{"id":729960,"date":"2026-01-19T09:27:11","date_gmt":"2026-01-19T09:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/729960\/"},"modified":"2026-01-19T09:27:11","modified_gmt":"2026-01-19T09:27:11","slug":"heizen-mit-tiefenwaerme-forschungsbohrungen-in-dellbrueck-starten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/729960\/","title":{"rendered":"Heizen mit Tiefenw\u00e4rme? Forschungsbohrungen in Dellbr\u00fcck starten"},"content":{"rendered":"<p>Bohrung in Dellbr\u00fcck <\/p>\n<p>1.000 Meter in der Erde: Kann Tiefenw\u00e4rme K\u00f6ln k\u00fcnftig heizen?<\/p>\n<p>19.01.2026 &#8211; 10:17 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/01\/BOCPuGCEM9oM\/0x107:800x450\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/das-foto-zeigt-zwei-unterschiedliche-bohrkoepfe-die-fuer-die-probebohrungen-verwendet-werden-bei-den-bohrungen-handelt-es-sich-um-eine-forschungsbohrungen-fuer-die-nutzung-von-tiefengeothermie.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/das-foto-zeigt-zwei-unterschiedliche-bohrkoepfe-die-fuer-die-probebohrungen-verwendet-werden-bei-den.jpeg\" alt=\"Das Foto zeigt zwei unterschiedliche Bohrk\u00f6pfe, die f\u00fcr die Probebohrungen verwendet werden: Bei den Bohrungen handelt es sich um eine Forschungsbohrungen f\u00fcr die Nutzung von Tiefengeothermie.\" title=\"Das Foto zeigt zwei unterschiedliche Bohrk\u00f6pfe, die f\u00fcr die Probebohrungen verwendet werden: Bei den Bohrungen handelt es sich um eine Forschungsbohrungen f\u00fcr die Nutzung von Tiefengeothermie.\" width=\"800\" height=\"450\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/koeln.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Das Foto zeigt zwei unterschiedliche Bohrk\u00f6pfe, die f\u00fcr die Probebohrungen verwendet werden: Bei den Bohrungen handelt es sich um eine Forschungsbohrungen f\u00fcr die Nutzung von Tiefengeothermie. (Quelle: Roland Weihrauch\/dpa)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Tiefe Geothermie k\u00f6nnte k\u00fcnftig Fernw\u00e4rme in K\u00f6ln liefern \u2013 unabh\u00e4ngig vom Wetter. Die aktuelle Bohrung kl\u00e4rt, ob der Standort daf\u00fcr grunds\u00e4tzlich geeignet ist.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen hat eine Forschungsbohrung in K\u00f6ln-Dellbr\u00fcck angek\u00fcndigt. Die Untersuchung soll die Nutzbarkeit von Erdw\u00e4rme aus gro\u00dfen Tiefen kl\u00e4ren. Auf einem ehemaligen Sportplatz planen die Experten eine Bohrung bis zu 1.000 Meter Tiefe.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Sie wollen Kalkgestein untersuchen, in dem Wasser durch Hohlr\u00e4ume flie\u00dft und sich erw\u00e4rmt. &#8222;Je tiefer diese Gesteine vorkommen, desto w\u00e4rmer ist darin enthaltenes Wasser, womit man heizen k\u00f6nnte&#8220;, teilte die Beh\u00f6rde mit. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob sich in der Region k\u00fcnftig tiefe Geothermie f\u00fcr eine klimafreundliche W\u00e4rmeversorgung eignet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das warme Wasser wird aus der Tiefe an die Oberfl\u00e4che gepumpt. Dort gibt es seine W\u00e4rme \u00fcber W\u00e4rmetauscher etwa an ein Fernw\u00e4rmenetz, an Industriebetriebe oder Gew\u00e4chsh\u00e4user ab. Das abgek\u00fchlte Wasser wird \u00fcber eine zweite Bohrung dann wieder in die Tiefe gebracht. Vorteil: Das warme Tiefenwasser steht immer zur Verf\u00fcgung, wetterunabh\u00e4ngig auch im Winter.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">F\u00fcr genaue Analysen, ob sich das Kalkgestein als sogenanntes geothermisches Reservoir eignet, werden die Bohrkerne an die Erdoberfl\u00e4che geholt. Untersuchungen soll es auch im Bohrloch selbst geben. &#8222;An diesem Standort haben wir die M\u00f6glichkeit, den Massenkalk in den oberen 1.000 Metern zu untersuchen&#8220;, erkl\u00e4rte Projektleiter Ingo Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bei der Forschungsbohrung spielt Umweltschutz eine wichtige Rolle, betont der Geologische Dienst. So gebe es technische Schutzvorrichtungen f\u00fcr das Grundwasser, aber auch L\u00e4rmschutzma\u00dfnahmen f\u00fcr die Nachbarn. F\u00fcr die eigentlichen Bohrarbeiten und das F\u00f6rdern der Bohrkerne veranschlagen die Geologen zwei bis drei Monate.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Sollte sich der Untergrund als geeignet herausstellen, wird das Bohrloch trotzdem nicht zur W\u00e4rmegewinnung genutzt, sondern wieder verf\u00fcllt. Der Grund: Eine Forschungsbohrung erf\u00fcllt nicht die technischen und rechtlichen Anforderungen einer Produktionsbohrung, erkl\u00e4rt die Beh\u00f6rde. Au\u00dferdem: &#8222;F\u00fcr eine echte geothermische W\u00e4rmegewinnung w\u00fcrde man eher einen Standort w\u00e4hlen, an dem der Kalkstein tiefer liegt und damit w\u00e4rmer ist&#8220;, so Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">In Nordrhein-Westfalen gibt es zwar schon oberfl\u00e4chennahe Geothermie, aber anders als etwa in M\u00fcnchen noch keine Tiefengeothermie. In NRW sind die Planungen daf\u00fcr nach fr\u00fcheren Angaben des Geologischen Dienstes am weitesten in M\u00fcnster fortgeschritten. Ein &#8222;Masterplan Geothermie&#8220; sieht mehrere Forschungsbohrungen bis Ende 2028 vor. Ziel ist es, bis 2045 rund 20 Prozent des W\u00e4rmebedarfs durch Geothermie zu decken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bohrung in Dellbr\u00fcck 1.000 Meter in der Erde: Kann Tiefenw\u00e4rme K\u00f6ln k\u00fcnftig heizen? 19.01.2026 &#8211; 10:17 UhrLesedauer: 2&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":729961,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[117890,21793,29,54900,13170,54899,30,167686,1420,1209,167685,2166],"class_list":{"0":"post-729960","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-bohrung","9":"tag-dellbrueck","10":"tag-deutschland","11":"tag-erdwaerme","12":"tag-fernwaerme","13":"tag-forschungsbohrung","14":"tag-germany","15":"tag-ingo-schaefer","16":"tag-koeln","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-tiefenwaerme","19":"tag-waerme"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115921056301441077","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=729960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729960\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/729961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=729960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=729960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=729960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}