c, erkl\u00e4rte Detective Chief Inspector Emma Warbey von der Police Intellectual Property Crime Unit (PIPCU) der Londoner Polizei. Gleichzeitig schade Piraterie der Unterhaltungsindustrie und entziehe ihr Gelder, die Arbeitspl\u00e4tze sichern w\u00fcrden. Noch schwerer wiege jedoch das Risiko f\u00fcr Endnutzer, Opfer von Datenklau, Cyberkriminalit\u00e4t und Betrug zu werden.<\/p>\n<p>Einordnung der Streaming-Kampagne<\/p>\n<p>Wie bei vielen Anti-Piraterie-Studien gilt auch hier: Die Zahlen von Censuswide stammen aus dem Umfeld der Rechteinhaber, weswegen man die Schlussfolgerungen entsprechend kritisch betrachten muss. Wer selbst im Graubereich unterwegs ist, wei\u00df, dass man sich oftmals schon durch die Nutzung eines Ad-Blockers gegen einige Risiken absichern kann. Nat\u00fcrlich arbeiten manche illegale Streaming-Portale mit animierter und anderweitig aggressiver Werbung, mit Abo-Abzocke oder angeblichen Add-Ons, hinter denen sich Spyware versteckt. Im worst case verteilen die Streaming-Portale sogar Schadsoftware, mit der man versucht \u00fcber den Browser in die PCs der Zuschauer einzudringen. Doch das ist wirklich die Ausnahme und kann mit einer guten Antivirensoftware abgewehrt werden.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Sicherheitsl\u00fccke sitzt meistens vor dem PC<\/p>\n<p>Wer seinen Kopf eingeschaltet l\u00e4sst und einen Werbeblocker nutzt, kann den meisten Risiken aus dem Weg gehen. Ob die von der Kampagne pr\u00e4sentierten Schadenssummen und Statistiken repr\u00e4sentativ sind oder schlichtweg der Abschreckung dienen sollen, bleibt offen. Unbestritten ist jedoch, dass kostenlose Streams selten wirklich \u201ekostenlos\u201c sind. Sie haben ohne Zweifel ihre Schattenseiten. Doch statt das Geld in solche Marketing-Aktionen zu stecken, sollte man sich vielleicht besser dar\u00fcber Gedanken machen, wie man den Markt k\u00fcnftig besser gestalten kann. Gerade wenn es um legales Streaming geht, gibt es hierzulande so viele Anbieter, dass man Unsummen bezahlen m\u00fcsste, um Zugriff auf die H\u00e4lfte aller verf\u00fcgbaren Inhalte zu haben. Und gef\u00fchlt werden es jeden Monat mehr Streaming-Anbieter statt weniger. <\/p>\n<p>In England sind es vor allem die Live-Fu\u00dfball\u00fcbertragungen, die ein gro\u00dfes Loch in den Geldbeutel rei\u00dfen. Kein Wunder, <strong><a href=\"https:\/\/tarnkappe.info\/artikel\/iptv\/illegales-streaming-boomt-millionen-briten-schauen-fussball-schwarz-322765.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" title=\"Illegales Streaming boomt: Millionen Briten schauen Fu\u00dfball schwarz\">wenn sich so viele Briten anderweitig orientieren<\/a><\/strong>, um trotzdem das Spiel ihrer Lieblingsmannschaft live verfolgen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Streaming-Portale als Abzocke? Traue keiner Studie, die Sky UK nicht selbst gef\u00e4lscht hat, d\u00fcrften sich so manche Leser&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":720090,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-720089","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-uk","15":"tag-united-kingdom","16":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","17":"tag-vereinigtes-koenigreich","18":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","19":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115898930154261439","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/720089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=720089"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/720089\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/720090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=720089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=720089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=720089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}