{"id":72937,"date":"2025-04-30T10:13:13","date_gmt":"2025-04-30T10:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/72937\/"},"modified":"2025-04-30T10:13:13","modified_gmt":"2025-04-30T10:13:13","slug":"spd-mitglieder-stimmen-koalitionsvertrag-zu-antenne-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/72937\/","title":{"rendered":"SPD-Mitglieder stimmen Koalitionsvertrag zu &#8211; Antenne M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Nach CSU und CDU haben auch die Mitglieder der SPD mit gro\u00dfer Mehrheit dem Vertrag \u00fcber die Bildung einer schwarz-roten Regierungskoalition zugestimmt. 84,6 Prozent der Mitglieder votierten daf\u00fcr, wie die Deutsche Presse-Agentur aus SPD-Kreisen erfuhr. Damit steht einer Unterzeichnung des Koalitionsvertrags am kommenden Montag nichts mehr im Weg. Einen Tag sp\u00e4ter ist die Wahl von CDU-Chef Friedrich Merz zum Bundeskanzler geplant. Anschlie\u00dfend werden Merz und seine Ministerinnen und Minister im Bundestag vereidigt.<\/p>\n<p>Seit dem 15. April konnten die 358.000 SPD-Mitglieder online \u00fcber das 144 Seiten starke Vertragswerk mit dem Titel \u00abVerantwortung f\u00fcr Deutschland\u00bb abstimmen. Um 23.59 Uhr in der Nacht zu Mittwoch schloss das digitale Wahllokal.<\/p>\n<p>56 Prozent der Mitglieder beteiligten sich an der Abstimmung. Damit wurde die notwendige Mindestbeteiligung von 20 Prozent deutlich \u00fcbertroffen. Der CSU-Vorstand und ein kleiner Parteitag der CDU hatten bereits zuvor zugestimmt.\u00a0<\/p>\n<p>Juso-F\u00fchrung war gegen Koalitionsvertrag<\/p>\n<p>In der SPD gibt es vor allem Kritik an der im Koalitionsvertrag angelegten Versch\u00e4rfungen der Migrations- und Sozialpolitik. Die F\u00fchrung der Jusos hatte das Vertragswerk deswegen abgelehnt und Nachverhandlungen gefordert. Die einzigen Alternativen zu Schwarz-Rot w\u00e4ren eine Koalition zwischen Union und AfD, eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen gewesen.<\/p>\n<p>Ministerinnen und Minister werden am Montag vorgestellt<\/p>\n<p>Am kommenden Montag will die SPD nun ihre sieben Ministerinnen und Minister f\u00fcr die neue Regierung vorstellen. Als sicher gilt, dass Boris Pistorius Verteidigungsminister bleibt. Wahrscheinlich ist zudem, dass Parteichef Lars Klingbeil Vizekanzler und Finanzminister wird.<\/p>\n<p>Die Wahl von Merz zum Kanzler am Dienstag gilt als sicher, auch wenn SPD und Union nur zw\u00f6lf Stimmen mehr als die notwendige sogenannte Kanzlermehrheit haben. 316 von 630 Abgeordneten m\u00fcssen f\u00fcr den CDU-Chef votieren.\u00a0<\/p>\n<p>Auch 2013 und 2018 deutliche Mehrheit<\/p>\n<p>Die SPD hatte die Mitglieder auch 2013 und 2018 \u00fcber die Koalitionsvertr\u00e4ge mit der Union abstimmen lassen. Beide Male gab es gro\u00dfe Zustimmung. Obwohl es 2018 eine vom damaligen Juso-Chef Kevin K\u00fchnert organisierte, gro\u00dfe \u00abNoGroKo\u00bb-Kampagne gegen Schwarz-Rot gab, votierten 66 Prozent der Mitglieder mit Ja. 2013 hatte die Zustimmung sogar bei 76 Prozent gelegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Nach CSU und CDU haben auch die Mitglieder der SPD mit gro\u00dfer Mehrheit dem Vertrag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":72938,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[1173,1180,3364,29,30,44,8970,1209,2403,184],"class_list":{"0":"post-72937","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-bundesregierung","9":"tag-bundestag","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-koalition","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-partei","17":"tag-spd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114426387404786497","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72937"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72937\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72938"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}