{"id":724736,"date":"2026-01-17T06:38:15","date_gmt":"2026-01-17T06:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/724736\/"},"modified":"2026-01-17T06:38:15","modified_gmt":"2026-01-17T06:38:15","slug":"minister-will-sozialstaat-komplett-neu-organisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/724736\/","title":{"rendered":"Minister will Sozialstaat komplett neu organisieren"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Neues bietet Chancen, aber Neues muss reifen:<\/strong> Das k\u00f6nnte das Motto f\u00fcr den innenpolitischen Jahresbeginn sein, und es passt auch auf dieses Format, den <strong class=\"font-bold\">&#8222;Tagesanbruch&#8220;.<\/strong> Nach achteinhalb Jahren hat der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/tagesanbruch\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Morgen-Newsletter von t-online<\/a> zum zweiten Mal ein neues Design bekommen, und wie das immer so ist mit Neuerungen: Manchen Lesern gefallen sie, anderen nicht. Vieles ist Gew\u00f6hnungssache, manches auch eine technische Herausforderung. Auf einigen Smartphones erscheint die Schrift zu klein, daran arbeiten meine Kollegen mit Hochdruck und &#8222;fixen&#8220; das Problem, wie wir es nennen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Erfreulich finden wir, dass sich der &#8222;Tagesanbruch&#8220; wachsenden Interesses erfreut. <\/strong>T\u00e4glich wird er von mehreren Hunderttausend Menschen gelesen und von vielen weiteren geh\u00f6rt; eine Ausgabe der vergangenen Woche kam auf mehr als eine Million Leser. Ebenfalls viel Zuspruch fand die Ausgabe vom vergangenen Mittwoch \u00fcber den deutschen <strong class=\"font-bold\">Sozialstaat,<\/strong> <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/tagesanbruch\/id_101081706\/deutschlands-geschaeftsmodell-ist-zerbrochen-der-staat-muss-schrumpfen.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein wenig dramatisierend mit dem Titel &#8222;Der Ernstfall ist da&#8220; \u00fcberschrieben.<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">In diesem Text versuchte ich zu begr\u00fcnden, warum die Bundesrepublik nicht so weitermachen kann wie bisher.<\/strong> Der Staat kn\u00f6pft den B\u00fcrgern zu viel Geld ab, um es umzuverteilen, tut dies jedoch weder effektiv genug noch transparent. Statt das Leben von 83 Millionen Individuen bis ins Kleinste regeln zu wollen, sollte der Staat lieber Rahmenbedingungen setzen, die allen B\u00fcrgern gleiche Chancen bieten. Gegenw\u00e4rtig geschieht das Gegenteil, und die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD tun sich trotz des gewaltigen Reformdrucks und trotz anderslautender Versprechungen sehr schwer, dem <strong class=\"font-bold\">Staatsdirigismus<\/strong> abzuschw\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Deshalb geht mir auch die j\u00fcngste Debatte \u00fcber Steuererh\u00f6hungen auf den Keks, wenngleich sie manche Ungerechtigkeiten ausb\u00fcgeln soll.<\/strong> In einer Zeit, in der t\u00e4glich 60 Firmen pleitegehen, viele Branchen ums \u00dcberleben k\u00e4mpfen und Millionen B\u00fcrger unter gestiegenen Preisen, Mieten und Abgaben \u00e4chzen, ist es nicht angemessen, irgendjemandem noch mehr Druck zu machen. Vielmehr sollte Druck aus dem System genommen werden, und das kann der Staat erstens tun, indem er nachrangige Vorschriften, vulgo B\u00fcrokratie, kassiert. Zweitens, indem er Steuern und Abgaben sp\u00fcrbar senkt \u2013 zuv\u00f6rderst f\u00fcr jene Menschen, die entweder mit ihrer Arbeitsleistung den Laden am Laufen halten oder indem sie B\u00fcrgern Arbeit geben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Treffen solche Gedanken ins Schwarze oder \u00fcbersehe ich etwas?<\/strong> Was sagen Politiker der Regierungsparteien dazu? Zwar wird der &#8222;Tagesanbruch&#8220; auch im Kanzleramt, in vielen Ministerien und Abgeordnetenb\u00fcros gelesen, doch manchmal erscheint es noch interessanter, was in den <strong class=\"font-bold\">Bundesl\u00e4ndern<\/strong> gedacht und gemacht wird. Von dort kommen im f\u00f6deralen System viele wegweisende Impulse.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Deshalb haben meine Kollegin Nicole Fuchs-Wiecha und ich in unseren heutigen Podcast den Sozialminister des gr\u00f6\u00dften Bundeslandes Nordrhein-Westfalen eingeladen: <\/strong>Der 68-j\u00e4hrige<strong class=\"font-bold\"> Karl-Josef Laumann<\/strong> ist praktischerweise auch Vizechef der Kanzlerpartei CDU und sa\u00df 15 Jahre lang im Bundestag. Er besch\u00e4ftigt sich seit Jahrzehnten mit sozialen Fragen und kennt das Leben. Stammt aus einer Landwirtsfamilie und hat Maschinenschlosser gelernt. Einst machte er Schlagzeilen als erster Spitzenbeamter in der Geschichte der Bundesrepublik, der mit Hauptschulabschluss zum beamteten Staatssekret\u00e4r aufstieg. Wenn dieser Mann also den Satz sagt: &#8222;Wir m\u00fcssen den Sozialstaat komplett neu organisieren&#8220;, will das was hei\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Was genau meint Laumann mit einer Neuorganisation?<\/strong> Welche Rolle spielt die neue Grundsicherung dabei, was ist mit Menschen, die Angeh\u00f6rige pflegen, und wieso sollten alle B\u00fcrger l\u00e4nger arbeiten? Dieses Gespr\u00e4ch liefert Erkenntnisse, so viel kann ich versprechen, also <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/tagesanbruch.podigee.io\/2417-sozialstaat\" data-sctrack=\"BodyAnchor\">h\u00f6ren Sie bitte hinein:<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Anschlie\u00dfend w\u00fcnsche ich Ihnen ein erholsames Wochenende. <\/strong>Am Montag kommt der Tagesanbruch von unserer Reporterin Annika Leister. Vielleicht m\u00f6gen Sie uns ja bis dahin einen Gefallen tun und den Tagesanbruch mit <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/tagesanbruch\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Link<\/a> Bekannten, Kollegen oder Freunden empfehlen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\"><strong class=\"font-bold\">Ihr Florian Harms<\/strong><br \/>Chefredakteur t-online<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser, Neues bietet Chancen, aber Neues muss reifen: Das k\u00f6nnte das Motto f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":724737,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[25747,384,31,29,30,13,57375,47431,14,15,1209,176,9221,26756,379,166740,12,41381,226,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-724736","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-grundsicherung","9":"tag-buergergeld","10":"tag-cdu","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-karl-josef-laumann","15":"tag-krankenhausreform","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-nrw","20":"tag-pflege","21":"tag-pflegeversicherung","22":"tag-rente","23":"tag-rentenausweis","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-sozialstaat","26":"tag-t-online","27":"tag-top-news","28":"tag-top-meldungen","29":"tag-topmeldungen","30":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115909067870199363","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/724736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=724736"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/724736\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/724737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=724736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=724736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=724736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}