{"id":722399,"date":"2026-01-16T08:52:13","date_gmt":"2026-01-16T08:52:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722399\/"},"modified":"2026-01-16T08:52:13","modified_gmt":"2026-01-16T08:52:13","slug":"der-boersen-tag-freitag-16-januar-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722399\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Freitag, 16. Januar 2026"},"content":{"rendered":"<p>09:51 Uhr\u00d6lpreise geben weiter nach<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die \u00d6lpreise geben weiter nach, nachdem sich die Sorgen \u00fcber m\u00f6gliche Lieferunterbrechungen aus dem Nahen Osten abschw\u00e4chten. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte sich in der Iran-Krise zuletzt abwartend ge\u00e4u\u00dfert. Die Roh\u00f6lsorte <b class=\"bold\">Brent<\/b> aus der Nordsee verbilligt sich um 0,3 Prozent auf 63,59 Dollar je Barrel. Das US-\u00d6l <b class=\"bold\">WTI<\/b> notiert 0,2 Prozent schw\u00e4cher bei 59,06 Dollar. <\/p>\n<p>09:33 UhrPorsche-Absatz bricht in China ein<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Porsche<\/b> hat vor allem wegen eines Absatzeinbruchs in China im vergangenen Jahr zehn Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahr. Insgesamt lieferte die Volkswagen-Tochter knapp 280.000 Wagen an die Kunden aus, wie derSportwagenbauer mitteilte. Die Verk\u00e4ufe lagen damit erstmals seit 2020 unter der Marke von 300.000 St\u00fcck. In China erlitt Porsche die gr\u00f6\u00dften Einbu\u00dfen mit einem Minus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 41.000 Wagen, in Deutschland schrumpfte der Absatz um 16 Prozent. Neben der schwachen Nachfrage nach Luxusprodukten in China belasteten Angebotsl\u00fccken beim Porsche 718 und dem SUV Macan, das in Europa nicht mehr mit Verbrennungsmotor verkauft wurde, erkl\u00e4rte Vertriebschef Matthias Becker.<\/p>\n<p>09:17 Uhr&#8220;Heute ist erst einmal Pause&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> gibt zum Start in das heutige Gesch\u00e4ft leicht nach. Der deutsche B\u00f6rsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 25.335 Punkten, nachdem er gestern 0,3 Prozent fester mit 25.352 Z\u00e4hlern geschlossen hatte. &#8222;Die Vorgaben fallen uneinheitlich aus&#8220;, kommentiert ntv-B\u00f6rsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. &#8222;Heute ist erst einmal Pause nach dem grandiosen Jahresauftakt.&#8220;<\/p>\n<p>09:00 UhrExperten: Rezessionsgefahr hat sich leicht erh\u00f6ht<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">kurzfristigen Aussichten f\u00fcr die deutsche Wirtschaft<\/b> haben sich offenbar \u00fcber den Jahreswechsel kaum ver\u00e4ndert. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des gewerkschaftsnahen Instituts f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK). Zugleich habe sich die Rezessionsgefahr f\u00fcr die Wirtschaft leicht erh\u00f6ht. F\u00fcr das erste Quartal von Januar bis Ende M\u00e4rz weist der Indikator f\u00fcr dieses Szenario eine Wahrscheinlichkeit von 28,0 Prozent aus. Anfang Dezember betrug sie f\u00fcr die folgenden drei Monate noch 26,4 Prozent. Die geringf\u00fcgige Eintr\u00fcbung f\u00e4llt nach Analyse von IMK-Konjunkturexperte Thomas Theobald aber kaum ins Gewicht. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator zeige wie im Dezember &#8222;gelb-gr\u00fcn&#8220; an, was f\u00fcr ein moderates Wachstum spreche.<\/p>\n<p>08:37 UhrInflationsrate f\u00e4llt unter Zwei-Prozent-Marke<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sinkende Preise f\u00fcr Benzin, Strom und einige Lebensmittel haben die <b class=\"bold\">Inflationsrate in<\/b> <b class=\"bold\">Deutschland<\/b> im Dezember auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr gedr\u00fcckt. