{"id":723179,"date":"2026-01-16T16:02:36","date_gmt":"2026-01-16T16:02:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/723179\/"},"modified":"2026-01-16T16:02:36","modified_gmt":"2026-01-16T16:02:36","slug":"anthologie-zur-zukunft-der-ukraine-geteilter-horizont-unter-staendiger-bedrohung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/723179\/","title":{"rendered":"Anthologie zur Zukunft der Ukraine \u2013 \u201eGeteilter Horizont\u201c: Unter st\u00e4ndiger Bedrohung"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_kultur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kultur<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/literatur\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Literatur<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 16.01.2026, 15:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/christian-thomas-i0ortovl6.html\" title=\"Zur Autorenseite von Christian Thomas\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" thomas=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christian Thomas<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/41137287-durch-russischen-beschuss-zerstoerte-waggons-3d7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"Durch russischen Beschuss zerst&#xF6;rte Waggons. \"\/>Durch russischen Beschuss zerst\u00f6rte Waggons.  \u00a9\u00a0IMAGO\/Ukrinform\/ABACA<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Kleine Ukraine-Bibliothek (75): Die Anthologie \u201eGeteilter Horizont. Die Zukunft der Ukraine\u201c. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Den Vorstellungen, die man sich aus der Ferne vom Kriegsalltag in der Ukraine machen kann, f\u00fcgt die Kyjiwer Essayistin und Verlegerin Kateryna Mishchenko folgende Nahaufnahme hinzu: \u201eErm\u00fcdungskrieg, Erm\u00fcdungskrieg \u2013 das kann man sich beim Ein- und Ausatmen immer wieder vorsagen, um den Atem zu beruhigen, wenn man sich nur noch hinlegen, mitten im Wort einschlafen, den Gedanken nicht zu Ende denken und nie wieder etwas sagen m\u00f6chte.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dennoch nicht ruhen, denn auch das geh\u00f6rt, wie das Ein- und Ausatmen, zum Dasein, trotz aller Ersch\u00f6pfung, nach elf Jahren Krieg, in denen Russlands \u201eTerror wei\u00df, wen und wie er zerm\u00fcrben will\u201c. Seit 2014 zun\u00e4chst regional, ist er seit Februar 2022 fl\u00e4chendeckend daraufhin berechnet, dass das ukrainische Zuhause \u201ebuchst\u00e4blich\u201c \u00fcber der Bev\u00f6lkerung zusammenbricht.<\/p>\n<p>Zur Reihe<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Eine Ukraine-Bibliothek,<\/strong> nicht chronologisch angelegt, nicht systematisch zusammengestellt, gedacht als Angebot zur Orientierung. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Zuletzt ins Regal gestellt: <\/strong>Szczepan Twardochs Roman \u201eDie Nulllinie\u201c, Karl Schl\u00f6gels \u201eEntscheidung in Kiew\u201c, Andriy Lyubkas \u201eDie R\u00fcckseite des Krieges. Literarische Reportagen\u201c sowie Claudia Sievers: \u201eDas Buch des Lebens zu Ende lesen. Peremoha \u2013 ein Dorf in der Ukraine\u201c sowie Lesja Ukrajinkas \u201eAm Meer. Erz\u00e4hlungen\u201c. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Kateryna Mishchenko und Katharina Raabe<\/strong> (Hrsg.): Geteilter Horizont. Die Zukunft der Ukraine. Mit 15 Fotografien von George Ivanchenko. Edition Suhrkamp 2025, 328 S., 23,00 Euro. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Als Folge Nr. 76 <\/strong>wird Martin Schulze Wessels \u201eDie \u00fcbersehene Nation\u201c vorgestellt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zusammen mit der Lektorin f\u00fcr osteurop\u00e4ische Literatur im Suhrkamp Verlag, Katharina Raabe, hat Mishchenko den Sammelband \u201eGeteilter Horizont\u201c herausgebracht, die 15 Beitr\u00e4ge sind die Fortsetzung zur 2023 erschienenen Anthologie \u201eAus dem Nebel des Krieges\u201c (Kleine Ukraine-Bibliothek Nr. 30). Unter dem Motto \u201eDie Zukunft der Ukraine\u201c wurde so etwas wie eine Koalition der Weitsichtigen versammelt, gewillt, nicht auf denjenigen Horizont zu starren, der durch derzeit umk\u00e4mpfte Frontlinien verstellt wird. Jenseits von einem Pazifismus naiver Natur geh\u00f6rt dazu die Erkenntnis der Schweizer UN-Diplomatin Heidi Tagliavini: \u201eWenn es keine wirklichen Verhandlungen gibt, ist dies nicht das Versagen der Diplomatie, sondern eine Folge vom Festhalten an Maximalforderungen.