{"id":72552,"date":"2025-04-30T06:46:09","date_gmt":"2025-04-30T06:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/72552\/"},"modified":"2025-04-30T06:46:09","modified_gmt":"2025-04-30T06:46:09","slug":"walther-jaeh-der-erste-vorsteher-des-buchhaendler-boersenvereins-nach-dem-2-weltkrieg-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/72552\/","title":{"rendered":"Walther J\u00e4h, der erste Vorsteher des Buchh\u00e4ndler-B\u00f6rsenvereins nach dem 2. Weltkrieg \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>An den einstigen Ruf von Leipzig als weltbekannte Messestadt und zugleich Hauptort des Buchhandels und graphischen Gewerbes in Europa erinnert uns z. B. das leuchtende, sich um sich selbst drehende MMM-Signet unweit des Hauptbahnhofes auf dem Dach des 32-geschossigen Wintergarten-Hochhauses. (Das MMM steht f\u00fcr Me\u00dfamt Muster Messe, entworfen von Erich Gruner, k\u00fcnstlerischer Leiter des Leipziger Me\u00dfamtes, im Jahre 1917. Der luftige Abstand zwischen den beiden sichtbaren M steht f\u00fcr das dritte M.)<\/p>\n<p>Auch der B\u00f6rsenverein der Deutschen Buchh\u00e4ndler, am 30. April 1825 in Leipzig gegr\u00fcndet, hatte hier in Leipzig seinen Sitz.<\/p>\n<p>Nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten wurde der bayrische Verleger Wilhelm Baur (1905\u20131945) im Jahre 1934 als 1. Vorsteher des B\u00f6rsenvereins eingesetzt. Er begann sofort mit der NS-Gleichschaltung.<br \/>Nach dem Zusammenbruch des \u201a,Gro\u00dfdeutschen Reiches\u2018\u2018 entstanden im Juni 1945 in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands Volksbuchhandlungen; Lizenzen f\u00fcr neue Verlage wurden vergeben.<\/p>\n<p>Ein Auftrag f\u00fcr Walther J\u00e4h in seinen letzten 300 Lebenstagen<\/p>\n<p>Der Inhaber des Carl Marhold Verlages Halle\/Saale (M\u00fchlweg 14), Dr. Walther Carl J\u00e4h, wird am 6. Juli 1945 Vorsitzender des im April 1945 gegr\u00fcndeten Aktionsausschusses des \u201eB\u00f6rsenvereins der Deutschen Buchh\u00e4ndler\u201c zu Leipzig. Er \u00fcbernimmt die Gesch\u00e4fte des nicht mehr rechts- und handlungsf\u00e4higen Vorstandes und wird vom Amtsgericht Leipzig zum Abwesenheitspfleger f\u00fcr den bisherigen Vorsteher Wilhelm Baur bestellt.<\/p>\n<p>Die letzte Sitzung des Aktionsausschusses am 31. Oktober 1945 ist zugleich die erste des kommissarischen Vorstandes eines neugebildeten Hauptausschusses. Dem Vorstand geh\u00f6ren an Dr. Walther Carl J\u00e4h f\u00fcr die Verleger, er ist zugleich der Vorsitzende. Am 27. November 1945 wird dieser dann als Vorsteher des B\u00f6rsenvereins gerichtlich eingesetzt.<\/p>\n<p>Leider standen diesem Manne vom Vorsitz des Aktionsausschusses des B\u00f6rsenvereins bis zu seinem Tode nur 320 Lebenstage zur Verf\u00fcgung. Sein Leben begann am 19. M\u00e4rz 1877 in Leipzig und endete am 22. Mai 1946 in Halle\/S.