{"id":722254,"date":"2026-01-16T07:32:12","date_gmt":"2026-01-16T07:32:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722254\/"},"modified":"2026-01-16T07:32:12","modified_gmt":"2026-01-16T07:32:12","slug":"altersgrenze-fuer-social-media-millionen-konten-in-australien-offline","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722254\/","title":{"rendered":"Altersgrenze f\u00fcr Social-Media &#8211; Millionen Konten in Australien offline"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/internet-soziale-medien-100.jpg\" alt=\"Eine Jugendliche blickt auf ihr Handy.\" title=\"Eine Jugendliche blickt auf ihr Handy. | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 16.01.2026 07:25 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Australien hatte als erstes Land weltweit eine Altersbeschr\u00e4nkung f\u00fcr die Nutzung von Social-Media-Portalen eingef\u00fchrt. Und die schon ersten Wochen zeigen: Die Betreiber halten sich an das Verbot und haben Millionen Accounts deaktiviert.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seit mehr als einem Monat ist f\u00fcr Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Australien der Zugang zu eigenen Social-Media-Accounts tabu. Angaben der australischen Regierung zufolge funktioniert die Zusammenarbeit mit den Betreibern der Internetportale dabei gut &#8211; mittlerweile seien mehr als 4,7 Millionen Zug\u00e4nge von Nutzerinnen und Nutzern dieser Altersgruppe deaktiviert worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach vorl\u00e4ufigen Auswertungen der Online-Sicherheitsbeh\u00f6rde eSafety unternehmen Plattformen demnach &#8222;ernsthafte Anstrengungen&#8220;, um Minderj\u00e4hrigen den Zugang zu verwehren. Von den Regelungen betroffen sind etwa Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook, YouTube, der Kurznachrichtendienst X, Reddit und Twitch. Ausgenommen sind verschiedene Messenger- und Spiele-Dienste wie Roblox, WhatsApp und Facebook Messenger. Allein der Konzern Meta, Eigent\u00fcmer von Facebook, Instagram und Threads, erkl\u00e4rte, dass bis zum Tag nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 10. Dezember 2025 bereits fast 550.000 Konten entfernt worden seien, die unter 16-J\u00e4hrigen geh\u00f6rten.<\/p>\n<p>    &#8222;Wir wollen, dass unsere Kinder eine Kindheit haben&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Australien ist weltweit das erste Land, das ein solches Social-Media-Verbot f\u00fcr Kinder und Jugendliche eingef\u00fchrt hat. Hintergrund sind unter anderem Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes oder Auswirkungen auf die psychische Gesundheit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch jetzt sieht der australische Regierungschef Anthony Albanese in der Entscheidung den richtigen Schritt. &#8222;Wir wollen, dass unsere Kinder eine Kindheit haben &#8211; und dass Eltern wissen, dass wir hinter ihnen stehen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Gesetz war bereits Ende 2024 verabschiedet worden. Fast alle gro\u00dfen Parteien hatten den Vorsto\u00df von Albanese im Parlament unterst\u00fctzt. Die betroffenen Plattformen bekamen zw\u00f6lf Monate Zeit, sich auf die neuen Altersbeschr\u00e4nkungen einzustellen. Bei Verst\u00f6\u00dfen drohen den Unternehmen Bu\u00dfgelder von umgerechnet bis zu 28,5 Millionen Euro. Reddit hat gegen das Verbot Klage eingereicht.<\/p>\n<p>    Weh der Alterspr\u00fcfung bleibt Plattformen \u00fcberlassen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Noch sei es jedoch zu fr\u00fch, um zu sagen, ob die Plattformen die Vorschriften vollst\u00e4ndig einhalten, betonte die Leiterin der australischen Beh\u00f6rde f\u00fcr Sicherheit im Internet, Julie Inman Grant. Denn den Unternehmen ist es selbst \u00fcberlassen, wie sie das Alter der Nutzerinnen und Nutzer \u00fcberpr\u00fcfen, etwa \u00fcber die Auswertung von Nutzerdaten, \u00fcber hochgeladene Fotos oder eine verpflichtende Vorlage eines Ausweises.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Meta-Konzern dr\u00e4ngt deshalb darauf, dass auch die Betreiber von App-Stores verpflichtet werden sollten, das Alter der Nutzer zu \u00fcberpr\u00fcfen und die Zustimmung der Eltern einzuholen, bevor Minderj\u00e4hrige unter 16 Jahren eine App herunterladen k\u00f6nnen. Dies sei die einzige M\u00f6glichkeit, einen Wettlauf gegen Kinder zu vermeiden, die auf neue Apps ausweichen, um dem Verbot zu entgehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.01.2026 07:25 Uhr Australien hatte als erstes Land weltweit eine Altersbeschr\u00e4nkung f\u00fcr die Nutzung von Social-Media-Portalen eingef\u00fchrt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":722255,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1912,13,198,16468,14,15,12,154,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-722254","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-australien","9":"tag-headlines","10":"tag-internet","11":"tag-jugendschutz","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-social-media","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115903617292477589","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=722254"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722254\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/722255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=722254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=722254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=722254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}