{"id":730289,"date":"2026-01-19T12:32:10","date_gmt":"2026-01-19T12:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730289\/"},"modified":"2026-01-19T12:32:10","modified_gmt":"2026-01-19T12:32:10","slug":"spanien-mindestens-24-tote-bei-kollision-zweier-zuege-in-spanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/730289\/","title":{"rendered":"Spanien: Mindestens 24 Tote bei Kollision zweier Z\u00fcge in Spanien"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Im S\u00fcden <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spanien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spaniens<\/a> sind bei einem schweren Eisenbahnungl\u00fcck mindestens 24 Menschen get\u00f6tet worden. Laut der Polizei wurden bei der Kollision zudem etwa einhundert Menschen verletzt. Regionalpr\u00e4sident Juanma Moreno sprach von 15 Schwerverletzten, zuvor waren 25 Schwerverletzte gemeldet worden.\u00a0Die Zahl der Toten werde vermutlich steigen, sagte der oberste Notfallbeauftragte der s\u00fcdspanischen Region Andalusien, Antonio Sanz.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Unter den Toten ist nach Informationen des\u00a0spanischen Innenministeriums\u00a0einer der Lokf\u00fchrer, zur Identit\u00e4t und Herkunft der weiteren Toten wurden bisher keine Angaben gemacht.\u00a0Am fr\u00fchen Morgen lagen nach amtlichen Angaben noch mehr als 70 Verletzte<br \/>\n in insgesamt sechs Krankenh\u00e4usern.\u00a0Einige w\u00fcrden einer Notoperation<br \/>\nunterzogen, sagte Moreno.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bilder im spanischen Fernsehen zeigten Rettungskr\u00e4fte und -w\u00e4gen rund um die Unfallstelle. &#8222;Alles ist vollkommen zerst\u00f6rt&#8220;, sagte der Leiter der Feuerwehr in C\u00f3rdoba, Francisco Carmona, dem spanischen Sender TVE.\u00a0Spanischen Medienberichten zufolge hatten sich insgesamt rund 400 Passagiere an Bord der beiden Z\u00fcge befunden, die Nachrichtenagentur dpa meldet rund 500 Personen.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Ursache des Unfalls bisher unklar        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am Sonntagabend gegen 19.40 Uhr\u00a0waren zwei Z\u00fcge in der Provinz C\u00f3rdoba kollidiert. Der\u00a0Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia, der von der andalusischen Stadt M\u00e1laga nach <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/madrid\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Madrid<\/a> unterwegs war, entgleiste der spanischen Bahngesellschaft Adif zufolge nahe der Stadt Adamuz. Der Zug geriet demnach auf das andere Gleis, wo er mit einem Zug des Betreibers Renfe zusammenstie\u00df, der daraufhin ebenfalls entgleiste.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Passagiere h\u00e4tten Notfallh\u00e4mmer benutzt, um Fenster der Waggons einzuschlagen und hinauszukommen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Ursache des Unfalls ist bisher unklar.\u00a0Die hinteren Waggons des Zuges des Betreibers Iryo seien auf einem geraden und erst k\u00fcrzlich renovierten Streckenabschnitt entgleist, sagte Verkehrsminister Puente mit. Zudem sei der entgleiste Zug &#8222;praktisch neu&#8220; gewesen. Der Unfall sei daher &#8222;extrem seltsam&#8220;, sagte Puente.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Bahnverkehr bleibt den gesamten Montag unterbrochen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die spanische Bahngesellschaft Adif teilte mit, angesichts der Situation werde der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und C\u00f3rdoba, Sevilla, M\u00e1laga und Huelva mindestens den gesamten Montag unterbrochen sein. An den Bahnh\u00f6fen in diesen St\u00e4dten seien zudem R\u00e4ume eingerichtet worden, um den Angeh\u00f6rigen der Opfer zu helfen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Spaniens Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez teilte mit, er verfolge die<br \/>\nLage &#8222;mit gro\u00dfer Aufmerksamkeit&#8220;. Die spanische K\u00f6nigsfamilie sprach den<br \/>\n Angeh\u00f6rigen der Verstorbenen ihr Beileid aus.\u00a0Auch die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach den Familien und Angeh\u00f6rigen ihr Beileid aus. &#8222;Den Verletzten w\u00fcnsche ich eine schnelle und vollst\u00e4ndige Genesung. In dieser Nacht seid ihr in meinen Gedanken&#8220;, schrieb sie auf X.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Spanien verf\u00fcgt \u00fcber das gr\u00f6\u00dfte Hochgeschwindigkeitsbahnnetz Europas. Spezielle Gleise mit einer L\u00e4nge von insgesamt mehr als 3.000 Kilometern verbinden gro\u00dfe St\u00e4dte wie Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia und M\u00e1laga.\u00a0Im Jahr 2013 waren bei der Entgleisung eines Hochgeschwindigkeitszugs vor der nordwestlichen Stadt Santiago de Compostela 80 Menschen get\u00f6tet und mehr als 140 weitere verletzt worden.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im S\u00fcden Spaniens sind bei einem schweren Eisenbahnungl\u00fcck mindestens 24 Menschen get\u00f6tet worden. 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