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich nur noch um 1,8 Prozent zum Vorjahresmonat nach jeweils 2,3 Prozent im Oktober und November, wie das Statistische Bundesamt eine fr\u00fchere Sch\u00e4tzung best\u00e4tigte. Einen niedrigeren Wert gab es zuletzt im September 2024 mit 1,6 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Gesamtjahr 2025 zogen die Kosten f\u00fcr die Lebenshaltung um durchschnittlich 2,2 Prozent an. In diesem Tempo waren sie bereits 2024 gestiegen. &#8222;Die Entwicklung der Verbraucherpreise hat sich damit stabilisiert&#8220;, sagte die Pr\u00e4sidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand. <\/p>\n<\/p>\n<p>08:21 UhrTSMC treibt Tech-Aktien und Kospi<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">An den asiatischen Aktienm\u00e4rkten setzt sich keine einheitliche Tendenz durch. Gefragt sind nach dem starken Ausblick von Taiwan Semiconductors Manufacturing (TSMC) Techologiewerte. Davon profitiert der <b class=\"bold\">Kospi<\/b> in Seoul, er steigt um 0,6 Prozent und markiert Allzeithochs. Die B\u00f6rsen in Tokio und in Shanghai k\u00f6nnen sich dagegen nur behaupten. In Hongkong gibt der <b class=\"bold\">Hang-Seng<\/b> 0,2 Prozent ab. Der Leitindex in Sydney zieht dagegen um ein halbes Prozent an, gest\u00fctzt vor allem von Gewinnen im Bankensektor.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">TSMC gewinnen 2,7 Prozent auf 1.735 Taiwan-Dollar. Der Konzern hatte am Donnerstag nach B\u00f6rsenschluss einen unerwartet starken Ausblick ver\u00f6ffentlicht. Das Angebot an modernen Chips von TSMC k\u00f6nnte f\u00fcr einige Zeit knapp bleiben, urteilen die Analysten der Citigroup. Sie haben das Kursziel von 2.450 auf 2.600 Taiwan-Dollar angehoben. Trotz der steigenden Kosten f\u00fcr fortschrittlichere Knoten sei KI sowohl f\u00fcr den Umsatz als auch f\u00fcr die Marge positiv. Dies st\u00e4rke die F\u00e4higkeit des Unternehmens, seine branchenf\u00fchrende Profitabilit\u00e4t \u00fcber den gesamten Zyklus hinweg aufrechtzuerhalten, so die Analysten. Beim Advanced Packaging gehen die Analysten davon aus, dass die Kapazit\u00e4t von TSMC im Jahr 2026 1,2 bis 1,3 Millionen Wafer erreichen und im Jahr 2027 auf 1,8 bis 2 Millionen steigen k\u00f6nnte. Samsung Electronics gewinnen in Seoul 3,3 Prozent, SK Hynix knapp 1 Prozent.<\/p>\n<p>08:04 UhrWie geht der Dax ins Wochenende?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte werden zum Wochenausklang zun\u00e4chst etwas leichter erwartet. So wird der <b class=\"bold\">Dax<\/b> bei 25.290 Z\u00e4hlern gesehen. Die Stimmung ist unver\u00e4ndert gut, mit einem Plus von gut drei Prozent in den ersten beiden Wochen des Jahres ist im DAX bereits einiges eingepreist. Vom kleinen Verfall am Terminmarkt werden am Mittag kaum Impulse erwartet. Das Umfeld ist ansonsten unver\u00e4ndert, die Themen lauten Venezuela, Iran und auch Gr\u00f6nland. Brent handelt bei 63,50 Dollar je Barrel und signalisiert bei unver\u00e4nderten Kursen gegen\u00fcber Vortagesschluss keine ver\u00e4nderte Risikowahrnehmung. Auch Anleihen und Gold starten wenig ver\u00e4ndert in den Tag.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Allgemein positiv wird der Zolldeal zwischen den USA und Taiwan gewertet. Wie es von der Societe Generale dazu hei\u00dft, scheint Taiwan mit dem von 20 auf 15 Prozent gesenkten Z\u00f6llen im Gegensatz zu S\u00fcdkorea und Japan durch das Abkommen mehr Flexibilit\u00e4t zu genie\u00dfen, was wahrscheinlich auf seine dominante und nahezu monopolistische Stellung im Bereich fortschrittlicher Chips zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Mit Blick auf den globalen Handel wird mit dem EU-Indien-Freihandelsabkommen f\u00fcr Ende das Monats gerechnet.