<\/p>\n<p>Dies vorangestellt, ist es wohl l\u00e4ngst an der Zeit, einiges \u00fcber Leben und Wirken des Walther Carl J\u00e4h hier einmal darzulegen (Die Fakten sind aus Leipziger Zeitungen der Jahrg\u00e4nge ab 1902 und einem Auszug aus dem Adressbuch des Deutschen Buchhandels von 1948 zusammengetragen):<\/p>\n<p>Etwas \u00fcber das Leben und Wirken von Walther J\u00e4h<\/p>\n<p>Walther Carl J\u00e4h wird am 19. M\u00e4rz 1877 als Sohn eines Kaufmanns in Leipzig geboren. Nach dem Besuch des Realgymnasiums und einer \u00f6ffentlichen h\u00f6heren Handelslehranstalt absolviert er von 1894 bis 1897 eine Lehre in der Ro\u00dfberg\u2019schen Hofbuchhandlung, Universit\u00e4tsstra\u00dfe 15. Dort wird er vertraut gemacht mit dem Sortimentshandel und bekommt auch Einblick in verlegerische Aufgaben. Nach den \u00fcblichen Wanderjahren, die Walther J\u00e4h \u00fcber Stuttgart und M\u00fcnchen f\u00fchren, studiert er Kultur- und Wirtschaftsgeschichte sowie National\u00f6konomie in M\u00fcnchen und Leipzig. Als der Vater schwer erkrankt, bricht Walther J\u00e4h das Studium ab und tritt als Gehilfe wieder in die Ro\u00dfberg\u2019sche Buchhandlung ein.<\/p>\n<p>In der \u201eLeipziger Zeitung\u201c am 28.\u00a0Juli 1902 erscheint folgende Meldung: \u201eBuchgewerbe. Ro\u00dfberg\u2019sche Buchhandlung. Leipzig, 28.\u00a0Juli (1902). Die Herren Walther C. J\u00e4h und Wilhelm Schunke zeigen an, da\u00df sie das hierselbst unter der Firma Ro\u00dfberg\u2019sche Hofbuchhandlung bestehende Sortiment und Antiquariat am heutigen Tage mit allen Activen und Passiven k\u00e4uflich \u00fcbernommen haben, w\u00e4hrend Hr. Arthur Ro\u00dfberg den Verlag beh\u00e4lt und sich in Zukunft ausschlie\u00dflich diesem widmen wird. Das 1854 gegr\u00fcndete hochangesehene Gesch\u00e4ft wird in unver\u00e4nderter und solider Weise unter der Firma Ro\u00dfberg\u2019sche Buchhandlung J\u00e4h und Schunke fortgef\u00fchrt werden.\u201c<\/p>\n<p>Walter Carl J\u00e4h \u2013 ein Freund sch\u00f6ner und seltener B\u00fccher<\/p>\n<p>Walther Carl J\u00e4h tritt zwischen dem 15.\u00a0M\u00e4rz und 15.\u00a0Mai 1903 der 1899 in Weimar gegr\u00fcndeten \u201eGesellschaft der Bibliophilen\u201c als Mitglied bei, zu der bis zum 30. September 1904 schon 72 Leipziger (darunter drei Damen), geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Zwei Leipziger Mitglieder, Georg Witkowski und Johannes Baensch-Drugulin, haben die Idee, einen eigenen Ortsverein zu gr\u00fcnden, laden dazu ein und so treffen sich schlie\u00dflich 18 M\u00e4nner dieser Gesellschaft am Abend des 2. Februar 1904 in Baarmann\u2019s Restaurant (Markt\u00a06\/Katharinenstra\u00dfe\u00a03) und tragen sich nach der \u00fcblichen Beratung in eine erste Mitgliederliste ein, um den ersten bibliophilen Ortsverein Deutschlands \u2013 den \u201eLeipziger Bibliophilen-Abend\u201c \u2013 zu gr\u00fcnden. Auch Walther J\u00e4h wird 1904 Mitglied, tritt 1907 wegen seines Umzugs nach Halle aber wieder aus.<\/p>\n<p>Das Lokal hat damals \u00fcbrigens einen guten Ruf als Ort intellektueller Geselligkeit. Bis noch vor wenigen Jahren waren hier, und das seit etwa 1800, allw\u00f6chentlich an einem Abend Mediziner zu einem zwanglos-geselligen Treffen zusammengekommen. Die hierher kamen, \u2013 es m\u00f6gen im Laufe der Zeit solche M\u00e4nner wie Johann Christian August Heinroth, Paul Flechsig, Wilhelm Wundt, \u00c9mile Durkheim, Oswald K\u00fclpe, Emil Kraepelin und Paul Julius M\u00f6bius unter ihnen gewesen sein \u2013 redeten beim Genu\u00df geistiger Getr\u00e4nke miteinander \u00fcber neue Erkenntnisse der noch wenig differenzierten Medizin. Mit dem Ende der Bl\u00fctezeit der Leipziger Neurologie\/Psychiatrie kamen immer weniger zu geselligem Treff dorthin. Das stadtbekannte \u201eNervenkr\u00e4nzchen\u201c war dann schlie\u00dflich aus der Stadtkultur verschwunden.