{"id":724467,"date":"2026-01-17T04:02:10","date_gmt":"2026-01-17T04:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/724467\/"},"modified":"2026-01-17T04:02:10","modified_gmt":"2026-01-17T04:02:10","slug":"stuerze-und-knochenbrueche-bei-glaette-und-schnee-notaufnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/724467\/","title":{"rendered":"St\u00fcrze und Knochenbr\u00fcche bei Gl\u00e4tte und Schnee, Notaufnahmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schnee\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schnee<\/a> ist geschmolzen, der Asphalt unter der Eisdecke l\u00e4ngst wieder zu sehen. Doch die Folgen des kurzen, aber heftigen Wintereinbruchs in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moenchengladbach\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00f6nchengladbach<\/a> sind noch sp\u00fcr- und teils auch sichtbar. Vermehrt sind Menschen auf glatten Wegen und Stra\u00dfen gest\u00fcrzt. Wer einmal einen Knochenbruch hatte, wei\u00df, es dauert Wochen, bis alles wieder geheilt ist. Aber auch andere Verletzungen k\u00f6nnen l\u00e4ngere Zeit beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Brillenh\u00e4matom statt Bruch      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So wie bei Ute M\u00fcller. Sie war am vergangenen Sonntag im Hardter Wald spazieren. \u201eIch habe nur ein Taschentuch gesucht, schon lag ich da\u201c, sagt sie. Weil der Weg spiegelglatt war, sei sie vorn\u00fcber aufs Gesicht gefallen. Die Verletzungen sind heftig. Immer noch wird sie regelm\u00e4\u00dfig gefragt, was ihr denn passiert sei. Kein Wunder: Hat sie doch gro\u00dfe rot-blaue Bluterg\u00fcsse unter den Augen. Und direkt \u00fcber der Nase muss sie nach wie vor ein Pflaster tragen. \u201eDas ist ein Brillen-H\u00e4matom\u201c, so M\u00fcller. Der Abdruck ihrer Brille, auf die sie gest\u00fcrzt ist, ist in ihrem Gesicht deutlich erkennbar. Zum Arzt musste sie nicht \u2013 den hat sie zu Hause. \u201eMein Mann ist Mediziner und er hat mich versorgt.\u201c Er desinfizierte die Wunden. Sterile Pflaster tr\u00e4gt sie, weil die Haut \u00fcber der Nase weggeklafft sei. Die Brille wurde zun\u00e4chst notd\u00fcrftig geflickt. Als sie am Donnerstag beim Orthop\u00e4den war, habe dieser sie allerdings ermahnt, dass sie sich direkt h\u00e4tte untersuchen lassen sollen. \u201eAuch meine Tochter hat geschimpft, dass ich bei dem Wetter spazieren war\u201c, so M\u00fcller. Sie nimmt es gelassen: \u201eBei den Witterungsverh\u00e4ltnissen h\u00e4tte ich mir \u00fcberall den Hals brechen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Notaufnahmen st\u00e4rker frequentiert      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Notaufnahmen waren infolge von geh\u00e4uften witterungsbedingten Unf\u00e4llen und Verletzungen in den vergangenen Tagen st\u00e4rker beansprucht als \u00fcblichweise. Dies hat eine Abfrage unserer Redaktion Kostenpflichtiger Inhalt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/moenchengladbach\/moenchengladbach-geschaeftsfuehrer-zur-krankenhausreform-eli-und-maria-hilf-kliniken_aid-139320367\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unter den vier Akutkrankenh\u00e4usern in der Stadt<\/a> ergeben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So hat das Krankenhaus Neuwerk in den vergangenen Tagen eine leichte Zunahme an Patientinnen und Patienten mit Knochenbr\u00fcchen verzeichnet, teilt ein Sprecher mit. Exakte Fallzahlen liegen aktuell nicht vor, doch die Notaufnahme registrierte eine H\u00e4ufung typischer Verletzungen f\u00fcr diese Witterungsverh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>Was die h\u00e4ufigsten Verletzungen waren      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eVor allem Frakturen an Sprunggelenken, H\u00fcften und Armen haben uns in den vergangenen Tagen vermehrt besch\u00e4ftigt\u201c, sagt Thorsten Reith, \u00c4rztlicher Leiter der Zentralen Notfallambulanz am Krankenhaus Neuwerk. Das medizinische Team in der Notaufnahme sowie die Unfallchirurgie seien gut vorbereitet gewesen und h\u00e4tten alle Betroffenen schnell und professionell versorgen k\u00f6nnen, hei\u00dft es weiter.