<\/p>\n<p>07:44 Uhr&#8220;Pr\u00e4mie deutlich h\u00f6her als gedacht&#8220;: Kl\u00f6Co vor Kurssprung<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Das Gebot kommt nicht unerwartet, die Pr\u00e4mie ist aber deutlich h\u00f6her als gedacht&#8220;, so ein Marktteilnehmer zu dem Gebot von <b class=\"bold\">Worthington<\/b> <b class=\"bold\">Steel<\/b> f\u00fcr <b class=\"bold\">Kl\u00f6ckner<\/b>. Das Gebot sei mit 11 Euro je Aktie eine deutliche Pr\u00e4mie und sollte helfen, die Annahmequote von 65 Prozent zu erreichen. Die Pr\u00e4mie entspreche dem Unternehmen zufolge 98 Prozent auf den unbeeinflussten volumengewichteten 3-Monatsdurchschnittskurs der Aktie am 5. Dezember 2025. Das Europagesch\u00e4ft hatte zuletzt positive Signale gesendet, der Gro\u00dfteil des Gesch\u00e4ftes werde allerdings in Amerika erzielt. Der Deal zeige zum einen, dass \u00dcbernahmen bereits fr\u00fch im Jahr starten. Zum anderen belege es, dass der Ausverkauf deutscher Unternehmen weitergehe, sagt der Marktteilnehmer.<\/p>\n<p>07:28 UhrEZB-Chefvolkswirt besorgt \u00fcber Druck auf Fed<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) wird nach den Worten ihres Chefvolkswirts Philip Lane vorerst keine Zins\u00e4nderung debattieren, falls die Wirtschaft auf Kurs bleibt. Neue Botschaften wie eine m\u00f6gliche Abweichung der US-Notenbank Fed von ihrem Kurs k\u00f6nnten die Aussichten jedoch eintr\u00fcben, sagte Lane der italienischen Zeitung &#8222;La Stampa&#8220;. F\u00fcr die Eurozone w\u00e4re es wirtschaftlich schwierig, wenn die Inflation in den USA nicht zum Zielwert zur\u00fcckkehre. Eine Neubewertung der k\u00fcnftigen Rolle des Dollars k\u00f6nne zudem &#8222;eine Art Finanzschock f\u00fcr den Euro&#8220; darstellen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Hintergrund ist der zunehmende Druck der US-Regierung auf Notenbankchef Jerome Powell. Das US-Justizministerium hat Ermittlungen gegen Powell wegen Kosten\u00fcberschreitungen bei einem Renovierungsprojekt eingeleitet. Powell weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck und bezeichnete das Vorgehen als Vorwand, um ihn wegen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump geforderter Zinssenkungen unter Druck zu setzen. <\/p>\n<p>07:08 UhrWeltwirtschaft trotzt Handelsschocks<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">neuen Konjunkturprognosen<\/b> des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) werden nach Aussage von dessen Chefin Kristalina Georgiewa die Widerstandsf\u00e4higkeit der Weltwirtschaft belegen. Die Weltwirtschaft wachse &#8222;ziemlich stark&#8220;, sagte Georgiewa. &#8222;Mehr vom Gleichen: Die Weltwirtschaft ist bemerkenswert widerstandsf\u00e4hig und der Handelsschock hat das globale Wachstum nicht aus der Bahn geworfen&#8220;, erkl\u00e4rte sie auf die Frage, was die neuen Prognosen zeigen w\u00fcrden. Der IWF wird seine aktualisierte Prognose voraussichtlich am 19. Januar ver\u00f6ffentlichen. Im Oktober hatte der Fonds seine Prognose f\u00fcr das globale BIP-Wachstum 2025 leicht auf 3,2 Prozent angehoben und die f\u00fcr 2026 bei 3,1 Prozent belassen.<\/p>\n<p>06:52 UhrDeutscher Ausverkauf: US-Konzern will Kl\u00f6Co schlucken<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Worthington Steel<\/b> will den deutschen Stahl- und Metallverarbeiter <b class=\"bold\">Kl\u00f6ckner<\/b> <b class=\"bold\">&amp; Co<\/b> \u00fcbernehmen. Darauf h\u00e4tten sich die beiden Unternehmen geeinigt, teilte Kl\u00f6ckner mit. Worthington biete im Rahmen eines freiwilligen \u00f6ffentlichen \u00dcbernahmeangebots an alle Aktion\u00e4re 11,00 Euro pro Kl\u00f6ckner-Aktie. Es sei eine Mindestannahmequote von 65 Prozent vorgesehen. Der Wert der Transaktion bel\u00e4uft sich insgesamt auf 2,1 Milliarden Euro.