{"id":722434,"date":"2026-01-16T09:11:20","date_gmt":"2026-01-16T09:11:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722434\/"},"modified":"2026-01-16T09:11:20","modified_gmt":"2026-01-16T09:11:20","slug":"herning-routiniers-laufen-heiss-handballer-bauen-auf-golla-und-wolff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722434\/","title":{"rendered":"Herning | Routiniers laufen hei\u00df: Handballer bauen auf Golla und Wolff"},"content":{"rendered":"<p>Herning (dpa) &#8211; Johannes Golla nahm die Ehrung als bester Spieler mit einem L\u00e4cheln in Empfang, dann gab es f\u00fcr den Kapit\u00e4n der deutschen Handballer nach dem gegl\u00fcckten EM-Start ein dickes Lob vom Bundestrainer. \u00abGolli hat ein absolutes Weltklasse-Spiel geliefert\u00bb, adelte Alfred Gislason die Leistung des Kreisl\u00e4ufers beim 30:27 des Olympia-Zweiten gegen \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Golla selbst ging nach seinem b\u00e4renstarken Auftritt schnell wieder zur Tagesordnung \u00fcber. Denn schon am Samstag (20.30 Uhr\/ARD\/Dyn) steht f\u00fcr die DHB-Auswahl gegen Serbien das zweite Vorrundenduell an. \u00abDas wird ein sehr leidenschaftliches Spiel, in dem wir den Kampf mitgehen m\u00fcssen\u00bb, mahnte Golla volle Konzentration an.<\/p>\n<p>Der 28 Jahre alte Familienvater von der SG Flensburg-Handewitt m\u00f6chte dann wieder vorangehen und die Mannschaft mitrei\u00dfen &#8211; so wie gegen \u00d6sterreich. \u00abEr war \u00fcberragend. Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr\u00bb, befand Gislason. Und Torwart Andreas Wolff, der zum EM-Auftakt ebenfalls einen \u00fcberzeugenden Auftritt hinlegte, lobte: \u00abGolli hat von der ersten bis zur letzten Minute durchgek\u00e4mpft.\u00bb<\/p>\n<p>Respekt vor Serbien<\/p>\n<p>Abwehrchef Golla, der mit sieben Toren bester deutscher Werfer war, wollte dar\u00fcber kein gro\u00dfes Aufheben machen. \u00abIch hatte mir vorgenommen voranzugehen, um direkt die H\u00e4rte in die Abwehr zu bekommen, die wir haben wollten\u00bb, sagte der Routinier.<\/p>\n<p>Darauf wird es gegen die Serben, die nach dem 27:29 gegen Spanien schon unter Druck stehen, erneut ankommen. \u00abDas ist eine sehr hei\u00dfbl\u00fctige Mannschaft. Wenn die einen Lauf bekommen, sind sie extrem schwer zu stoppen. Wenn man die spielen l\u00e4sst, wird es hart\u00bb, warnte Gislason vor dem n\u00e4chsten Gegner.<\/p>\n<p>Auch Wolff erwartet eine schwere Aufgabe. \u00abDie Serben haben viele abgezockte Spieler und ein fantastisches Torh\u00fcter-Duo. Das ist eine Mannschaft mit viel Charakter\u00bb, sagte der 34-J\u00e4hrige. Einen Torh\u00fcter in Topform kann die DHB-Auswahl da nat\u00fcrlich gut ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Wolff schon auf EM-Betriebstemperatur\u00a0<\/p>\n<p>Gegen \u00d6sterreich erf\u00fcllte Wolff diese Erwartungen &#8211; trotz eines schmerzhaften Kopftreffers in der zweiten Halbzeit. \u00abDer Ball ist genau auf mein offenes Auge geflogen. Das ist nicht das Angenehmste. Ich musste es behandeln lassen, weil es mit Blut vollgelaufen ist und ich nur einen schwarzen Fleck gesehen habe\u00bb, berichtete der Europameister von 2016 nach dem Abpfiff und gab umgehend Entwarnung: \u00abJetzt sehe ich wieder klar.\u00bb<\/p>\n<p>Mit zw\u00f6lf Paraden geh\u00f6rte Wolff zu den besten DHB-Profis beim gelungenen EM-Auftakt, dem er mit seiner knallharten Kritik am \u00f6sterreichischen \u00abAnti-Handball\u00bb zus\u00e4tzliche Brisanz verliehen hatte. \u00abWenn man solche Aussagen macht, muss man liefern. Das hat er gemacht. Es war ein sehr gutes Spiel von ihm. In der ersten Halbzeit war Andi \u00fcberragend, nach der Pause gut\u00bb, erkl\u00e4rte Gislason.<\/p>\n<p>Wolff r\u00e4umte zwar ein, dass seine Wortwahl vor der Partie \u00fcberspitzt gewesen sei. Im Kern sah er sich aber best\u00e4tigt. \u00abIch bin absolut kein Fan von dieser Spielweise und ich denke, insbesondere die erste Halbzeit hat mir recht gegeben\u00bb, sagte Wolff \u00fcber das beh\u00e4bige 7:6-\u00dcberzahlspiel der \u00d6sterreicher und legte nach: \u00abIch glaube nicht, dass ich meine Meinung revidieren muss. Es hat sich wieder gezeigt, dass das kein attraktiver Handball ist.\u00bb<\/p>\n<p>Gislason fordert Steigerung im Angriff<\/p>\n<p>Gegen Serbien d\u00fcrfte das anders werden. \u00abDie haben einen ganz anderen Spielstil, sind im Angriff super beweglich und technisch stark\u00bb, sagte Gislason. Vor allem im Angriff m\u00fcsse eine Steigerung her. \u00abWir haben teilweise das leere Tor nicht getroffen und hatten ein paar Probleme beim Siebenmeter\u00bb, kritisierte der 66 Jahre alte Isl\u00e4nder und stellte fest: \u00abWir haben das Spiel hoch verdient gewonnen, aber wir h\u00e4tten im Angriff konstanter spielen m\u00fcssen. Das \u00e4rgert mich ein bisschen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Dennoch gehen er und seine Sch\u00fctzlinge die n\u00e4chste Aufgabe voller Zuversicht an. \u00abWir sind gut im Turnier angekommen. Alles in allem war das schon so, wie wir uns das vorgestellt haben\u00bb, sagte Golla.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Herning (dpa) &#8211; Johannes Golla nahm die Ehrung als bester Spieler mit einem L\u00e4cheln in Empfang, dann gab&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":722435,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,1160,3364,29,11403,663,30,7491,5402,10702,1209,1433,5157],"class_list":{"0":"post-722434","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-daenemark","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-em","13":"tag-europa","14":"tag-germany","15":"tag-handball-team","16":"tag-maenner","17":"tag-nationalmannschaft","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-oesterreich","20":"tag-serbien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115904006324467072","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=722434"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722434\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/722435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=722434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=722434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=722434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}