{"id":721375,"date":"2026-01-15T23:14:09","date_gmt":"2026-01-15T23:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/721375\/"},"modified":"2026-01-15T23:14:09","modified_gmt":"2026-01-15T23:14:09","slug":"hibernations-end-review-metal-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/721375\/","title":{"rendered":"Hibernation\u00b4s End Review \u2022 metal.de"},"content":{"rendered":"<p>Mit etwas Versp\u00e4tung ist das Zweitwerk aus dem Hause FROSTSCHOCK eingetroffen, das auf den Namen \u201eHibernation\u00b4s End\u201c h\u00f6rt. Die Band hat schon mit dem selbstbetitelten Deb\u00fct anno 2023 f\u00fcr Aufsehen gesorgt. Immerhin k\u00f6nnten die Nordrhein-Westfalener als amtliche G\u00f6theborg-Version aus Deutschland in die Geschichte eingehen.<\/p>\n<p>\u201eHibernation\u00b4s End\u201c hat einen Hang zu Melodien, Riffs und noch mehr Melodien<\/p>\n<p>Auf der Stelle treten FROSTSCHOCK allerdings nicht und bringen vielleicht keine eigene Note in ihre Musik, plustern sie allerdings mit allerhand genre\u00fcbergreifenden Ideen auf. Das kommt auch genauso kraftstrotzend r\u00fcber, wie es klingt. Schon der Opener \u201eWeb Of Lies\u201c macht direkt einen Heidenl\u00e4rm, der aber nicht einfach als Krach zu bezeichnen ist, sondern von ein paar tollen Melodien getragen wird und einen kurzen, unvermittelten Riff-Moment hat: Unwiderstehlich. Das Outro stellt eine Tetris-m\u00e4\u00dfige Klimperei dar, die uns ganz schnell unsere Kindheit zur\u00fcckholt. Damit kann man auf einem Death-Metal-Album nicht unbedingt rechnen.<\/p>\n<p>FROSTSCHOCK sind k\u00fchl, cool und bemerkenswert versiert<\/p>\n<p>Auf Song Nummer 2 (\u201eEmerged\u201c) schl\u00e4gt die Band sogar Nu-Metal-Pfade ein, w\u00e4hrend die einsetzenden Gangshouts erstaunlich gut funktionieren. \u201eThe Swarm\u201c wiederum weckt Reminiszenzen an DISSECTION, weil der Gesang deutlich kr\u00e4chzender eingesetzt wird. Vielleicht ein erster H\u00f6hepunkt auf \u201eHibernation\u00b4s End\u201c. Ab dem Titeltrack finden FROSTSCHOCK dann zu ihrem Sound, der mit thrashigen Stakkato-Fetzen aufwartet, w\u00e4hrend der Gesang in Richtung Trevor Strnad tendiert, die Geschwindigkeit zwar noch nicht ganz an die Referenz THE BLACK DAHLIA MURDER herankommt, die Produktion aber durchaus als \u00e4hnlich \u201efett\u201c bezeichnet werden kann.<\/p>\n<p>Ein Treffer ins kalte Schwarz<\/p>\n<p>Wie durchdacht FROSTCHOCK auf \u201eHibernation\u00b4s End\u201c vorgehen, sp\u00fcrt man nicht nur beim Songwriting. Das vermittelt Atmosph\u00e4re, winterliche Gedanken und eine Bedrohung, die aus dem Dunkel droht. Dazu passt das Cover Artwork und die (leider nicht verst\u00e4ndlichen) Lyrics, die mehr als Szenen aus dem Schlachthaus bereithalten. Gegen das beklemmende Unwohlsein gehen die vier Musiker mit \u00fcbertrieben guten Melodiepassagen vor, die allen Fans von schwedischem Melodic-Death-Metal mindestens ein L\u00e4cheln ins Gesicht zaubern.<\/p>\n<p>Mit beachtlicher Finesse ver\u00f6ffentlichen FROSTSCHOCK also ihr zweites Album auf einem Niveau, dass m\u00f6glicher Weise schwer zu toppen sein wird. \u201eHineration\u00b4s End\u201c macht durchgehend Spa\u00df und f\u00fcr eine Eigenproduktion klingen die acht Songs amtlich. Der Band gelingt der Spagat zwischen altert\u00fcmlichem Death Metal und schwarzangehauchtem Thrashcore sehr gut. Damit stehen FROSTSCHOCK schon sehr fr\u00fch auf eigenen F\u00fcssen, die vielleicht in fremden Schuhen stecken, erstaunlicher Weise aber wie angegossen passen. Chapeau!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit etwas Versp\u00e4tung ist das Zweitwerk aus dem Hause FROSTSCHOCK eingetroffen, das auf den Namen \u201eHibernation\u00b4s End\u201c h\u00f6rt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":721376,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[29,214,30,1779,810,215],"class_list":{"0":"post-721375","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-music","12":"tag-musik","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115901658973744879","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=721375"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721375\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/721376"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=721375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=721375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=721375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}