{"id":720923,"date":"2026-01-15T19:06:20","date_gmt":"2026-01-15T19:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/720923\/"},"modified":"2026-01-15T19:06:20","modified_gmt":"2026-01-15T19:06:20","slug":"bezirke-kaffeewette-untersagt-bezirke-wollen-sammeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/720923\/","title":{"rendered":"Bezirke: Kaffeewette untersagt &#8211; Bezirke wollen sammeln"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCBne tspCBnf tspCBng\">\u00dcber eine allj\u00e4hrliche Sammlung von Kaffeepackungen zur Versorgung von Obdachlosen in Berlin gibt es Streit. Die Senatskanzlei \u00e4u\u00dferte rechtliche Bedenken\u00a0gegen die sogenannte Kaffeewette, an der sich in diesem Jahr alle Bezirke mit Ausnahme von Friedrichshain-Kreuzberg beteiligen wollten. Dar\u00fcber hatte zun\u00e4chst der \u201eTagesspiegel\u201c berichtet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCBne\">Die Aktion, die vor rund sieben Jahren ins Leben gerufen wurde, war in diesem Jahr vom 19. Januar bis 5. Februar 2026 geplant. Die Senatskanzlei habe dies jedoch untersagt, teilten mehrere Bezirke mit. \u201eDie Senatskanzlei informierte die Berliner Bezirke dar\u00fcber, dass nach der Entscheidung des Regierenden B\u00fcrgermeisters der Verdacht auf K\u00e4uflichkeit oder Bestechlichkeit best\u00fcnde\u201c, teilte etwa das Bezirksamt Neuk\u00f6lln mit.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCBne\">\u201eWie bei allen \u00f6ffentlichen Aktionen schauen wir genau hin, wie die Kaffeewette umgesetzt werden kann. Daran arbeiten wir gerade \u2013 mit dem klaren Ziel, den positiven Kern der Idee zu bewahren\u201c, teilte Senatssprecherin Christine Richter auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.\u00a0<\/p>\n<p> Hikel: Schlag ins Gesicht\u00a0 <\/p>\n<p class=\"tspCBne\">Neuk\u00f6llns Bezirksb\u00fcrgermeister Martin Hikel (SPD) sprach jedoch von einem Schlag ins Gesicht f\u00fcr engagierte Unternehmen und B\u00fcrger, die ein Zeichen des Zusammenhalts h\u00e4tten setzen wollen. \u201eEs geht darum, dass die K\u00e4ltehilfe gest\u00e4rkt wird. Die sind der Star bei der Wette\u201c, sagte Hikel der RBB-Abendschau.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCBne\">Nach Angaben der Reinickendorfer Bezirksb\u00fcrgermeisterin Emine Demirb\u00fcken-Wegner (CDU) erkl\u00e4rten beteiligte Unternehmen als Wettpaten nunmehr\u00a0ihren R\u00fcckzug aus der Kaffeewette.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspCBne\">Beide Bezirksb\u00fcrgermeister kritisierten die Haltung der Senatskanzlei als kaltherzig und erkl\u00e4rten, an der Kaffeesammlung festhalten zu wollen. Auch in Tempelhof-Sch\u00f6neberg und Lichtenberg sollen Kaffeepakete gesammelt werden.<\/p>\n<p> Im Jahr 2019 ins Leben gerufen <\/p>\n<p class=\"tspCBne\">Die Aktion war 2019 in Berlin-Neuk\u00f6lln ins Leben gerufen worden: B\u00fcrger wurden dazu aufgerufen, Kaffeep\u00e4ckchen zur Unterst\u00fctzung lokaler K\u00e4ltehilfeeinrichtungen zu spenden. Jeder Bezirk, der es schaffte, mindestens 500 solcher P\u00e4ckchen zu sammeln, erhielt von einem Einzelh\u00e4ndler und mehreren Partnern 2.500 Euro zus\u00e4tzlich f\u00fcr die K\u00e4ltehilfe im jeweiligen Bezirk.<\/p>\n<p class=\"tspCBne\">\u201eDie Kaffeewette ist eine sch\u00f6ne Idee f\u00fcr die wichtige Arbeit der K\u00e4ltehilfe in unserer Stadt. Sie steht f\u00fcr das, was Berlin ausmacht: Offenheit, Begegnung und Zusammenhalt\u201c, betonte Senatssprecherin Richter. \u201eDer Regierende B\u00fcrgermeister findet diesen Ansatz ausdr\u00fccklich gut.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspCBne\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260115-930-551516\/2<\/p>\n<p class=\"tspCBne\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcber eine allj\u00e4hrliche Sammlung von Kaffeepackungen zur Versorgung von Obdachlosen in Berlin gibt es Streit. 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