{"id":730206,"date":"2026-01-19T11:47:20","date_gmt":"2026-01-19T11:47:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730206\/"},"modified":"2026-01-19T11:47:20","modified_gmt":"2026-01-19T11:47:20","slug":"anlieger-in-moers-sparen-millionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730206\/","title":{"rendered":"Anlieger in Moers sparen Millionen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> (juha) Wer in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nordrhein-westfalen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nordrhein-Westfalen<\/a> ein Grundst\u00fcck besitzt, muss seit 2022 keine Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge mehr zahlen. Das Land NRW hat St\u00e4dte und Gemeinden, die seit 2018 Stra\u00dfenausbauma\u00dfnahmen auf den Weg gebracht haben, bis 2025 insgesamt 213 Millionen Euro erstattet. Im Kreis Wesel wurden insgesamt mehr als 6,5 Millionen Euro ausgezahlt. Das haben jetzt die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik (CDU) und Volkhard Wille (Gr\u00fcne) mitgeteilt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vorangegangen war eine Volksintitiative des Bundes der Steuerzahler NRW (BdSt NRW). 2018 sammelte dieser fast eine halbe Million Unterschriften unter dem Titel \u201eStra\u00dfenbaubeitr\u00e4ge abschaffen!\u201c. Die vollst\u00e4ndige Abschaffung der Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge sei \u201eein echter Durchbruch f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Nordrhein-Westfalen \u2013 und ein starkes Signal f\u00fcr Fairness und Entlastung\u201c, wird Quik jetzt zitiert. Und weiter: \u201eWer ein Haus besitzt, wird nicht mehr zur Kasse gebeten, weil die Stra\u00dfe vor der T\u00fcr saniert wird, und das wom\u00f6glich schon vor Jahren.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hintergrund: Bis zum Jahr 2018 konnten bei Stra\u00dfenbauma\u00dfnahmen hohe Beitragsrechnungen der Kommune drohen. Teils wurden dabei Anlieger mit Kosten in f\u00fcnfstelliger H\u00f6he \u00fcberrascht und mussten f\u00fcr Bauarbeiten zahlen, \u00fcber die sie nicht selbst entscheiden konnten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">2020 hat die Landesregierung das 51 Jahre alte Kommunalabgabengesetz reformiert. Zun\u00e4chst wurde die H\u00e4lfte der Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge \u00fcbernommen. Ab 2022 \u00fcbernahm das Land dann 100 Prozent der Beitr\u00e4ge. 2024 kam ein gesetzliches Verbot, \u00fcberhaupt Beitr\u00e4ge von Anliegern zu erheben. Stattdessen bekommen die Kommunen das Geld zu 100 Prozent vom Land erstattet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir haben auf eine komplette gesetzliche Abschaffung gedr\u00e4ngt, damit sowohl Kommunen als auch die B\u00fcrger Rechtssicherheit haben, keine Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge bezahlen zu m\u00fcssen\u201c, sagt Volkhard Wille. \u201eDank der Gesetzes\u00e4nderung haben auch unsere St\u00e4dte und Gemeinden die Garantie, dass ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen und alle entstehenden Belastungen durch das Land ausgeglichen werden. Wie hoch die eingesparten Kosten sind, zeigt die aktuelle Bilanz eindr\u00fccklich.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die finanzielle Entlastung der Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer von Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4gen f\u00fcr die Jahre 2018 bis 2025 lag in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kamp-lintfort\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kamp-Lintfort<\/a> demnach bei 652.481,60 Euro, in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Moers<\/a> bei 1.345.259,58 Euro und in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/neukirchen-vluyn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neukirchen-Vluyn<\/a> bei 1.290.341,97 Euro.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Laut Quik sind insgesamt rund 3200 Erstattungsantr\u00e4ge bei der Landeskasse eingegangen \u2013 mit einem Gesamtvolumen von rund 254 Millionen Euro. 213 Millionen Euro wurden bereits an 225 St\u00e4dte und Gemeinden ausgezahlt. Allerdings: Bei der Ersterschlie\u00dfung neuer Baugebiete \u2013 also dem einmaligen Bau von Stra\u00dfen, Gehwegen, Kan\u00e4len und \u00c4hnlichem \u2013 m\u00fcssen sich B\u00fcrger nach wie vor beteiligen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(juha) Wer in Nordrhein-Westfalen ein Grundst\u00fcck besitzt, muss seit 2022 keine Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge mehr zahlen. 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