{"id":722736,"date":"2026-01-16T11:59:11","date_gmt":"2026-01-16T11:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722736\/"},"modified":"2026-01-16T11:59:11","modified_gmt":"2026-01-16T11:59:11","slug":"usa-verlegen-flugzeugtraeger-nach-nahost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/722736\/","title":{"rendered":"USA verlegen Flugzeugtr\u00e4ger nach Nahost"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> droht immer wieder mit einem Eingreifen im Iran. Bislang sind Milit\u00e4raktionen ausgeblieben. Nun verlegen die USA Medienberichten zufolge noch mehr Kr\u00e4fte in die Region. Der Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;USS Abraham Lincoln&#8220; und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom S\u00fcdchinesischen Meer in die Region, berichten unter anderem die Zeitung &#8222;New York Times&#8220; und das Portal &#8222;Axios&#8220;.<\/p>\n<p>An Bord des von einem Atomreaktor angetriebene Flugzeugtr\u00e4gers sind normalerweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge. Die &#8222;USS Abraham Lincoln&#8220; wird in der Regel von Zerst\u00f6rern der Marine begleitet.<\/p>\n<p>Nun soll der Verband in etwa einer Woche im Nahen Osten ankommen. Zudem w\u00fcrden zus\u00e4tzliche Waffen und Verteidigungsausr\u00fcstung dorthin gebracht, berichtet die &#8222;New York Times&#8220;. Es k\u00f6nnten auch weitere Kampfflugzeuge folgen. Eine offizielle Best\u00e4tigung der Verlegung durch das Verteidigungsministerium in Washington gibt es bislang nicht.<\/p>\n<p>Scharfe T\u00f6ne auch im UN-Sicherheitsrat<\/p>\n<p>Seit Beginn der Massenproteste gegen das autorit\u00e4re Herrschaftssystem der Islamischen Republik Ende Dezember hat Donald Trump dem Iran bereits mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht. Scharfe T\u00f6ne in diese Richtung gab es nun auch bei einer Sitzung des <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/un-sicherheitsrat\/t-60959702\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sicherheitsrats<\/a> der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinte-nationen\/t-17280943\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vereinten Nationen<\/a> in New York.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"75532954\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75532954_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA New York 2026 | Mike Waltz sitzt am Konferenztisch des UN-Sicherheitsrats und spricht in das Tischmikrophon (15.01.2026)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>US-Botschafter Waltz im UN-Sicherheitsrat (am Donnerstag): &#8222;Alle Optionen liegen auf dem Tisch&#8220;Bild: Eduardo Munoz\/REUTERS<\/p>\n<p>Der UN-Botschafter der USA, Mike Waltz, drohte dem Iran erneut mit einer milit\u00e4rischen Eskalation. US-Pr\u00e4sident Trump sei &#8222;ein Mann der Tat, nicht der endlosen Worte, wie wir sie bei den UN sehen&#8220;, sagte Waltz in der Sicherheitsratssitzung. Trump habe klargestellt, &#8222;dass alle Optionen auf dem Tisch liegen, um das Schlachten zu beenden.&#8220;<\/p>\n<p>Das Treffen des Sicherheitsrats war auf Bitten der USA angesetzt worden. Das Gremium ist das m\u00e4chtigste Organ der Vereinten Nationen. Seine Aufgabe ist es, internationalen Frieden und Sicherheit zu wahren. H\u00e4ufig blockieren sich dort die Gro\u00dfm\u00e4chte USA, Russland und China jedoch gegenseitig.<\/p>\n<p>Verz\u00f6gerungen auf Bitte von Israel?<\/p>\n<p>Schon am Mittwoch hatte eine Sperrung des iranischen Luftraums Spekulationen \u00fcber einen m\u00f6glichen US-Luftangriff ausgel\u00f6st. &#8222;Nur Pr\u00e4sident Trump wei\u00df, was er unternehmen wird&#8220;, sagte die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt. Nur eine sehr kleine Gruppe von Beratern des Pr\u00e4sidenten sei mit seinen Ans\u00e4tzen vertraut.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"75528500\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/75528500_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA Washington D.C. 2026 | Karoline Leavitt spricht bei Pressebriefing im Wei\u00dfen Haus (15.01.2026)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Trump-Sprecherin Leavitt: &#8222;Nur Trump wei\u00df, was er unternehmen wird&#8220;Bild: Joey Sussman\/ZUMA\/IMAGO<\/p>\n<p>Die Website &#8222;Axios&#8220; meldet, Trump z\u00f6gere eine Entscheidung zu einem m\u00f6glichen Angriff auf den Iran hinaus, w\u00e4hrend das Wei\u00dfe Haus dar\u00fcber unter anderem mit Verb\u00fcndeten berate. Der israelische Premierminister <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/benjamin-netanjahu\/t-18120737\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Benjamin Netanjahu<\/a> habe Trump demnach gebeten, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/israel\/t-17284250\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Israel<\/a> mehr Zeit f\u00fcr die Vorbereitung auf einen m\u00f6glichen iranischen Vergeltungsschlag zu geben.<\/p>\n<p>Auch die &#8222;New York Times&#8220; schreibt, dass Netanjahu um einen Aufschub eines US-Angriffs gebeten habe. Leavitt best\u00e4tigte lediglich ein Gespr\u00e4ch von Netanjahu und Trump. Israel k\u00f6nnte ein m\u00f6gliches Angriffsziel sein, falls der Iran seine angedrohten Vergeltungsschl\u00e4ge nach einem US-Milit\u00e4reinsatz in die Tat umsetzt.<\/p>\n<p>Weitere US-Sanktionen<\/p>\n<p>Zumindest drehen die Vereinigten Staaten nun weiter an der Sanktionsschraube: Betroffen sind f\u00fcnf Vertreter des Regimes in Teheran &#8211; unter anderem der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates im Iran,\u00a0Ali Laridschani, sowie Kommandeure der Islamischen Revolutionsgarde und der Strafverfolgungsbeh\u00f6rden. Das teilte das US-Finanzministerium mit.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74433835\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74433835_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Libanon Beirut 2025 | Ali Laridschani mit erhobenem Zeigefinger bei einer Pressekonferenz (13.08.2025)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Irans Sicherheitsratschef Laridschani (Archivbild): Nun auf der US-SanktionslisteBild: Marwan Naamani\/ZUMAPRESS\/picture alliance<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen der Regierung in Washington richten sich auch gegen das Fardis-Gef\u00e4ngnis. Nach Angaben des US-Au\u00dfenministeriums sind dort Frauen einer grausamen, unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung ausgesetzt gewesen.<\/p>\n<p>Mit den Sanktionen wird m\u00f6gliches Verm\u00f6gen der Betroffenen in den USA eingefroren, zudem d\u00fcrfen US-B\u00fcrger keine Gesch\u00e4fte mit ihnen machen. Finanzinstituten aus anderen L\u00e4ndern, die Transaktionen der Betroffenen ausf\u00fchren, drohen ebenfalls Sanktionen.<\/p>\n<p>Die aktuellen Proteste im Iran begannen Ende Dezember. Ausgel\u00f6st wurden sie unter anderem von einer dramatischen Wirtschaftskrise, einer sehr hohen Inflationsrate und gro\u00dfer Unzufriedenheit mit der F\u00fchrung in Teheran. Irans Sicherheitsapparat hat die Proteste brutal niedergeschlagen. Menschenrechtler sprechen von Tausenden Toten.<\/p>\n<p>AR\/pg (dpa, rtr, afp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump droht immer wieder mit einem Eingreifen im Iran. Bislang sind Milit\u00e4raktionen ausgeblieben. 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