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen die Annahme. Anfang Dezember hatte Kl\u00f6ckner best\u00e4tigt, dass die beiden Unternehmen \u00fcber ein \u00dcbernahmeangebot verhandelten. Worthington ist wie Kl\u00f6Co ein Metallverarbeiter, der den Kunden etwa beim Flachstahl Vorarbeiten abnimmt und dadurch h\u00f6here Margen erzielen kann. Das 1955 gegr\u00fcndete Unternehmen mit Hauptsitz in Columbus im Bundesstaat Ohio besch\u00e4ftigt rund 6000 Mitarbeiter an 37 Standorten, vor allem in den USA, aber auch in Europa. Einer Pr\u00e4sentation zufolge geh\u00f6ren Zuk\u00e4ufe zur Strategie, wenn die Firmen unmittelbar zu h\u00f6heren Margen beitragen. Worthington Steel erzielte in dem Gesch\u00e4ftsjahr 2025 (per Ende Mai) einen Umsatz von 3,8 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>06:35 UhrKI-Boom st\u00fctzt, Sorgen um Yen belasten Asien-B\u00f6rsen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Hoffnung auf einen anhaltenden Boom bei K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) sorgt f\u00fcr eine uneinheitliche Entwicklung an den asiatischen B\u00f6rsen. Der <b class=\"bold\">MSCI<\/b>-Index f\u00fcr asiatische Aktien au\u00dferhalb Japans legt um 0,5 Prozent zu und bewegt sich in der N\u00e4he seines Rekordhochs. Die B\u00f6rse in Tokio tendiert hingegen schw\u00e4cher. Der <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index gibt 0,3 Prozent auf 53.927,29 Punkte nach. Der breiter gefasste <b class=\"bold\">Topix<\/b> notiert 0,2 Prozent niedriger bei 3659,81 Z\u00e4hlern. Der <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b> verliert 0,2 Prozent auf 4103,45 Stellen, w\u00e4hrend der Index der wichtigsten Unternehmen in <b class=\"bold\">Shanghai und Shenzhen<\/b> um 0,1 Prozent auf 4744,25 Punkte f\u00e4llt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In Japan nehmen Anleger nach einer kr\u00e4ftigen Rally Gewinne mit. Der Markt habe nach den starken Zuw\u00e4chsen in dieser Woche eine Pause gebraucht, sagt Kazunori Tatebe, Chefstratege bei Daiwa Asset Management. Die Gesamteinsch\u00e4tzung habe sich jedoch nicht ge\u00e4ndert. Die Rally war von der Hoffnung auf ein Konjunkturpaket von Ministerpr\u00e4sidentin Sanae Takaichi angetrieben worden, die eine vorgezogene Neuwahl anstreben k\u00f6nnte. Zu den Verlierern z\u00e4hlten die Aktien des Uniqlo-Mutterkonzerns Fast Retailing mit einem Minus von 1,62 Prozent. Dagegen legen die Papiere des Chip-Ausr\u00fcsters Advantest um 0,67 Prozent zu.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Fokus steht zudem der schwache Yen. Die W\u00e4hrungsh\u00fcter in Tokio schlossen zur St\u00fctzung des Yen keine Ma\u00dfnahmen aus, auch eine koordinierte Intervention mit Washington sei denkbar, sagt Finanzministerin Satsuki Katayama. Ein schw\u00e4cherer Yen verteuert die Importe und k\u00f6nnte die Inflation anheizen. Dies wiederum n\u00e4hrt die Spekulationen auf eine baldige Zinserh\u00f6hung durch die japanische Notenbank Bank of Japan. Die Rendite der f\u00fcnfj\u00e4hrigen japanischen Staatsanleihe erreichte daraufhin mit 1,645 Prozent ein Rekordhoch. <\/p>\n<p>06:18 UhrDas ist los im fr\u00fchen Devisengesch\u00e4ft<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> h\u00e4lt sich in der N\u00e4he eines Sechs-Wochen-Hochs, nachdem robuste US-Wirtschaftsdaten die Erwartungen an eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed d\u00e4mpften. Im asiatischen Handel verliert der Dollar 0,3 Prozent auf 158,14 Yen und legt leicht auf 6,9661 Yuan zu. Zur Schweizer W\u00e4hrung r\u00fcckt er etwas auf 0,8024 Franken vor. Der <b class=\"bold\">Euro<\/b> bleibt fast unver\u00e4ndert bei 1,1610 Dollar und zieht leicht auf 0,9317 Franken an. <\/p>\n<p>06:00 UhrKleines Plus mit gro\u00dfer Wirkung<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> ist wieder in der Spur: Im gestrigen Gesch\u00e4ft schloss der deutsche B\u00f6rsenleitindex 0,3 Prozent fester mit 25.352 Punkten. Zur Wochenmitte hatte er die ersten Verluste in dem noch jungen B\u00f6rsenjahr 2026 hinnehmen m\u00fcssen, nach zuvor acht Handelstagen mit Aufschl\u00e4gen und sechs Allzeithochs. Rekordzahlen des Chip-Auftragsfertigers TSMC hatten den Sektor inklusive Zulieferer gest\u00fctzt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum Ausklang der B\u00f6rsenwoche stehen noch einmal Unternehmenszahlen an, aber auch konjunkturseitig ist es interessant, denn der <b class=\"bold\">Preisauftrieb in Deutschland<\/b> d\u00fcrfte vor der Jahreswende deutlich nachgelassen haben. Klarheit bringen die endg\u00fcltigen Daten des Statistischen Bundesamtes. Es hat in vorl\u00e4ufigen Zahlen einen R\u00fcckgang der Jahressteuerungsrate im Dezember auf 1,8 Prozent gemeldet. Im November hatte die Inflation noch bei 2,3 Prozent gelegen und damit \u00fcber der Marke von 2,0 Prozent, die von der Europ\u00e4ischen Zentralbank als ideal f\u00fcr die Konjunktur im Euroraum angesehen wird.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unternehmensseitig ver\u00f6ffentlicht Daimler Truck Absatzzahlen f\u00fcr das abgelaufene Jahr. Daneben steht im milliardenschweren Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat f\u00fcr den Agrarchemie- und Pharmakonzern <b class=\"bold\">Bayer<\/b> eine richtungsweisende Entscheidung an. Der Oberste Gerichtshof der USA gibt voraussichtlich heute bekannt, ob er den Berufungsantrag des Unternehmens in einem zentralen Verfahren annimmt. Der n\u00e4chste m\u00f6gliche Termin f\u00fcr eine Bekanntgabe ist der darauffolgende Dienstag, da der Montag in den USA ein Feiertag ist. Eine Annahme des Antrags w\u00e4re f\u00fcr Bayer ein entscheidender Erfolg. Der Konzern hofft, auf diesem Weg grunds\u00e4tzliche Rechtssicherheit zu erlangen und die Klagewelle in den USA einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und der Autobauer <b class=\"bold\">Porsche<\/b> legt die Auslieferungszahlen f\u00fcr das vergangene Jahr vor. Die Schwaben litten vor allem unter dem Einbruch in China. Bis Ende September war der Absatz um sechs Prozent weltweit geschrumpft. Bei einem solchen R\u00fcckgang im Gesamtjahr h\u00e4tten die Schwaben erstmals seit 2020 weniger als 300.000 Autos losgeschlagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"09:51 Uhr\u00d6lpreise geben weiter nach Die \u00d6lpreise geben weiter nach, nachdem sich die Sorgen \u00fcber m\u00f6gliche Lieferunterbrechungen aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":722400,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-722399","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115903931630716821","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=722399"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722399\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/722400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=722399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=722399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=722399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}