{"id":723020,"date":"2026-01-16T14:37:12","date_gmt":"2026-01-16T14:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/723020\/"},"modified":"2026-01-16T14:37:12","modified_gmt":"2026-01-16T14:37:12","slug":"solingen-leuchtturmprojekt-fuer-die-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/723020\/","title":{"rendered":"Solingen: \u201eLeuchtturmprojekt f\u00fcr die Innenstadt\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> \u201eWann geht es los? Ist schon alles klar? Julia Kunz, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Solingen, h\u00f6rte am Donnerstag beim Rundgang um den Geb\u00e4udekomplex des alten Hauptbahnhofes im S\u00fcdpark immer wieder diese Fragen. Etwa 120 Interessierte waren am Nachmittag zum Rundgang und zu einer anschlie\u00dfenden Vorstellung von Pl\u00e4nen \u00fcber die Entwicklung des fr\u00fcheren Hauptbahnhofes in die alte Schalterhalle gekommen. Doch entschieden ist noch nichts, in Stein gemei\u00dfelt schon gar nicht. \u201eWir m\u00fcssen noch gemeinsam ein bisschen Weg gehen\u201c, sagt Julia Kunz mit Blick auf ein Investorentrio aus Solingen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei der \u00f6ffentlichen Veranstaltung in der fr\u00fcheren Schalterhalle des Bahnhofes stellten die potenziellen Investoren f\u00fcr das Gel\u00e4nde beziehungsweise des Geb\u00e4udekomplexes ihre Pl\u00e4ne vor: \u201eEs liegt uns am Herzen, diesen historischen Ort neu zu beleben\u201c, sagte Atilla Parlar. Der in Solingen geborene und aufgewachsene Immobilienentwickler will mit dem Gastronomen Mehmet Ates (Fasil) und dem Unternehmer Berkan Ugurlu das etwa ein Hektar gro\u00dfe Areal des ehemaligen Hauptbahnhofes mit verschiedenen Bausteinen neu entwickeln und stellte es als \u201eLeuchtturmprojekt f\u00fcr die Entwicklung der Solinger Innenstadt\u201c dar.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So ist die Gastronomie ein wichtiger Baustein des Konzeptes. Mittags soll es hier ein zeitgem\u00e4\u00dfes Angebot f\u00fcr Berufst\u00e4tige und G\u00e4ste geben, \u201eabends soll die Gastronomie eine niveauvolle Adresse f\u00fcr Menschen mit Sinn f\u00fcr Qualit\u00e4t und Atmosph\u00e4re\u201c sein. Erg\u00e4nzt wird das gastronomische Angebot durch die Schalterhalle, in der Veranstaltungen wie Kleinkunstabende oder Vernissagen, aber auch Familienfeiern wie Hochzeiten \u00fcber die B\u00fchne gehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Fahrgastbr\u00fccke soll ebenso einbezogen werden, beispielsweise als Kreativmarkt mit kleinen St\u00e4nden f\u00fcr Gastronomie, Handwerk und Kunst. Auch Kinder und Jugendliche sollen nach den Vorstellungen des Investorentrios sichtbar mitgestalten k\u00f6nnen. Im angrenzenden Nebengeb\u00e4ude, nicht weit von der beliebten Korkenziehertrasse entfernt, soll ein Beherbergungsbetrieb G\u00e4ste aufnehmen. Wie viele Zimmer hier m\u00f6glich sind, m\u00fcssen die weiteren Pl\u00e4ne beziehungsweise Gespr\u00e4che mit der Stadt und der SEG zeigen. Der Anbau bietet jedenfalls die Voraussetzungen f\u00fcr ein zus\u00e4tzliches Staffelgeschoss. Ein Fahrradverleih in Kooperation mit einem lokalen Fahrradh\u00e4ndler ist ebenfalls vorgesehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein \u201esaisonal wandelbarer Raum\u201c soll unter anderem in den beiden Au\u00dfenbereichen des Bahnhofsgel\u00e4ndes entstehen. Eine Strandbar mit Liegest\u00fchlen, in der leichte Speisen gereicht werden, w\u00e4re denkbar, wie im Winter eine Eislaufbahn samt stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, der bis zu den G\u00fcterhallen reichen kann. Eine ganzj\u00e4hrig bespielbare Boulebahn ist \u00fcberdies vorgesehen. Gesetzt als Mieter ist die Bergische Universit\u00e4t mit dem Forum Produktdesign im ersten und zweiten Obergeschoss. \u201eWir wollen einen mittleren siebenstelligen Betrag in die Hand nehmen, um das Projekt nach vorne zu bringen\u201c, k\u00fcndigte Atilla Parlar an. Er geht davon aus, dass \u201eim ersten beziehungsweise zweiten Quartal kommenden Jahres\u201c das Solinger Investorentrio Eigent\u00fcmer des alten Bahnhofsgel\u00e4ndes sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das ist bislang noch die Stadt. Die war am Donnerstagabend ebenfalls mit Vertretern bei der \u00f6ffentlichen Veranstaltung vor Ort. Und verteidigte eine Frage aus dem Publikum, warum es letztlich nur einen Bewerber\/Investor gebe: \u201eWir haben ein sicheres und transparentes Verfahren zur Grundst\u00fccksvergabe gew\u00e4hlt. Es gab mehrere Interessenten, aber nur ein Bewerber hat ein Angebot abgegeben\u201c, sagte der Dezernent f\u00fcr die Bereiche Planung, Bauen, Verkehr und Umwelt, Andreas Budde. \u201eWir wollen ein \u00fcberzeugendes Gesamtkonzept, da ist der Kaufpreis nicht vorrangiges Kriterium\u201c, erg\u00e4nzte Budde. Er ist sicher: Mit dem Konzept von Atilla Parlar, Mehmet Ates und Berkan Ugurlu \u201esetzen wir ein Zeichen f\u00fcr Qualit\u00e4t und Zukunftsf\u00e4higkeit\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eWann geht es los? Ist schon alles klar? 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