{"id":722448,"date":"2026-01-16T09:18:16","date_gmt":"2026-01-16T09:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722448\/"},"modified":"2026-01-16T09:18:16","modified_gmt":"2026-01-16T09:18:16","slug":"so-reagieren-die-usa-auf-europaeische-truppen-in-groenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722448\/","title":{"rendered":"So reagieren die USA auf europ\u00e4ische Truppen in Gr\u00f6nland"},"content":{"rendered":"<p>16.01.2026, 06:4316.01.2026, 09:15<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Die US-Regierung zeigt sich von der Ankunft von Soldaten aus Nato-Staaten in Gr\u00f6nland unbeeindruckt. \u00abIch glaube nicht, dass Soldaten in Europa den Entscheidungsprozess des Pr\u00e4sidenten beeinflussen oder dass das irgendeinen Einfluss auf sein Ziel hat, Gr\u00f6nland zu erwerben\u00bb, sagte die Regierungssprecherin von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Karoline Leavitt, im Weissen Haus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/7135980225330764.webp\" loading=\"lazy\" width=\"2968\" height=\"1979\" alt=\"White House press secretary Karoline Leavitt speaks with reporters in the James Brady Press Briefing Room at the White House, Thursday, Jan. 15, 2026, in Washington. (AP Photo\/Evan Vucci)&#10;Trump\" data-image-id=\"7135980225330764\"\/><\/p>\n<p>Karoline Leavitt, Regierungssprecherin von Donald Trump.Bild: keystone<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Mehrere Nato-Verb\u00fcndete D\u00e4nemarks senden derzeit im Rahmen einer milit\u00e4rischen Erkundungsmission Soldaten auf die Arktisinsel. Es handelt sich bei der Erkundung unter der F\u00fchrung D\u00e4nemarks nicht um eine Mission der Nato \u2013 die beteiligten L\u00e4nder sind aber Mitgliedsstaaten der Verteidigungsallianz.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Das weitgehend autonome Gr\u00f6nland geh\u00f6rt zum Hoheitsgebiet des Nato-Mitglieds D\u00e4nemark. An der Mission beteiligt sich auch die deutsche Bundeswehr. Vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen startete am Donnerstag ein Transportflugzeug vom Typ A400M mit etwas mehr als einem Dutzend Soldaten an Bord. Nach einem Stopp in D\u00e4nemark sollen die Soldaten heute zusammen mit weiteren Partnern mit einem zivilen d\u00e4nischen Flugzeug in Gr\u00f6nland eintreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/4704888315721918.webp\" loading=\"lazy\" width=\"8481\" height=\"5654\" alt=\"Military vessel HDMS Knud Rasmussen of the Royal Danish Navy patrols near Nuuk, Greenland, Thursday, Jan. 15, 2026. (AP Photo\/Evgeniy Maloletka)&#10;Greenland In Their Words\" data-image-id=\"4704888315721918\"\/><\/p>\n<p>Ein d\u00e4nisches Milit\u00e4rschiff in der N\u00e4he von Gr\u00f6nlands Hauptstadt Nuuk.Bild: keystone<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Unter anderem Norwegen, Schweden, Finnland, Grossbritannien, Frankreich und die Niederlande schicken Soldaten. Einige sind Berichten zufolge bereits eingetroffen.<\/p>\n<p>Im Fall der F\u00e4lle m\u00fcssten EU-Staaten D\u00e4nemark zu Hilfe kommen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Eine Sprecherin der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas stellte klar: Im Fall eines gewaltsamen Konflikts um Gr\u00f6nland k\u00f6nnten Deutschland und die anderen EU-Staaten auf Antrag D\u00e4nemarks hin Beistand leisten m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Gr\u00f6nland sei Teil des Hoheitsgebiets des K\u00f6nigreichs D\u00e4nemark und fiele daher grunds\u00e4tzlich unter die gegenseitige Solidarit\u00e4tsklausel in Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich betonte sie, dass sich die Frage einer Anwendung derzeit nicht stelle. Grunds\u00e4tzlich gilt eine milit\u00e4rische Konfrontation als sehr unwahrscheinlich, weil sich vermutlich niemand mit der m\u00e4chtigsten Milit\u00e4rmacht der Welt anlegen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Russischer Botschafter wirft Nato Militarisierung der Arktis vor<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Der russische Botschafter in D\u00e4nemark wirft der Nato angesichts der US-Anspr\u00fcche auf Gr\u00f6nland vor, in der Arktis milit\u00e4risch aufr\u00fcsten zu wollen. Nato-Staaten, einschliesslich D\u00e4nemark, nutzten das Schreckgespenst einer russischen oder chinesischen Bedrohung in grossem Stil, um die Arktis zu militarisieren, sagte Wladimir Barbin der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Das Nato-Mitglied D\u00e4nemark verfolge \u00abdurch das Hineinziehen der Nato\u00bb in die Arktis einen konfrontativen Ansatz, der zu steigenden milit\u00e4rischen Spannungen in der Region f\u00fchre.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Russland mit seiner langen Nordk\u00fcste am Polarmeer betrachtet die Arktis als seine Interessensph\u00e4re. Es nutzt verst\u00e4rkt die Seewege in der Region und baut seine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz aus.<\/p>\n<p>USA sprechen von einem \u00abproduktiven Treffen\u00bb<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Ein Krisengespr\u00e4ch zwischen den USA, D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland hatte am Mittwoch keine L\u00f6sung im Konflikt um die Besitzanspr\u00fcche der USA gebracht. Dem d\u00e4nischen Aussenminister Lars L\u00f8kke Rasmussen zufolge offenbarte das Treffen mit US-Aussenminister Marco Rubio und US-Vizepr\u00e4sident JD Vance \u00abfundamentale\u00bb Meinungsverschiedenheiten. Trump war nicht dabei.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">US-Regierungssprecherin Leavitt sprach indes von einem \u00abproduktiven Treffen\u00bb. Sie sagte, man habe sich darauf geeinigt, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die technische Gespr\u00e4che \u00fcber den Kauf Gr\u00f6nlands f\u00fchren solle. Es sei ihr gesagt worden, dass diese Treffen alle zwei bis drei Wochen stattfinden sollen, erg\u00e4nzte Leavitt.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Schon direkt vor dem Treffen hatte der US-Pr\u00e4sident noch einmal deutlich gemacht, dass er nicht daran denke, sein Interesse an dem rohstoffreichen Gr\u00f6nland aufzugeben. Er verwies dabei erneut auf strategische Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten, die sich angeblich nicht \u00fcber die Nato sch\u00fctzen liessen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">F\u00fcr Aufsehen und Beunruhigung sorgt Trumps \u00c4usserungen vor allem, weil er bislang auch milit\u00e4rischen Zwang nicht ausschliesst, um Kontrolle \u00fcber Gr\u00f6nland zu erlangen. Die Insel ist zu vier F\u00fcnfteln mit Eis bedeckt und sechsmal so gross wie Deutschland, hat aber nur knapp 57&#8217;000 Einwohner. (dab\/sda\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"16.01.2026, 06:4316.01.2026, 09:15 Die US-Regierung zeigt sich von der Ankunft von Soldaten aus Nato-Staaten in Gr\u00f6nland unbeeindruckt. \u00abIch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":722449,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-722448","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115904034308796701","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=722448"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/722448\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/722449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=722448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=722448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=722448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}