{"id":723919,"date":"2026-01-16T22:53:15","date_gmt":"2026-01-16T22:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/723919\/"},"modified":"2026-01-16T22:53:15","modified_gmt":"2026-01-16T22:53:15","slug":"daenen-jets-und-frankreich-tanker-fliegen-groenland-manoever-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/723919\/","title":{"rendered":"D\u00e4nen-Jets und Frankreich-Tanker fliegen Gr\u00f6nland-Man\u00f6ver | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Nuuk\/Paris \u2013 <b>Das R\u00e4tsel um den Franzosen-Flieger ist gel\u00f6st!<\/b><\/p>\n<p>Was war passiert? Ein Airbus der franz\u00f6sischen Armee sorgte am Freitag <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/abgedreht-aus-angst-vor-trumps-zorn-groenland-raetsel-um-militaerflieger-der-franzosen-696a5dd06b40895ba7f7035f\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr gro\u00dfes R\u00e4tselraten<\/a>. Der Milit\u00e4rtransporter vom Typ A400M war um 8.05 Uhr deutscher Zeit von der s\u00fcdfranz\u00f6sischen Luftwaffenbasis Istres gestartet \u2013 und flog zun\u00e4chst in einer Schleife \u00fcber M\u00fcnchen und Hamburg Richtung Norden. Anschlie\u00dfend ging es weiter nach D\u00e4nemark.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Von dort aus begleitete der Airbus einen Bombardier-Jet der d\u00e4nischen Luftwaffe in Richtung Gr\u00f6nland. Doch dann die \u00dcberraschung: Statt auf der Arktis-Insel zu landen, drehte der franz\u00f6sische Flieger pl\u00f6tzlich ab \u2013 und flog zur\u00fcck nach Frankreich.<\/p>\n<p>Der Grund: Fremde Milit\u00e4rflugzeuge sollen, so wollen es die D\u00e4nen, derzeit nicht auf Gr\u00f6nland landen.<\/p>\n<p>D\u00e4nen-Jets fliegen Man\u00f6ver \u00fcber Gr\u00f6nland<\/p>\n<p>Aus Angst, die Spannungen mit den USA zu verschlimmern wollen die D\u00e4nen nach BILD-Informationen derzeit keine Bilder von ausl\u00e4ndischen Milit\u00e4rtransportern auf Gr\u00f6nland riskieren. Deshalb untersagen sie ihren Verb\u00fcndeten aktuell Landungen mit Milit\u00e4rmaschinen. Deshalb musste am Freitag die Bundeswehr in einem polnischen Charterflugzeug anreisen \u2013 statt wie urspr\u00fcnglich geplant mit einem A400M der deutschen Luftwaffe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Soldaten der Bundeswehr unter der Leitung von Flotillenadmiral Stefan Pauly (rechts) am Freitag in Nuuk\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/ce45968df217ba9e1b270a1f70f35516,cc54b85e.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Soldaten der Bundeswehr unter der Leitung von Flotillenadmiral Stefan Pauly (rechts) am Freitag in Nuuk<\/p>\n<p>Foto: Andreas Thelen\/BILD<\/p>\n<p>Jetzt ist klar: Der r\u00e4tselhafte Franzosen-Flug war Teil des Auftakts zur Milit\u00e4r\u00fcbung \u201eArctic Endurance\u201c. D\u00e4nemark hatte seine europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten kurzfristig zu dem Man\u00f6ver eingeladen.<\/p>\n<p>Neben dem Bombardier-Jet und dem franz\u00f6sischen A400M waren auch zwei F-35-Kampfjets der d\u00e4nischen Luftwaffe beteiligt. Diese flogen jedoch ohne eingeschaltete Transponder und tarnten sich so bewusst vor \u00f6ffentlichen Flug-Trackern. Der franz\u00f6sische A400M diente laut dem d\u00e4nischen Milit\u00e4r als Tankflugzeug und versorgte die d\u00e4nischen F-35 auf dem Weg nach Gr\u00f6nland mit Treibstoff.<\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter <\/p>\n<p> Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> soziale Netzwerke aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. <\/p>\n<p>Ziel der \u00dcbung \u00fcber der Insel Kulusuk im S\u00fcden Gr\u00f6nlands: Die F-35 trainierten Fl\u00fcge unter extremen arktischen Bedingungen \u2013 die Franzosen unterst\u00fctzten beim Auftanken in der Luft. <\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron (48) hatte erst gestern bei einer Rede angek\u00fcndigt: Frankreich werde \u201ein den kommenden Tagen zus\u00e4tzliche Land-, Luft- und Seestreitkr\u00e4fte\u201c nach Gr\u00f6nland entsenden. Die Rede hatte er auf dem Luftwaffenst\u00fctzpunkt gehalten, von dem heute der A400M abgehoben war. Es k\u00f6nnte sich auch um ein Tankman\u00f6ver gehandelt haben. Unklar ist allerdings, woher das Betankungsflugzeug h\u00e4tte kommen sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nuuk\/Paris \u2013 Das R\u00e4tsel um den Franzosen-Flieger ist gel\u00f6st! Was war passiert? 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