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Russlands Maximalforderungen verfolgen revisionistische Ambitionen. Darya Tsymbalyuk erinnert an den \u201eFiebertraum kolonialer Eroberung\u201c, an das \u201eimperiale Projekt seit Ende des 17. Jahrhunderts\u201c, wenn sie nicht nur auf Putins Spezialoperationen zur Ausl\u00f6schung der ukrainischen Identit\u00e4t verweist, sondern auf die \u00f6kologische Verheerung des Landes. <\/p>\n<p>Eine Auflehnung gegen Lethargie und \u00dcberdruss<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der imperiale Wahn Russlands und die Kolonisierung der Natur \u2013 vom Nahbeieinander, von Juxtapositionen spricht einf\u00fchrend Mishchenko. Aufgegriffen wird der Leitgedanke auch durch Yuriy Hrytsyna, wenn er von einem \u201eLuftkrieg zum Mitmachen\u201c spricht, und dabei ein Nebeneinander aus einem futuristischen und archaischen Krieg analysiert, einen \u201eEgoshooterkrieg\u201c, gef\u00fchrt mit einer gleichzeitig \u201emittelalterlichen und zuk\u00fcnftigen Waffe\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Anfangs vornehmlich ein Objekt der Abwehr sowie ein Instrument der Aufkl\u00e4rung, wird die Drohne ebenfalls zur Waffe, zu einem Sinnbild der von Auge und Hand gesteuerten Entmenschlichung. Es sind die Drohnen Russlands, die tagt\u00e4glich Zivilisten ins Visier nehmen, Jagd machen, die Bev\u00f6lkerung terrorisieren, die Schutzsuchenden in die Keller treiben, in eine \u201evertikale Vertreibung\u201c (Mishchenko).<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die K\u00fcnstlerin Yulia Danylevska fl\u00fcchtete trotz der \u201eDe-Okkupation\u201c Chersons von den \u201eOrks\u201c, die die Stadt wahrhaftig nicht als Fantasy-Phantasma bedrohten. Zum Beweis, dass sich ein moderner Mythos realiter ausmendeln kann, beschie\u00dfen sie Cherson, ob nun als raschistische Verk\u00f6rperung des B\u00f6sen oder als Putins willige Vollstrecker. Permanente Bedrohung durch st\u00e4ndige Bedrohnung.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wie sehr es milit\u00e4risch oft im Argen liegt, beklagt ein Frontbericht des Kommandeurs Ivan Choopa drastisch. Wie \u00fcbel die Ukraine von Korruption und der Selbstbedienungsmentalit\u00e4t \u201epolitischer Eliten\u201c weiterhin ausgebeutet wird, sind Anklagepunkte. Zur Bestandsaufnahme geh\u00f6ren die geopolitische Reflexion und eine furchterregende Fotodokumentation (George Ivanchenko), zum Spektrum z\u00e4hlen Erfahrungsbericht und Essay. Bei aller berechtigten Emp\u00f6rung: in der Anthologie abrufbar ist ein Arsenal der Argumente.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Exemplarisch komprimiert wird das Nebeneinander durch einen heterogenen Text der in Berlin lebenden Schriftstellerin Katja Petrowskaja. Ebenso wie in ihrem grandiosen Buch \u201eVielleicht Esther\u201c (Kleine Ukraine-Bibliothek Nr.3) wird ihre Rekonstruktion am Berliner Hauptbahnhof ausgel\u00f6st \u2013 und mit auf Reisen genommen das Leitmotiv, dass das Eisenbahnabteil die Literaturzelle schlechthin bildet, verdichtet sich doch in ihr die poetisch seit der Antike postulierte Einheit der Zeit, des Ortes und der Handlung. Lesend erlebt man, wie gleichsam vorm Abteilfenster Eindr\u00fccke vorbeigekurbelt werden. Shortcuts \u00fcber Grenzerfahrungen im Zeichen der Gewalt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Sollte man die Etikettierung Faschismus aus historischen Gr\u00fcnden sowie hermeneutisch mit Glac\u00e9handschuhen anfassen? W\u00e4hrend zum \u201euniversellen Modell des modernen Faschismus\u201c fl\u00e4chendeckender Terror und gezielte Tortur z\u00e4hlen, Massenmord, Vergewaltigung und Verschleppung, so dass man bei der Lekt\u00fcre auch in diesem Band erstarrt?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Stanislaw Assejew, ein Opfer russischer Folter, der \u00fcber die Tortur einen Bericht ver\u00f6ffentlichte, nennt Motive f\u00fcr sein Engagement an vorderster Front: \u201eIch wollte nicht das Gef\u00fchl haben, dass ich zu nichts anderem f\u00e4hig bin als zu absurden Diskussionen. Ohne \u00dcbertreibung gesagt: Dieses Ereignis \u2013 die Gro\u00dfinvasion Russlands in die Ukraine\u2013 setzte dem modernen Paradigma der kommunikativen Vernunft ein Ende.