{"id":727289,"date":"2026-01-18T07:39:10","date_gmt":"2026-01-18T07:39:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/727289\/"},"modified":"2026-01-18T07:39:10","modified_gmt":"2026-01-18T07:39:10","slug":"jeder-dritte-fall-koennte-verhindert-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/727289\/","title":{"rendered":"Jeder Dritte Fall k\u00f6nnte verhindert werden"},"content":{"rendered":"<p>Eine neue Analyse zeigt, dass ein Drittel aller Demenzerkrankungen auf beeinflussbare Risikofaktoren zur\u00fcckgeht. Durch pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnten bis 2050 Hunderttausende F\u00e4lle vermieden werden.<\/p>\n<p>Ein Drittel aller Demenzerkrankungen in Deutschland geht auf vermeidbare Risikofaktoren zur\u00fcck. Das zeigt eine neue Analyse des Deutschen Zentrums f\u00fcr Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Die Wissenschaft sieht im pr\u00e4ventiven Lebensstil den Schl\u00fcssel, um Hunderttausende F\u00e4lle zu verhindern.<\/p>\n<p>Der \u201eHirschhausen-Check\u201c f\u00fcrs Gehirn<\/p>\n<p>Die Botschaft von \u00c4rzten wie Eckart von Hirschhausen gewinnt an Gewicht: Die Gesundheit des Gehirns muss heute gesch\u00fctzt werden. W\u00e4hrend die Medikamentenforschung voranschreitet, liegt die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung im Vorfeld. Ein gesunder Lebensstil kann den Ausbruch von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen hinausz\u00f6gern oder sogar verhindern.<\/p>\n<p>Die Zahlen des DZNE sind beeindruckend. W\u00fcrden die wichtigsten Risikofaktoren um 15 Prozent reduziert, lie\u00dfen sich bis 2050 etwa 170.000 Erkrankungen vermeiden. Bei einer Reduktion um 30 Prozent w\u00e4ren es sogar \u00fcber 330.000.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Vergessen Sie h\u00e4ufiger Namen oder Termine? Studien zeigen, dass gezieltes Gehirntraining und einfache Alltagsroutinen helfen k\u00f6nnen, die Ged\u00e4chtnisleistung zu stabilisieren und das Demenz\u2011Risiko zu senken. Der kostenlose PDF\u2011Report \u201eGehirntraining leicht gemacht\u201c liefert 7 praktische Geheimnisse, 11 alltagstaugliche \u00dcbungen und einen kurzen Selbsttest \u2013 direkt als Sofort\u2011Download per E\u2011Mail, kein Abo. <strong><a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/gehirntraining-leicht-gemacht\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_GEHIRNTRAINING-LEICHT-GEMACHT_X-CWAHN-BGPID_722466\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Gehirntraining-Report sichern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Diese Risiken lassen sich beeinflussen<\/p>\n<p>Die internationale <strong>Lancet-Kommission<\/strong> hat zentrale, modifizierbare Risikofaktoren identifiziert. F\u00fcr eine wirksame Pr\u00e4vention gilt: Es ist nie zu fr\u00fch und selten zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Die wichtigsten Stellschrauben sind:<br \/>*   <strong>Bluthochdruck<\/strong><br \/>*   <strong>Schwerh\u00f6rigkeit<\/strong> und Sehverlust<br \/>*   <strong>Diabetes<\/strong> und \u00dcbergewicht<br \/>*   <strong>Depressionen<\/strong><br \/>*   Ein niedriges Bildungsniveau<\/p>\n<p>Besonders Sinnesbeeintr\u00e4chtigungen wie H\u00f6rverlust werden untersch\u00e4tzt. Sie reduzieren die kognitive Beanspruchung und k\u00f6nnen in die soziale Isolation f\u00fchren \u2013 beides Triebfedern f\u00fcr den geistigen Abbau.<\/p>\n<p>Neue EU-Initiative setzt auf Fr\u00fcherkennung<\/p>\n<p>Parallel zur Pr\u00e4vention treibt Europa die Fr\u00fcherkennung voran. Im Januar startete die Forschungsinitiative <strong>\u201eACCESS-AD\u201c<\/strong>, an der das DZNE ma\u00dfgeblich beteiligt ist. \u00dcber 30 Organisationen aus Forschung und Industrie arbeiten f\u00fcnf Jahre lang an einer besseren Versorgungsstrategie.<\/p>\n<p>Der Fokus liegt auf praxistauglichen L\u00f6sungen: von einfachen Bluttests \u00fcber bildgebende Verfahren bis zur Therapie\u00fcberwachung per Smartphone-App. Diese Tools werden immer wichtiger, da neue Medikamente eine pr\u00e4zise und fr\u00fche Diagnose voraussetzen.<\/p>\n<p>Lebensstil als wirksamste Medizin<\/p>\n<p>Was kann jeder Einzelne tun? Die Empfehlungen der Experten sind konkret. Der Schutz beginnt bei der Herz-Kreislauf-Gesundheit, die eng mit der des Gehirns verkn\u00fcpft ist.<\/p>\n<p>Die Grundpfeiler sind:<br \/>*   Kontrolle von <strong>Bluthochdruck<\/strong>, Diabetes und Cholesterin<br \/>*   <strong>Regelm\u00e4\u00dfige Bewegung<\/strong> und ausgewogene Ern\u00e4hrung<br \/>*   Verzicht auf <strong>Rauchen<\/strong><br \/>*   <strong>Geistige und soziale Aktivit\u00e4t<\/strong> durch Lernen und Kontakte<\/p>\n<p>Auch die mentale Gesundheit ist ein Schl\u00fcsselfaktor. Die Behandlung von Depressionen gilt als wichtiger Beitrag zur Vorbeugung. Die Wissenschaft ist sich einig: Ein aktiver, gesunder Lebensstil baut kognitive Reserven auf \u2013 die beste Versicherung f\u00fcr das Alter.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>PS: Sie m\u00f6chten aktiv etwas f\u00fcr Ihr Gehirn tun? 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