{"id":729424,"date":"2026-01-19T04:04:12","date_gmt":"2026-01-19T04:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/729424\/"},"modified":"2026-01-19T04:04:12","modified_gmt":"2026-01-19T04:04:12","slug":"wachabloesung-start-ups-bekommen-2025-mehr-geld-bayern-vor-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/729424\/","title":{"rendered":"\u00abWachabl\u00f6sung\u00bb: Start-ups bekommen 2025 mehr Geld &#8211; Bayern vor Berlin"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"\u00abWachabl\u00f6sung\u00bb: Start-ups bekommen 2025 mehr Geld - Bayern vor Berlin\" title=\"\u00abWachabl\u00f6sung\u00bb: Start-ups bekommen 2025 mehr Geld - Bayern vor Berlin\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/media.media.88ceda43-da28-48ab-9050-d09a70fbf378.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDeutsche Start-ups bekamen 2025 mehr Geld von Investoren (Archivbild)\u00a0Foto: Christian Charisius\/dpa\t\t\t<\/p>\n<p>KI, R\u00fcstung, Biotech: An deutsche Start-ups flie\u00dft laut einer Studie mehr Geld von Investoren. Neben Berlin wird Bayern immer mehr zum zweiten Standbein der Gr\u00fcnderbranche. Doch eine Schw\u00e4che bleibt.<\/p>\n<p>Berlin &#8211; Viele Start-ups in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Deutschland\" title=\"Deutschland\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> sind 2025 laut einer Studie wieder leichter an Geld von Investoren gekommen. Insgesamt flossen knapp 8,4 Milliarden Euro Wagniskapital, gut 1,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY. Damit seien die Gelder f\u00fcr Start-ups das zweite Jahr in Folge gestiegen, nachdem sie 2022 und 2023 gemessen am vorherigen Corona-Boom eingebrochen waren.\u00a0<\/p>\n<p>Dabei lag Bayern erneut vor der Gr\u00fcndermetropole Berlin. Start-ups aus Bayern sammelten demnach 2025 rund 3,3 Milliarden Euro ein, w\u00e4hrend Wachstumsfirmen aus Berlin auf knapp 2,7 Milliarden Euro kamen. EY sprach von einer &#8222;Wachabl\u00f6sung&#8220;, die sich manifestiere. Die beiden Bundesl\u00e4nder stehen laut den Angaben f\u00fcr mehr als 70 Prozent aller Start-up-Finanzierungen in Deutschland. Wagniskapital, mit dem sich Fonds und Konzerne an Start-ups beteiligen, ist entscheidend f\u00fcr Wachstum in der Gr\u00fcnderbranche.<\/p>\n<p>&#8222;Berlin l\u00e4ngst nicht abgeschrieben&#8220; <\/p>\n<p>Bayern macht Berlin schon l\u00e4nger harte Konkurrenz bei Start-ups. Gerade in M\u00fcnchen, wo Gr\u00fcnder von der N\u00e4he zu renommierten Universit\u00e4ten und finanzstarken Investoren profitieren, haben sich viele Gr\u00fcnder angesiedelt. Schon 2024 lag Bayern EY zufolge bei den Finanzierungen knapp vor Berlin.\u00a0<\/p>\n<p>2025 wurden die drei gr\u00f6\u00dften Geldspritzen in Bayern verzeichnet. Am meisten warb Helsing aus M\u00fcnchen ein (600 Millionen Euro), die Firma ist auf KI f\u00fcr die R\u00fcstungsbranche spezialisiert. Es folgten das Energie-Start-up Green Flexibility (400 Mio. Euro) und die Biotech-Firma Tubulis (344 Mio. Euro). Unter den Top-10-Finanzierungsrunden finden sich laut EY sieben Start-ups aus Bayern und zwei aus Berlin.<\/p>\n<p>Bayern festige seine Position als dynamischer Start-up-Standort, sagte EY-Partner Thomas Pr\u00fcver. W\u00e4hrend der Schwerpunkt in Berlin st\u00e4rker auf den etwas schw\u00e4chelnden Bereichen Online-Handel und <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Finanzen\" title=\"Finanzen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Finanzen<\/a> liege, profitierten bayrische Start-ups von ihrem Fokus auf Tech und R\u00fcstung sowie dem Boom um K\u00fcnstliche Intelligenz. Die Hauptstadt sei aber l\u00e4ngst nicht abgeschrieben und liege bei der Zahl der Finanzierungsrunden deutlich vor Bayern (218 zu 149). &#8222;Berlin bleibt weiterhin eine der f\u00fchrenden Start-up-Metropolen Europas und hat sich auch \u00fcber die Grenzen des Kontinents hinaus einen hervorragenden Ruf aufgebaut, auch im Bereich Tech und KI.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Deutschland bei Wagniskapital weit hinter USA <\/p>\n<p>Die Lage der Start-up-Branche beurteilte Pr\u00fcver vorsichtig positiv. Trotz globaler Krisen und der schwachen Konjunktur sei das Risikokapital deutlich gestiegen \u2013 wobei das erste Halbjahr deutlich st\u00e4rker ausgefallen sei als das zweite. &#8222;Abzuwarten bleibt, ob das relativ schwache zweite Halbjahr nur ein Ausrutscher oder der Beginn eines erneuten Abschwungs war.&#8220; Die Zahl der Finanzierungsrunden 2025 sank das vierte Jahr in Folge &#8211; um f\u00fcnf Prozent auf 716.<\/p>\n<p>Der Startup-Verband erkl\u00e4rte, bei den Gr\u00fcndungen stehe Deutschland gut da, es fehle aber an Wagniskapital, um Firmen gro\u00dfzumachen. &#8222;In den USA flossen 2025 pro Kopf mehr als 700 Euro in Start-ups, in Deutschland nicht einmal 90 Euro&#8220;, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christoph Stresing. &#8222;Frankreich liegt bei \u00fcber 100 Euro, Gro\u00dfbritannien bei fast 300 Euro.&#8220; Die Politik m\u00fcsse die Rahmenbedingungen verbessern und st\u00e4rker privates Kapital von Investoren mobilisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutsche Start-ups bekamen 2025 mehr Geld von Investoren (Archivbild)\u00a0Foto: Christian Charisius\/dpa KI, R\u00fcstung, Biotech: An deutsche Start-ups flie\u00dft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":729425,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,5680,1721,30,173],"class_list":{"0":"post-729424","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-digital","11":"tag-finanzen","12":"tag-germany","13":"tag-unternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115919786092943974","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=729424"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729424\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/729425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=729424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=729424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=729424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}