<a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/moenchengladbach\/moenchengladbach-krankenhaus-neuwerk-hat-eine-neue-chefaerztin-der-klinik-fuer-innere-medizin_aid-141801067\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Das Neuwerker Krankenhaus, das zur Neusser St. Augustinus Gruppe geh\u00f6rt<\/a>, hat einen orthop\u00e4dischen Schwerpunkt.<\/p>\n<p>Scheinbar harmlose St\u00fcrze mit schweren Folgen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Notfallmediziner Thorsten Reith weist darauf hin, dass auch \u201escheinbar harmlose St\u00fcrze&#8220; schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnen \u2013 insbesondere f\u00fcr \u00e4ltere Menschen. Ein vorsichtiger Gang und gutes Schuhwerk seien bei Gl\u00e4tte besonders wichtig, um St\u00fcrzen vorzubeugen, lautet seine Empfehlung \u2013 auch in Hinblick auf weitere kalte und glatte Wintertage.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Zentrale Notaufnahme der St\u00e4dtischen Kliniken verzeichnete h\u00f6here Fallzahlen in der Kategorie \u201eSt\u00fcrze\u201c \u2013 etwa ein Drittel mehr. Im Zeitraum vom 7. bis 10. Januar wurden 40 statt der sonst rund 30 F\u00e4lle (plus 33,3 Prozent) registriert. Eine Sprecherin des Elisabeth-Krankenhauses weist darauf hin, dass die Ursache \u2013 also, ob die St\u00fcrze infolge von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/glatteis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glatteis<\/a> oder Schnee passieren \u2013 nicht erfasst wird. Jedoch sei \u201edie Belastung in der Notaufnahme w\u00e4hrend der Schlechtwettertage insbesondere durch unfallchirurgische Diagnosen und Sturzereignisse gepr\u00e4gt\u201c gewesen, so die Sprecherin weiter.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In den relevanten Tagen stiegen besonders die Kopfverletzungen signifikant um 66,7 Prozent von 18 auf 30 F\u00e4lle. Bei den Wunden zeigte sich ein moderater Anstieg um 12,5 Prozent von 16 auf 18 F\u00e4lle.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Gesamtaufkommen der Notaufnahmen am \u201eEli\u201c stieg im Vergleich zur Vorwoche dabei nur leicht um 3,5 Prozent von 427 auf 442 Patienten und Patientinnen. Bei unfallbedingten F\u00e4llen wie St\u00fcrzen und Kopfverletzungen jedoch gab es einen st\u00e4rkeren Anstieg von 6,5 Prozent. Insgesamt blieb die Patientenzahl damit weitgehend stabil, w\u00e4hrend sich die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Behandlungen sp\u00fcrbar verschoben.<\/p>\n<p>Unfallchirurgie ist zust\u00e4ndig      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Kostenpflichtiger Inhalt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/moenchengladbach\/moenchengladbach-bethesda-krankenhaus-wird-170-jahre-alt-im-september_aid-132954615\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bethesda-Krankenhauses<\/a> war in diesem Zusammenhang nicht ganz so stark beansprucht, da es an der Klinik der Johanniter keine Unfallchirurgie gibt, berichtet eine Sprecherin. Einige wenige Leichtverletzte seien in der ZNA erstversorgt worden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aus den Kliniken Maria Hilf teilt Joachim R\u00f6dig, Chefarzt der Klinik f\u00fcr Orthop\u00e4die und Unfallchirurgie, mit: \u201eEs gibt zurzeit durchschnittlich drei Frakturen, welche eindeutig auf Eis und Schnee zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Schnee ist geschmolzen, der Asphalt unter der Eisdecke l\u00e4ngst wieder zu sehen. 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