<\/p>\n<p>Unerm\u00fcdlich der Mann in Leipzig und bald auch in Halle<\/p>\n<p>Walther Carl J\u00e4h wird 1904 Vorsitzender des Vereins der Leipziger Sortiments- und Antiquariatsbuchh\u00e4ndler und 1906 (bis 1907) Vorstandsmitglied und Schriftf\u00fchrer des Vereins der Buchh\u00e4ndler zu Leipzig, dem die f\u00fcr den Buchhandel wichtigen Verkehrsanstalten unterstehen.<\/p>\n<p>Er hat auch den Ehrenvorsitz des S\u00e4chsisch-th\u00fcringischen Buchh\u00e4ndler-Verbandes e.V. inne und ist Mitglied des Aufsichtsrates der Wirtschaftlichen Vereinigung Deutscher Buchh\u00e4ndler e.G.m.b.H. Leipzig.<\/p>\n<p>Walther Carl J\u00e4h kauft 1907 die Verlagsbuchhandlung Wendt &amp; Klauwell (Halle\/S., Hoher Weg 16) und die Marhold\u2018sche Verlagsbuchhandlung in Halle\/S. und zieht nach Halle um. In Halle \u00fcbernimmt Walther J\u00e4h bald darauf das Amt des Vorsitzenden des S\u00e4chsisch-th\u00fcringischen Buchh\u00e4ndler-Verbandes e.V., (das er \u00fcber ein Jahrzehnt innehaben wird).<\/p>\n<p>Die Firma Carl Marhold in Halle\/S., Ende 1894 in Berlin gegr\u00fcndet, hat bei der \u00dcbernahme durch Walther Carl J\u00e4h bereits einen guten Ruf mit einer Zeitschrift f\u00fcr Heizung und L\u00fcftung (sp\u00e4ter \u201eHaustechnische Rundschau\u201c), medizinischen Werken f\u00fcr den praktischen Arzt, sp\u00e4ter dann auf den Gebieten Psychiatrie und Neurologie (Zeitschrift \u201eDie Geisteskrankenpflege\u201c, die Vierteljahresschrift \u201eKlinik f\u00fcr psychische und nerv\u00f6se Krankheiten\u201c), und auf dem Gebiet der Metallbearbeitung das \u201eZentralblatt f\u00fcr die Interessen der autogenen Schwei\u00df- und Schneideverfahren.\u201c<\/p>\n<p>Nach der \u00dcbernahme baut Walther Carl J\u00e4h sein neues Unternehmen aus. Mit den Zeitschriften \u201eDie Hilfsschule\u201c, \u201eEnzyklop\u00e4disches Handbuch der Heilp\u00e4dagogik\u201c und \u201eZeitschrift f\u00fcr die Behandlung Schwachsinniger\u201c gewinnt Walther Carl J\u00e4h nach und nach die F\u00fchrung unter den deutschen Verlagen in der Heilp\u00e4dagogik. Walther J\u00e4h bringt die Sammlung \u201eMarholds Jugendb\u00fccher\u201c heraus, die erste, auf kindgem\u00e4\u00dfe Inhalte konzipierte Buchreihe.<\/p>\n<p>Ab 1913 (bis 1915) erscheint in 14 B\u00e4nden das illustrierte Sammelwerk \u201eDie Anstaltsf\u00fcrsorge f\u00fcr k\u00f6rperlich, geistig und sittlich Schwache im Deutschen Reich in Wort und Bild.\u201c<\/p>\n<p>Im Jahre 1919 wird Walther Carl J\u00e4h zum Vorsteher im Verband der Kreis- und Ortsvereine des Buchhandels gew\u00e4hlt, der auf seinen Herbsttagungen Berufsfragen er\u00f6rtert und L\u00f6sungen erarbeitet hat, um sie dann dem B\u00f6rsenverein zu unterbreiten.<\/p>\n<p>Die ersten beiden (auf 10 berechneten) B\u00e4nde eines Hand(w\u00f6rter)buches der Arbeitswissenschaft erscheinen 1927 und 1930, an denen 250 Autoren des In- und Auslandes mitgewirkt haben.<\/p>\n<p>Walther Carl J\u00e4h wird 1930 zum Vorsteher des Deutschen Verlegervereins gew\u00e4hlt und bleibt es bis zur Aufl\u00f6sung des Vereins 1934.<\/p>\n<p>Walther J\u00e4h entzieht sich 1934 der NS-Gleichschaltung<\/p>\n<p>Mit der Umwandlung des Deutschen Verlegervereins in eine NS-Fachschaft zieht sich Walther Carl J\u00e4h zur\u00fcck.