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Trotz aller Erm\u00fcdung, diese Anthologie liest sich als eine Auflehnung gegen Lethargie und \u00dcberdruss, Phlegma und Widerwille. Die Kriegsm\u00fcdigkeit in der Ukraine ist un\u00fcbersehbar \u2013 sie im Westen als friedenserpicht verbr\u00e4mten Vorwand f\u00fcr allgemeine Ukrainem\u00fcdigkeit zu missbrauchen, ist obsz\u00f6n. Denn wie sieht die Zukunft der Ukraine aus? Wird sie zum \u201eNiemandsland\u201c nicht nur entlang der Front? Handelt es sich dabei um eine dystopische Projektion? Ist die Hoffnung auf eine einigerma\u00dfen ertr\u00e4gliche Zukunft nurmehr ein \u201eHirngespinst\u201c? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Assejew gesteht sich ein, man habe \u201eden Krieg gegen das Offensichtliche verloren\u2013 das Offensichtliche wird heutzutage in den sozialen Medien l\u00e4cherlich gemacht und verzerrt.\u201c Gleichzeitig, trotz der asozialen Medien, sind f\u00fcr die Anthropologin Nataliya Tchermalykh die Fertigkeiten der Kriegskindergeneration zukunftsweisend: \u201eSie zeichnet sich durch gute Vernetzung, Technologie- und Digitalkompetenz und ein hohes Ma\u00df an Mobilit\u00e4t aus.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Flucht oder Verharren? Kapitulation? Oder No Pasaran! Die Zukunft der Ukraine ist ausgesetzt einer geopolitischen Juxtaposition: der Berechenbarkeit des putinschen Vernichtungswillens und der trumpschen Unberechenbarkeit, abh\u00e4ngig von der Droge Deal. Die Ukrainezukunft buchst\u00e4blich als \u201eBonanza\u201c, wortw\u00f6rtlich: Goldgrube? Deshalb regiert die Doppelherrschaft des \u201eTrumputin\u201c \u2013 eine Wortgr\u00fcndung, die schon vor zehn Jahren als Warnung gedacht war. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wie hinterh\u00e4ltig der Kreml den UN-Sicherheitsrat kujoniert, um \u201emit h\u00f6chster Autorit\u00e4t das Unrecht zum Recht zu erkl\u00e4ren und die V\u00f6lkerrechtsordnung auf den Kopf zu stellen\u201c, seziert die V\u00f6lkerrechtlerin Angelika Nu\u00dfberger. Sollte sich der Kreml auf Verhandlungen unter Beteiligung Europas einlassen, werden die russischen Rechtsbrecher auch auf die Zukunft der EU zerst\u00f6rerisch einwirken wollen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Diplomatin Tagliavini verweist darauf, dass man sich auf eine \u201eTagesordnung\u201c wird verst\u00e4ndigen m\u00fcssen, darauf, \u201ewor\u00fcber man \u00fcberhaupt verhandelt\u201c. Wenn man das Nahbeieinander von Rechtsempfinden und Gerechtigkeitssinn in dieser Anthologie richtig versteht, verbieten sich Deals. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Ginge es integer zu, k\u00e4me durch die Tagesordnung zur Sprache, worauf der Autor, \u00dcbersetzer und Psychoanalytiker Jurko Prochasko pocht: \u201eEs ist ein totaler Krieg. Er ist total, denn es gibt keinen Ort mehr in der Seele, wo er nicht w\u00e4re. Auch im Schlaf. Es gibt keinen Zoll und keinen Winkel in der Psyche, die intakt geblieben w\u00e4ren, unber\u00fchrt von der schrecklichen Allgegenwart dieses Krieges.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Kultur Literatur Stand: 16.01.2026, 15:40 Uhr Von: Christian Thomas DruckenTeilen Durch russischen Beschuss zerst\u00f6rte Waggons. \u00a9\u00a0IMAGO\/Ukrinform\/ABACA Kleine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":723180,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-723179","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115905622611123329","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/723179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=723179"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/723179\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/723180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=723179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=723179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=723179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}