{"id":725068,"date":"2026-01-17T09:48:33","date_gmt":"2026-01-17T09:48:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/725068\/"},"modified":"2026-01-17T09:48:33","modified_gmt":"2026-01-17T09:48:33","slug":"bundeswehr-team-startet-erkundungsmission-auf-groenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/725068\/","title":{"rendered":"Bundeswehr-Team startet Erkundungsmission auf Gr\u00f6nland"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/d45236c00f8f8488f1fd6cd6291632223f14494b-90791924.jpg\" width=\"1400\" height=\"1050\" alt=\"\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>            Keystone-SDA        <\/p>\n<p>        Angesichts des Konflikts um US-Besitzanspr\u00fcche auf Gr\u00f6nland beginnt f\u00fcr das Bundeswehr-Team auf der Arktisinsel eine europ\u00e4ische Erkundungsmission. Die 15 deutschen Soldaten und weitere Milit\u00e4rangeh\u00f6rige aus anderen europ\u00e4ischen Staaten trafen am Freitagabend auf der weltgr\u00f6ssten Insel ein. Ex-Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg warnte indes davor, die USA zu untersch\u00e4tzen, und forderte eine klare Reaktion der Nato und der EU auf die US-Anspr\u00fcche. US-Pr\u00e4sident Donald Trump drohte L\u00e4ndern, die gegen sein Vorhaben eintreten, mit Z\u00f6llen zu belegen.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        17. Januar 2026 &#8211; 08:54\n<\/p>\n<p> (Keystone-SDA) Am Nachmittag werden auf Gr\u00f6nland in mehreren St\u00e4dten Demonstrationen gegen die US-Anspr\u00fcche erwartet.<\/p>\n<p>Europ\u00e4er wollen Sicherheit auf Arktisinsel erh\u00f6hen<\/p>\n<p>Das weitgehend autonome Gr\u00f6nland geh\u00f6rt zum Hoheitsgebiet D\u00e4nemarks. Trump hat wiederholt deutlich gemacht, dass sich die USA die gr\u00f6sstenteils von Eis bedeckte Insel einverleiben wollen \u2013 was die meisten europ\u00e4ischen Nato-Partner vehement ablehnen. Krisengespr\u00e4che zwischen den USA, D\u00e4nemark und Gr\u00f6nland hatten k\u00fcrzlich keine Ann\u00e4herung gebracht. Trump argumentiert, Gr\u00f6nland m\u00fcsse den USA geh\u00f6ren, damit nicht die Russen und Chinesen zus\u00e4tzlich Einfluss in der Region gewinnen.<\/p>\n<p>Deutschland und weitere europ\u00e4ische Nato-Mitglieder wollen nun f\u00fcr mehr Sicherheit auf der riesigen Arktisinsel sorgen. Unter anderem Norwegen, Schweden, Finnland, Grossbritannien, Frankreich und die Niederlande schicken Teams.<\/p>\n<p>Die Soldaten sollen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin Bedingungen f\u00fcr gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbungen pr\u00fcfen. Es gehe um die Frage, ob die Arktis sicher sei und inwiefern Deutschland mit seinen Nato-Partnern dazu beitragen k\u00f6nne, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Das deutsche Team \u2013 15 M\u00e4nner und Frauen \u2013 besteht demnach aus Logistikern und Experten unterschiedlicher Bereiche.<\/p>\n<p>Die Erkundungsmission wird von D\u00e4nemark angef\u00fchrt. Das Bundeswehr-Team war am Donnerstag zun\u00e4chst ins d\u00e4nische Karup geflogen und traf am Freitag auf Gr\u00f6nland ein.<\/p>\n<p>Stoltenberg will nicht \u00fcber Trumps Gr\u00fcnde spekulieren<\/p>\n<p>Ex-Nato-Generalsekret\u00e4r Stoltenberg sagte in einem Interview des \u00abSpiegels\u00bb: \u00abDass die Vereinigten Staaten erkl\u00e4ren, sie wollten die Kontrolle \u00fcber Gr\u00f6nland \u00fcbernehmen, m\u00fcssen wir ernst nehmen.\u00bb Spekulationen \u00fcber die m\u00f6glichen Beweggr\u00fcnde Trumps, die Insel annektieren zu wollen, lehnte er ab. \u00abIch nehme zur Kenntnis, was Trump und andere US-Vertreter sagen: Sie f\u00fchren Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten an, und manchmal reden sie von Bodensch\u00e4tzen\u00bb, sagte der norwegische Finanzminister. \u00abIch kann bloss darauf verweisen und will nicht spekulieren, was potenzielle andere Gr\u00fcnde sein k\u00f6nnten.\u00bb<\/p>\n<p>Klarheit von Nato und EU gefordert<\/p>\n<p>Die Verteidigungsallianz Nato und die EU m\u00fcssten nun mit Klarheit auf die Drohungen des US-Pr\u00e4sidenten reagieren. \u00abIch begr\u00fcsse es, dass es klare gemeinsame Stellungnahmen gab \u2013 von den nordischen Staaten, von Deutschland, von anderen europ\u00e4ischen Staaten \u2013 dazu, dass Gr\u00f6nland zu D\u00e4nemark geh\u00f6rt und sie hinter D\u00e4nemark stehen\u00bb, sagte Stoltenberg. Man solle nicht \u00fcber m\u00f6gliche Konsequenzen spekulieren. \u00abDas Wichtigste ist jetzt, weitere Massnahmen zu verhindern.\u00bb<\/p>\n<p>Italien nicht Teil der Mission<\/p>\n<p>Das Nato-Gr\u00fcndungsmitglied Italien will keine Soldaten f\u00fcr die Erkundungsmission mit anderen europ\u00e4ischen Partnerstaaten abstellen. Verteidigungsminister Guido Crosetto sprach im Zusammenhang damit von einem \u00abWitz\u00bb.<\/p>\n<p>Zugleich stellte die rechte Regierung von Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni eine eigene Arktis-Strategie vor. Meloni hatte in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass sie eine milit\u00e4rische Aktion der USA nicht unterst\u00fctze und eine solche in niemandes Interesse sei. Meloni gilt als Sympathisantin von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und als eine seiner wichtigsten Verb\u00fcndeten in Europa.<\/p>\n<p>Trump denkt \u00fcber neue Z\u00f6lle nach<\/p>\n<p>Unterdessen drohte Trump L\u00e4ndern, die sich seinem Besitzanspruch auf Gr\u00f6nland entgegenstellen, mit Z\u00f6llen. Er werde m\u00f6glicherweise Z\u00f6lle gegen solche L\u00e4nder verh\u00e4ngen, weil die USA Gr\u00f6nland f\u00fcr ihre nationale Sicherheit br\u00e4uchten, sagte Trump im Weissen Haus in Washington. Konkreter wurde er zun\u00e4chst nicht. Zuvor hatte er dar\u00fcber gesprochen, wie er europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie Deutschland und Frankreich in anderen Zusammenh\u00e4ngen mit Z\u00f6llen gedroht hatte, um seine Interessen durchzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keystone-SDA Angesichts des Konflikts um US-Besitzanspr\u00fcche auf Gr\u00f6nland beginnt f\u00fcr das Bundeswehr-Team auf der Arktisinsel eine europ\u00e4ische Erkundungsmission.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":725069,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,74938,2706,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-725068","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-sda-ready-to-publish","15":"tag-ticker","16":"tag-united-states","17":"tag-united-states-of-america","18":"tag-us","19":"tag-usa","20":"tag-vereinigte-staaten","21":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115909814468657565","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/725068","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=725068"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/725068\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/725069"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=725068"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=725068"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=725068"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}