<br \/>Am 1. Januar 1941 nimmt Walther Carl J\u00e4h seinen Sohn Wolfgang \u2013 er hat mit seiner Frau Hanna geb. Pauli noch drei T\u00f6chter \u2013 als Teilhaber in seine Firma auf. Und nach dem Tod seines Vaters am 22. Mai 1946 in Halle\/S. f\u00fchrt Wolfgang J\u00e4h den Verlag weiter. (Berlin ist 1951 der Verlagsort mit den Verlagsgebieten: Sonder- und Heilp\u00e4dagogik, Heizungs-, L\u00fcftungs- und Sanit\u00e4rtechnik. Der Verlag wird 1998 vom Berliner Wissenschaftsverlag Volker Spiess \u00fcbernommen.)<\/p>\n<p>Von den ehemals 300 Leipziger Verlagen erhalten bis 1948 nur 37 eine Lizenz.<\/p>\n<p>Ein ehrendes Gedenken 1948 f\u00fcr Walther Carl J\u00e4h<\/p>\n<p>Im Adre\u00dfbuch des deutschsprachigen Buchhandels von 1948 hei\u00dft es \u00fcber Walther Carl J\u00e4h: \u201eEs waren nicht nur seine reichen beruflichen Erfahrungen, die Walther J\u00e4h zur F\u00fchrung im Buchhandel pr\u00e4destinierten und die es ihm erm\u00f6glichten, mit der gleichen Umsicht die Interessen des Verlags und des Sortiments zu vertreten, sondern auch seine hohen menschlichen Qualit\u00e4ten, die ihm das Vertrauen und die Anh\u00e4nglichkeit seiner Berufskollegen sicherten.<\/p>\n<p>Er war ein v\u00f6llig ausgeglichener Charakter, bewahrte als Verhandlungsleiter in den hitzigsten Redeschlachten, die auf den buchh\u00e4ndlerischen Tagungen nicht selten waren, Ruhe und Objektivit\u00e4t, mied selbst scharfe Worte und suchte unerm\u00fcdlich den Weg zum wirtschaftlichen Frieden im Widerstreit der Interessen zwischen Verlag und Sortiment. Er war eine durchaus \u201aironische\u2018 Natur. Das entsprach seiner Veranlagung und seiner Weltanschauung. Mit solcher Einstellung und Wirkung hat er ein Menschenalter hindurch an allen den Buchhandel bewegenden Fragen beratend und entscheidend teilgenommen und hat geholfen, da\u00df der Berufsstand schwerste Katastrophenjahre \u00fcberstehen konnte.<\/p>\n<p>\u00dcber sein Leben und Wirken l\u00e4\u00dft sich der lateinische Spruch setzen: Fortiter in re, suaviter in modo, constanter in se. (Streng in der Sache, mild in der Form, treu sich selbst \u2013 Anm. P.U.) Tapfer hat er auch sein Leiden getragen und tapfer ist er dahingegangen. Sein Werk aber wird leben und sein Andenken wird bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Ein Foto von Walther J\u00e4h ist im Adressbuch des Deutschen Buchhandels von 1948, erschienen im Verlag des B\u00f6rsenvereins der Deutschen Buchh\u00e4ndler Leipzig, enthalten. Da der Name des Fotografen im Adressbuch nicht enthalten ist, kann die Abbildung hier aus urheberrechtlichen Gr\u00fcnden nicht gezeigt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An den einstigen Ruf von Leipzig als weltbekannte Messestadt und zugleich Hauptort des Buchhandels und graphischen Gewerbes in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72553,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[24626,24625,3364,29,30,71,859,11028],"class_list":{"0":"post-72552","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-boersenverein","9":"tag-buchstadt","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-leipzig","14":"tag-sachsen","15":"tag-stadtgeschichte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114425573210814074","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72552\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72553"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}