{"id":720542,"date":"2026-01-15T15:42:12","date_gmt":"2026-01-15T15:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/720542\/"},"modified":"2026-01-15T15:42:12","modified_gmt":"2026-01-15T15:42:12","slug":"ukraine-krieg-ein-kredit-fuers-falsche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/720542\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg \u2013 Ein Kredit f\u00fcrs Falsche"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img316857\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/316857.jpeg\" alt=\"Die Ukraine braucht Geld, um das Land am Leben zu halten. Der neue europ\u00e4ische Kredit bevorzugt aber Waffen.\"\/><\/p>\n<p>Die Ukraine braucht Geld, um das Land am Leben zu halten. Der neue europ\u00e4ische Kredit bevorzugt aber Waffen.<\/p>\n<p>Foto: dpa\/AP\/Dan Bashakov<\/p>\n<p>Neue Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1196332.ukraine-krieg-solidaritaet-auf-eigene-kosten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach dem fehlgeschlagenen Versuch, russische Staatsgelder zu entwenden<\/a>, hat sich die Europ\u00e4ische Union auf einen neuen Kredit f\u00fcr das angegriffene Land geeinigt. Die 90 Milliarden Euro, die Kiew in den kommenden zwei Jahren erhalten wird, sollen das Land in den Augen der EU in die \u00bbPosition der St\u00e4rke\u00ab bringen. Was das genau hei\u00dfen soll, kann bis heute niemand so wirklich erkl\u00e4ren. Sicher scheint zu sein, dass die Vorstellungen in Kiew dar\u00fcber und \u00fcber die Verwendung der neuen Milliarden auseinandergehen d\u00fcrften. <\/p>\n<p>Die EU verwandelt die Ukraine mit dem Kredit endg\u00fcltig in einen abh\u00e4ngigen Markt. Zwei Drittel der Gelder, so will es Br\u00fcssel, sind f\u00fcr neue Waffen gedacht. Und die, auch das will Br\u00fcssel, sollen doch bitte in Europa gekauft werden. Kiew muss sich also mit dem verteidigen, was dort hergestellt wird. Im Sinne der Ukraine ist das nur bedingt, vor allem, was die Luftabwehr betrifft. <\/p>\n<p>Die Aufteilung des Kredits stellt Kiew vor ein weiteres Problem.<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1195898.ukraine-kiew-geraet-in-geldnot.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Eigentlich ging man davon aus, die gesamten 90 Milliarden f\u00fcr den Haushalt verwenden zu k\u00f6nnen<\/a>. Mit diesem Versprechen entwarf die ukrainische Regierung ihren Etat. Das Geld f\u00fcr die Waffen sollte aus anderen Quellen kommen. <\/p>\n<p>Jetzt ist die ukrainische Regierung mit einem riesigen Haushaltsloch konfrontiert. Und das zu einer Unzeit, in der enorme Summen f\u00fcr die Wiederherstellung der Infrastruktur aufgebracht werden m\u00fcssen, die so nicht eingeplant waren. Woher das fehlende Geld kommen soll, wei\u00df niemand. Im Land bef\u00fcrchtet man neue Schulden und eine weiter steigende Inflation. Das sind schlechte Aussichten f\u00fcr die Ukraine. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ukraine braucht Geld, um das Land am Leben zu halten. Der neue europ\u00e4ische Kredit bevorzugt aber Waffen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":720543,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,1423,158,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-720542","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-belgien","11":"tag-europaeische-union","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/720542","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=720542"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/720542\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/720543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=720542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=720542"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=720542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}