{"id":72167,"date":"2025-04-30T03:16:10","date_gmt":"2025-04-30T03:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/72167\/"},"modified":"2025-04-30T03:16:10","modified_gmt":"2025-04-30T03:16:10","slug":"per-dekret-trump-erlaesst-zollerleichterungen-fuer-autobauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/72167\/","title":{"rendered":"Per Dekret: Trump erl\u00e4sst Zollerleichterungen f\u00fcr Autobauer"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.04.2025 03:05 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump hat ein Dekret zur Abmilderung der Z\u00f6lle f\u00fcr Autobauer unterzeichnet. F\u00fcr sie gilt k\u00fcnftig nur noch ein Zolltarif: entweder 25 Prozent Aufschlag f\u00fcr im Ausland gebaute Autos oder 25 Prozent Zoll auf Stahl oder Aluminium.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein Dekret mit Zollerleichterungen f\u00fcr Autobauer unterzeichnet. Trumps Anordnung sieht vor, dass die Hersteller nicht mehrfach durch Z\u00f6lle f\u00fcr Autos sowie f\u00fcr Material wie Stahl belastet werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie ein Vertreter des US-Handelsministeriums mitteilte, sollen die Unternehmen in den USA nur einen Zolltarif zahlen: entweder den 25-prozentigen Aufschlag f\u00fcr im Ausland gebaute Autos oder die 25 Prozent Zoll auf Stahl oder Aluminium. Die Regelung solle auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Autobauer in den USA gelten, so der US-Regierungsvertreter. Als Beispiel nannte er BMW mit seiner Fabrik im Bundesstaat South Carolina oder Mercedes im Bundesstaat Alabama.<\/p>\n<p>    Unternehmen sollen Lieferketten in den USA aufbauen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr alle in den Vereinigten Staaten hergestellten und verkauften Fahrzeuge, die auf importierte Ersatzteile angewiesen sind, gilt laut dem Dekret zudem eine \u00dcbergangsfrist von zwei Jahren. Im ersten Jahr (3. April 2025 bis 30. April 2026) k\u00f6nnen US- und ausl\u00e4ndische Hersteller demnach eine Zollminderung von 3,75 Prozent in Anspruch nehmen. Im zweiten Jahr (1. Mai 2026 bis 30. April 2027) gilt ein Abschlag von 2,5 Prozent &#8211; ab dem dritten Jahr endet die \u00dcbergangsfrist.\u00a0Dies soll den Unternehmen helfen, binnen zwei Jahren Lieferketten in den USA aufzubauen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit werde den Autoherstellern &#8222;kurzfristig&#8220; geholfen, sagte Trump vor seiner Abreise nach Detroit im US-Bundesstaat Michigan. In der Stadt Warren n\u00f6rdlich von Detroit hielt er eine Rede zu den ersten 100 Tagen seiner zweiten Amtszeit. In Detroit haben die f\u00fchrenden US-Autohersteller General Motors, Ford und Chrysler ihren Sitz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie US-Werke der deutschen Autohersteller sind auf Importe aus Drittl\u00e4ndern angewiesen. Auch deutsche Unternehmen exportieren in gr\u00f6\u00dferem Umfang Autoteile in die USA &#8211; sowohl als Lieferung f\u00fcr amerikanische Autobauer als auch f\u00fcr die Autofabriken deutscher Hersteller in den USA.\u00a0<\/p>\n<p>    Experten warnen vor sinkenden Verkaufszahlen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump will mit seiner Zollpolitik Investitionen und Arbeitspl\u00e4tze in die USA zur\u00fcckholen. Experten warnen jedoch, dass die Z\u00f6lle zu h\u00f6heren Autopreisen f\u00fchren und die Verkaufszahlen der US-Autobauer sinken k\u00f6nnten &#8211; und damit Arbeitspl\u00e4tze in Gefahr gerieten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDenn nach Sch\u00e4tzungen von Marktforschern wird rund die H\u00e4lfte der in den USA verkauften Fahrzeuge au\u00dferhalb des Landes montiert. Selbst US-Hersteller produzieren viele Wagen im Ausland, etwa in Mexiko. Und auch die in den USA gebauten Fahrzeugen kommen sch\u00e4tzungsweise nur zu 40 bis 50 Prozent aus dem eigenen Land.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBranchenvertreter hatten nach Trumps Z\u00f6llen auch darauf hingewiesen, dass die Fabriken nicht kurzfristig in die USA verlegt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>    US-Autobauer reagieren positiv<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Handelsminister Howard Lutnick sagte dem &#8222;Wall Street Journal&#8220;, Trumps &#8222;Deal&#8220; werde &#8222;ein gro\u00dfer Sieg f\u00fcr die Handelspolitik des Pr\u00e4sidenten sein, weil Unternehmen belohnt werden, die bereits im Inland produzieren&#8220;. Zugleich werde Herstellern, die Investitionen in den USA und eine Ausweitung der inl\u00e4ndischen Produktion zugesagt h\u00e4tten, &#8222;ein Weg aufgezeigt&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Autobauer begr\u00fc\u00dften den Schritt. &#8222;Wir sind Pr\u00e4sident Trump dankbar f\u00fcr seine Unterst\u00fctzung der US-Autoindustrie und der Millionen Amerikaner, die von uns abh\u00e4ngig sind&#8220;, erkl\u00e4rte etwa die Chefin von General Motors, Mary Barra. Die B\u00f6rsen reagierten positiv auf die Zollerleichterung. Die New Yorker Wall Street schloss mit Kursgewinnen Auch in Asien und Europa war es zu Kursgewinnen gekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.04.2025 03:05 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump hat ein Dekret zur Abmilderung der Z\u00f6lle f\u00fcr Autobauer unterzeichnet. 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